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Gespräch mit Bettina Hitzer

Die Bedrohung durch das Corona-Virus und andere Pandemien wird voraussichtlich dauerhaft Teil unserer alltäglichen Erfahrungen sein. Das nehmen viele Virologen an. Um damit umgehen zu können, müssen wir ganz neue, angemessene Strategien und Handlungsmuster entwickeln. Vergangene Pandemien wie die Spanische oder Asiatische Grippe haben nur wenig Spuren im kollektiven Gedächtnis hinterlassen, an denen wir uns orientieren könnten. Deshalb sind wir auf Pandemien schlecht vorbereitet und reagieren auf sie mit negativen Emotionen, mit Verunsicherung, Wut, Hilflosigkeit. Bettina Hitzer vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden, analysiert diese Zusammenhänge.

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