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Der polnisch-sowjetische Krieg 1919 bis 1921 – Weichenstellung für Osteuropa?

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Am 18. März 2021 jährt sich der Friedensvertrag von Riga zum 100. Mal. Er besiegelte 1921 das Ende des polnisch-sowjetischen Krieges.

Polen gelang es damals, das eigene Staatsterritorium gen Osten zu erweitern und sich gegen die sowjetische Großmacht zu behaupten. Für Russland hingegen, dessen späterer Herrscher Joseph Stalin die Gefechte als Militär erlebte, kam der Kriegsausgang einer Demütigung gleich.

Der Krieg hatte weitreichende Nachwirkungen für die Beziehungen zwischen Russland, Polen, der Ukraine und Belarus; Spannungen zwischen den Ländern zeigen sich bis heute.

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Geschichte 100 Jahre Vertrag von Trianon – Ungarns ewiges Trauma

Der Vertrag von Trianon besiegelte am 4. Juni 1920 als Teil der Versailler Friedensverträge die Aufteilung Ungarns, das zwei Drittel seines Territoriums verlor. Für Ungarn bis heute ein Trauma.  mehr...

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Aula Der deutsche Makel – Der Vertrag von Versailles und die Folgen

Der Makel der Alleinschuld am Ersten Weltkrieg vergiftete die politische Atmosphäre der jungen deutschen Republik und war ein wesentlicher Grund für den Aufstieg des Nationalsozialismus.  mehr...

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Osteuropa

Osteuropa | 30 Jahre Unabhängigkeit Ukraine – Zerrissen zwischen der EU und Russland?

Vor 30 Jahren, am 24. August 1991, erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit. Die junge Generation des Landes ist geschichts- und selbstbewusst. Doch der Staat befindet sich im Krieg  mehr...

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Zeitgeschichte Holocaust in der Ukraine – Ringen um die Erinnerungskultur

Während des Kommunismus wurde die Erinnerung an den Holocaust in der Ukraine unterdrückt oder verfälscht. Der Kampf gegen die historische Amnesie hat in dem Land gerade erst begonnen.  mehr...

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"Wir haben uns vor diesem Sommer nicht gekannt" Aufstand in Belarus

Obwohl die Proteste in Belarus derzeit nachlassen und Machthaber Lukaschenko mit einem riesigen Volkskongress Stärke zu demonstrieren versucht, hat sich das Land nachhaltig verändert.  mehr...

SWR2 Feature SWR2

Gespräch Dirigent Vitali Alekseenok über sein Buch „Die weißen Tage von Minsk. Unser Traum von einem freien Belarus“

„Diese Solidarität, die in uns entstanden ist, das war ein ganz neues Gefühl für uns alle, und dieses Gefühl hat uns für immer verändert.“ Der junge Dirigent Vitali Alekseenok wurde in Belarus geboren, bevor er als Musiker ein neues zu Hause in Deutschland fand. Als er zu den Wahlen im August 2020 in seine Heimat zurückkehrt und sich an den Protesten gegen die Präsidentschaft von Staatschef Lukaschenko beteiligt, erlebt er eine Bevölkerung, die für ihre Freiheit kämpft. „Die weißen Tage von Minsk. Unser Traum von einem freien Belarus“ heißt das Buch, in dem Vitali Alekseenok seine Erlebnisse und Eindrücke schildert.  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Geschichte: aktuelle Beiträge

Aula Zirkel und Lineal – Wie der Mensch die Welt mit Mathematik erobert

Als der Mensch sesshaft wurde und in Gemeinschaften lebte, musste er ganz praktische Fragen lösen wie "Wie groß ist mein Grundstück, wie groß mein Acker, wie weit wohnt mein Nachbar entfernt?" Seine Hilfswerkzeuge waren: Zirkel und Lineal. Von Albrecht Beutelspacher. Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/mathematik  mehr...

SWR2 Wissen: Aula SWR2

Diskussion Hitlers adlige Helfer – Die Hohenzollern und die Nazis

Über viele Jahre hat die Dynastie der Hohenzollern mit den Nationalsozialisten kollaboriert und zu ihrem Aufstieg beigetragen. Das schreibt der Historiker Stephan Malinowski in seinem neuen Buch über „Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration“. In welchem Maße ist die Adelsfamilie also mitverantwortlich für die dunkelsten Jahre in der deutschen Geschichte? Und kommt jetzt Bewegung in den Streit um Entschädigung, die die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers gerichtlich einfordern? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Jörn Leonhard – Historiker, Universität Freiburg, Dr. Stephan Malinowski – Historiker, Universität Edinburgh, Prof. Dr. Stefanie Middendorf – Historikerin, Universität Jena  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Geschichte Deutscher Kolonialismus in Tansania – Der Streit um Raubkunst

Etwa 10.200 geraubte Objekte aus Tansania befinden sich bis heute in Berlin. Bei der Frage, ob sie zurückgegeben werden sollen, geht es um mehr als nur um Wiedergutmachung. Es geht darum, was die deutsche Kolonialzeit für das Land heute bedeutet. Von Jochen Rack. | Von 1885 bis 1918 war das heutige Tansania Teil von Deutsch-Ostafrika, der größten Kolonie des Kaiserreichs. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/deutscher-kolonialismus | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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