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Martina Keller (Foto: Martina Keller)

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Dank des frühen Lockdowns ist Deutschland vorerst gut durch die Corona-Krise gekommen. Jedoch muss im Gesundheitssystem nachgebessert werden, denn die Pandemie zeigt die bestehenden Probleme auf: zu wenig Vernetzung, unklare Zuständigkeiten, teils zu wenige Pflegekräfte, dafür zu viele Betten in zu vielen Krankenhäusern. Die rückständige Digitalisierung erschwerte die Meldung von Infizierten an das RKI. Es haperte an Notfallkonzepten zur Beschaffung von Schutzmaterialien. Expert*innen fordern Reformen.

Medizin „Es nimmt ja kein Ende“: Pflegekräfte wegen Corona an Belastungsgrenze

Längere Schichten, Sorge vor Ansteckung und jeden Tag mit dem Tod konfrontiert: Pflegekräfte klagen über die hohe Belastung durch die Corona-Pandemie. Das zeigt eine Umfrage der HAW Hamburg, die dem NDR vorliegt. Außerdem leide die Versorgung der Patient*innen.  mehr...

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Pflegeberufe Modellprojekt: Gesundheit von Pflegekräften fördern

Kranke Pflegekräfte sind eines der großen Probleme im Gesundheitswesen. Jede Fachkraft, die ausfällt, vergrößert den Pflegenotstand. Ein Modellprojekt in Baden-Württemberg soll dafür sorgen, dass mehr für die Gesundheit von Pflegekräften getan wird.  mehr...

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Pandemie So hat das Coronavirus unser Gesundheitssystem verändert

Am Anfang der Coronavirus-Pandemie war die große Sorge, dass das Gesundheitssystem überlastet wird: Zu wenige Intensiv-Betten, schlechte Abstimmung der Kliniken untereinander, zu wenig Personal. Inzwischen hat sich einiges verbessert.  mehr...

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Coronavirus: aktuelle Beiträge

Grundrechte Rechtsphilosoph: Einschränkungen für Geimpfte müssen gelockert werden

In Deutschland wird kontrovers darüber diskutiert, ob Geimpfte Privilegien erhalten sollen, ob sie etwa Restaurants besuchen dürfen. Dafür spricht, dass man die Freiheitsrechte von Bürger*innen nicht mehr einschränken darf, wenn kein triftiger Grund mehr vorliegt. Martin Gramlich im Gespräch mit dem Rechtsphilosophen Prof. Uwe Volkmann.  mehr...

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Impfung Wie riskant ist die Corona-Impfung für schwer kranke Hochbetagte?

Die Meldung von 23 Todesfällen in Norwegen bei schwer kranken, sehr alten Menschen nach einer Corona-Impfung sorgt für Aufregung: Deutsche Senioren sind verunsichert, Impfskeptiker nehmen die Nachricht als Beleg dafür, sich nicht impfen zu lassen. Doch bisher gibt es keine eindeutigen Belege, dass Impf-Nebenwirkungen zum Tod geführt haben.  mehr...

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Politik Norwegen verschärft Impf-Richtlinien für Hochbetagte

Norwegen hat die Richtlinien für die Covid19-Impfung überarbeitet - und zwar für sehr alte Senior*innen mit schweren Vorerkrankungen. Der Grund: 23 Hochbetagte sind in Norwegen wenige Tage nach der Impfung verstorben. Allerdings ist nicht belegt, dass Impf-Nebenwirkungen den Tod mit verursacht haben. Die Verstorbenen hatten schwere Vorerkrankungen.  mehr...

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Medizin und Gesundheit: aktuelle Beiträge

Gesundheit Osteopathie – Heilkunst oder Wellness?

Nur mit den Händen arbeiten Osteopathen bei Diagnose und Therapie. Viele Patienten fühlen sich gut behandelt. Wissenschaftliche Studien können keinen langfristigen Nutzen finden. Von Dorothea Brummerloh  mehr...

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Medizin Indonesien impft zuerst Jüngere gegen Covid-19

Indonesien macht bei der Corona-Impfung etwas anders als der Rest der Welt. Nach medizinischem Personal und einigen anderen Berufsgruppen werden zuerst Jüngere zwischen 18 und 59 Jahren geimpft. Das liegt unter anderem am Impfstoff, der aus China kommt.  mehr...

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Medizin Studie: Coronavirus-Infektion macht 5 Monate immun

Laut einer Studie der britischen Gesundheitsbehörde schützt eine Corona-Infektion danach für fünf Monate vor einer erneuten Covid-19-Erkrankung, zu 83 Prozent. Deshalb müssen laut den Forscher*innen auch Genesene weiter vorsichtig sein und sich an Corona-Regeln halten.  mehr...

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