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Jan Karon (links) und Tassilo Hummel (Foto: Tassilo Hummel / Jan Karon)

Am 18. März jährt sich der Friedensvertrag von Riga zum 100. Mal. Er besiegelte 1921 das Ende des polnisch-sowjetischen Krieges.

Polen gelang es damals, das eigene Staatsterritorium gen Osten zu erweitern und sich gegen die sowjetische Großmacht zu behaupten. Für Russland hingegen, dessen späterer Herrscher Joseph Stalin die Gefechte als Militär erlebte, kam der Kriegsausgang einer Demütigung gleich.

Der Krieg hatte weitreichende Nachwirkungen für die Beziehungen zwischen Russland, Polen, der Ukraine und Belarus; Spannungen zwischen den Ländern zeigen sich bis heute.

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