Proteste in China gegen Covid-Politik (Foto: dpa Bildfunk, dpa AP Ng Han Guan)

Strenge Corona-Politik in China

Firmen am Bodensee schauen besorgt auf Proteste

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Aufgrund der harten Corona-Maßnahmen in China, gehen die Proteste dort weiter. Unternehmen aus der Region Bodensee-Oberschwaben blicken besorgt in die Zukunft - viele haben geschäftliche Beziehungen nach China.

Unternehmen in der Region Bodensee-Oberschwaben stoßen bei ihrer Zusammenarbeit mit China, durch deren harte Corona-Politik, auf wachsende Hürden. Umfragen zeigten, dass das Land durch seine strengen und unberechenbaren Covid-19-Maßnahmen als Investitionsziel weniger attraktiv geworden sei. Das betreffe auch Unternehmen aus der Region Bodensee-Oberschwaben, so die IHK.

Weniger deutsche Mitarbeiter wollen in China arbeiten

China habe als zuverlässiger Handelspartner und Zulieferer Schaden genommen, so die IHK Bodensee-Oberschwaben. Das bestätigt auch der Sinologie-Professor Klaus Mühlhahn von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen.

Deutsche Unternehmen hätten zunehmend Schwierigkeiten, Mitarbeiter zu finden, die in China arbeiten wollten, sagte Mühlhahn dem SWR. Auch seien Unternehmen immer wieder betroffen, wenn Produktionen durch Lockdowns geschlossen werden.

ZF spürt Auswirkungen der chinesischen Corona-Politik

Auch ZF Friedrichshafen habe die Auswirkungen der chinesischen Corona-Maßnahmen zu spüren bekommen, so ein Sprecher. Doch durch die über 40 Werke und tausende Mitarbeiter sei die Produktion durch kreative Lösungen bisher noch weitergegangen.   

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