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Die weltweit 157 Goethe-Institute gelten als Prestigeprojekt der deutschen Kulturpolitik. Doch die Corona-Pandemie hat vielen der ohnehin schon klammen Häuser noch größere Geldsorgen beschert.

Ihr Kerngeschäft, die Deutschkurse im In- und Ausland, steht unter großem Konkurrenzdruck durch günstigere Anbieter und brach während der Pandemie zeitweise fast vollständig ein. Und auch der einstige Auftrag, deutsche Kultur zu exportieren, wirkt mittlerweile angestaubt.

Mit ihrer neuen Präsidentin Carola Lentz sucht Deutschlands bekannteste Kulturinstitution nach einer neuen Bestimmung.

Carola Lentz

Gespräch Neuanfang in der Krise – Carola Lentz übernimmt Goethe-Institut

„Offen sein für Fremdes, offen sein für die Welt, andere Kulturen als Bereicherung sehen“ – diese Positionen sieht die Journalistin Anna-Lena Scholz durch den Führungswechsel des Goethe-Instituts gestärkt. Mit der 66-jährigen Ethnologin Carola Lentz, Professorin an der Universität Mainz, könne sich Deutschland in der Welt als offenes Land zeigen, so Scholz in SWR2.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gespräch Carola Lentz: „Ich freue mich auf das Amt der Präsidentin des Goethe-Instituts“

Mainzer Ethnologie-Professorin Carola Lentz freut sich auf Amt als Präsidentin des Goethe-Instituts. Die Professorin für Ethnologie an der Universität Mainz will neben ihren wissenschaftlichen Interessen und Erfahrungen in Südamerika und Afrika auch ihre Kulturbegeisterung mit in das Ehrenamt einbringen.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gespräch Carola Lentz: „Wir wollen ein zeitgemäßes Deutschlandbild vermitteln“

Mit der Wahl einer Afrika-Spezialistin setze man einen „Schwerpunkt, der der Bundesregierung besonders am Herzen liege“, so Außenminister Heiko Maas zur Ernennung von Prof. Carola Lentz zur Präsidentin des Goethe-Instituts. Seit 2002 arbeitet Carola Lentz als Ethnologie-Professorin an der Uni Mainz. Carola Lentz ist nach Jutta Limbach die zweite Frau an der Spitze des Goethe-Instituts.  mehr...

SWR2 Zeitgenossen SWR2

Ausstellung

Netzkultur „Take Me to the River“: Internationale Kunst zur Klimakrise digital erleben

„Take Me to the River“ heißt ein großangelegtes Projekt des Goethe-Instituts, das gemeinsam mit dem niederländischen „Prinz Claus Fund" für Kultur und Entwicklung ein Förderprogramm für Künstlerinnen und Künstler aus dem globalen Süden ausgeschrieben hat. Unterstützt wurden Werke über die Folgen des Klimawandels. Die ersten fünfzehn internationalen Projekte sind als multimediale Ausstellung auf einer Webseite digital ausgestellt.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

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