Podcast mit freien Musiker*innen

Klaviermusik aus zwei Jahrhunderten – Clemens Müller spielt Kirchner und Milhaud | #zusammenspielen SWR2

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Mit dem Projekt #zusammenspielen unterstützen wir über 40 freie Musiker*innen aus Klassik und Jazz in der Corona-Krise. Wir laden sie in die SWR Tonstudios ein und nehmen mit ihnen einen Podcast mit seltenem musikalischen Repertoire, mit Herzensstücken und Gesprächen auf. Jede Woche gibt es eine neue Folge. In dieser Folge spielt Clemens Müller für #zusammenspielen.

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“Das Zarteste vom Zarten” – so nannte Johannes Brahms die Klavier-Miniaturen von Theodor Kirchner. Pianist Clemens Müller hat vier seiner Elegien für #zusammenspielen aufgenommen, zusammen mit dem Klavierzyklus “Le candélabre á sept branches”, den Darius Milhaud 1951 in Paris komponiert hat.

Clemens Müller (Foto: SWR, Bettina Winkler)
Clemens Müller Bettina Winkler

Fakten über Clemens Müller und diese Aufnahme 

  • Clemens Müller ist, nach eigener Aussage, in seiner Kindheit ein schlechter Klavierschüler. 
  • Er fängt Feuer, als ihm eine Aufnahme der Chopin-Balladen von Arthur Rubinstein in die Hände fällt. 
  • Über die Sommerferien beginnt er allein die anspruchsvollen Stücke zu spielen. 
  • Als er seiner Klavierlehrerin die Balladen nach den Sommerferien vorspielt, gesteht sie: “Jetzt brauchst Du einen neuen Lehrer.” 
  • Clemens Müller studiert Klavier an den Musikhochschulen Trossingen und in Saarbrücken, außerdem Liedgestaltung in Trossingen und Berlin. 
  • Heute unterrichtet er beide Fächer an der Musikhochschule Trossingen.  
  • Clemens Müller ist Preisträger renommierter nationaler und internationaler Wettbewerbe. 
  • Darius Milhauds Klavierzyklus “Le candélabre á sept branches” beschreibt sieben jüdische Festtage. 
  • Die sieben Sätze stehen für Neujahr, Yom Kipuur, das Laubhüttenfest, das Lichterfest Chanukka, Purim, Pessach sowie Schawuot. 
  • Jeder Satz erleuchtet auf musikalische Weise einen Arm der Menora. 
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AUTOR/IN
SWR