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#zusammenspielen – freie Musiker*innen bei SWR2

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Konzerthäuser, Opernstudios und die großen Festivals haben es während der Corona-Krise schwer - aber am schwersten trifft es freie Musiker*innen. Deshalb haben wir über 60 freie Musiker*innen und Ensembles aus Klassik und Jazz eingeladen, einen Tag lang für eine Aufnahme zu uns in die Tonstudios zu kommen: für einen Podcast mit seltenem, bisher unbekanntem Repertoire, mit Herzensstücken und mit Gesprächen. Wir wollen damit die freien Musiker*innen unterstützen, denn Musik und Kultur sind natürlich systemrelevant!

Auf dieser Seite können Sie den Podcast abonnieren. Noch mehr Informationen zu jeder Folge inklusive einer Musikliste finden Sie hier:

  • Ausnahmegeiger und Internetstar - Roman Kim spielt Chausson und eigene Werke

    Eine Brille mit prismatischen Gläsern schirmt Geiger Roman Kim von äußeren Reizen ab. Denn die virtuosen Werke, die er spielt und zum Teil auch selber komponiert, fordern höchste Konzentration. Für #zusammenspielen hat Roman Kim eine Komposition von Ernest Chausson sowie zwei eigene Werke aufgenommen.

  • Mezzosopranistin Maria Hegele singt Lieder ihres Duopartners Paul Williot-Förster

    in die SWR Tonstudios ein und nehmen mit ihnen einen Podcast mit seltenem musikalischen Repertoire, mit Herzensstücken und Gesprächen auf. Jede Woche gibt es eine neue Folge. In dieser Folge singt Maria Hegele US-amerikanische Lieder aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

  • Die Bassgruppe des Ensembles Recherche – Musik für Bassklarinette und Violoncello

    Als "einen glücklichen Komponisten”, bezeichnet sich Johannes Schöllhorn am Ende der Produktion mit Cellistin Åsa Åkerberg und Klarinettistin Shizuoy Oka vom Ensembles recherche. Die beiden Expertinnen für zeitgenössische Musik haben für #zusammenspielen Werke des Freiburger Komponisten Johannes Schöllhorn und der japanischen Komponistin Izumi Maekawa eingespielt.

  • Klaviermusik aus zwei Jahrhunderten – Clemens Müller spielt Kirchner und Milhaud

    “Das Zarteste vom Zarten” – so nannte Johannes Brahms die Klavier-Miniaturen von Theodor Kirchner. Pianist Clemens Müller hat vier seiner Elegien für #zusammenspielen aufgenommen, zusammen mit dem Klavierzyklus “Le candélabre á sept branches”, den Darius Milhaud 1951 in Paris komponiert hat.

  • Lieder von Maria Bach - “Der Japanische Frühling”

    Sopranistin Gerlinde Sämann ist seit ihrer Jugend blind. Noten liest sie mit den Fingerspitzen in der Brailleschrift und muss die meisten Werke dafür erst einmal übersetzen. Für #zusammenspielen hat sie den Liederzyklus “Der japanische Frühling” transkribiert, den die Wiener Komponistin Maria Bach 1930 geschrieben hat, und gemeinsam mit Pianist Claude Weber aufgenommen.

  • Cembalo-Variationen aus drei Musikkulturen

    Laura Mingo Peréz hat sich in der Thomaskirche für ein Leben als Cembalistin entschieden. Damals besuchte sie ein Konzert des Thomanerchores und studierte noch Kunstgeschichte. Inzwischen ist sie Studentin an der Musikhochschule Trossingen und macht für #zusammenspielen eine Reise durch die Kunst der Variation, mit Werken von Sweelinck, Cabezón und Frescobaldi. Ihre Idee: gegenseitige Beziehungen und Unterschiede zwischen flämischer, spanischer und italienischer Tastenliteratur am Cembalo zu zeigen.

  • Pianist Oleksandr Loiko spielt Skrijabin

    Licht und Schatten treffen in den zwei letzten Klaviersonaten aufeinander, die Alexander Skrijabin komponiert hat. SWR2-Musikredakteur Jörg Lengersdorf ist bekennender Skrjabin-Fan und hat den jungen Pianisten Oleksandr Loiko eingeladen, um diese Werke einzuspielen – denn er spiele sie “als ob es um sein Leben ginge”.

  • Vier Hände und vier Füße – Das Orgelduo Krall und Schwarze

    Organist*innen sind von Hause aus Einzelkämpfer - die Treppe zur Orgel steigt man nun einmal meistens alleine hoch. Marion Krall und Lars Schwarze sind insofern eine Ausnahme: Sie hatten schon im Studium so viel Lust auf Kammermusik, dass sie sich als Duo zusammengetan haben. Für #zusammenspielen haben sie Orchestermusik von Mendelssohn und Strawinsky in Orgelbearbeitungen eingespielt.

  • Der empfindsame Sohn – Kammermusik von Carl Philipp Emanuel Bach

    “Ich habe manchmal gedacht, das ist wie jemand, der immer in der Pubertät ist und nie zur Ruhe findet”, so beschreibt Barockgeigerin Petra Müllejans die kontrastreiche Musiksprache von Johann Sebastian Bachs zweitältestem Sohn Carl Philipp Emanuel. Gemeinsam mit Flötistin Daniela Lieb und Cembalistin Sabine Bauer hat Petra Müllejans einige seiner Kammermusikwerke eingespielt– und hat für diese Aufnahme Violine gegen Viola getauscht.

  • Bruckner im Taschenformat: Das Stuttgarter Ensemble Balance

    Über 80 Musiker*innen sind normalerweise auf der Bühne, wenn Anton Bruckners 7. Sinfonie aufgeführt wird. Das Stuttgarter Ensemble Balance ist mit 11 Instrumentalist*innen angetreten, um das Werk in einer kammermusikalischen Fassung aufzunehmen. Dirigentin Friederike Kienle stellt die Musik vor.

  • Bezuidenhout und das Freiburger Barockorchester: Mozart Klavierkonzert

    Wenn Kristian Bezuidenhout vom Hammerklavier aus das Freiburger Barockorchester leitet, versteht er sich als Cheerleader für seine Orchersterkolleg*innen. Dazu übernimmt er auch den Solopart in Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert B-Dur KV 456, einem „Erdbeben im Schaffen Mozarts” und unsere aktuelle Aufnahme in #zusammenspielen.

  • Jazzpianist Sebastian Sternal: Auf Solopfaden

    “Ich bin definitiv eher ein Gruppenmensch”, sagt Sebastian Sternal, der als Jazzpianist meistens im Ensemble spielt. Für #zusammenspielen hat er sich zur Abwechslung mal allein ans Klavier gesetzt. Entstanden sind neue Kompositionen und neue Interpretationen älterer Titel.

  • Leipziger Romantik: Salomon Jadassohns Klaviertrio Nr. 2 E-Dur

    Wie kommt die Musik aufs Band? Pianist Boris Kusnezow und Geigerin Airi Suzuki kommentieren Ausschnitte aus dem Rohmaterial ihrer Produktion für #zusammenspielen und erzählen von Höhen und Tiefen im Studio. Gemeinsam mit Cellistin Janina Ruh haben sie Salomon Jadassohns Klaviertrio Nr. 2 E-Dur op. 20 eingespielt.

  • Bachs Lieblingsschüler: Musik von Johann Ludwig Krebs

    Mit seiner Bewerbung als Bachs Nachfolger in Leipzig scheitert Johann Ludwig Krebs. Aber zumindest in seinen Werken will er den Mentor übertrumpfen: Seine „Clavierübung“ zeigt einen eigenwilligen Stil im Übergang vom Barock zur Empfindsamkeit. Für #zusammenspielen hat Organist Ingo Bredenbach, daraus gemeinsam mit der Sopranistin Christine Reber, Orgelvorspiele und Choräle (Praeambuli und Choräle alio modo) in der Tübinger Stiftskirche aufgenommen.

  • Challenge aus dem 18. Jahrhundert – Niels Pfeffer spielt Johann Matthesons Probstücke | #zusammenspielen SWR2

    "24 Juwelen” nennt Niels Pfeffer die Oberklasse-Probstücke aus Johann Matthesons Großer Generalbassschule. Komponiert wurden sie, um junge Musiker auf die Probe zu stellen, mit hohen technischen Anforderungen und ausgefallenen Ansprüchen an die Improvisations-Fähigkeiten der Interpret*innen. Niels Pfeffer stellt sich der Herausforderung und hat fünf Probstücke für #zusammenspielen aufgenommen. Im Gespräch erklärt er außerdem, wie man als Generalbass-Spieler beim Improvisieren vor geht.

  • Das Porter Percussion Duo – Mit der Schwester auf der Bühne | #zusammenspielen SWR2

    "Es ist wunderschön, mit der Schwester auf der Bühne zu stehen und die gemeinsame Leidenschaft zu teilen!", sagt Vanessa Porter über das Zusammenspielen mit ihrer Schwester Jessica. Schon seit ihrer Kindheit machen die beiden gemeinsam Musik. Für #zusammenspielen haben sie u.a. Werke von Astor Piazzolla und Nebojša Živković aufgenommen.

  • Debüt im Studio: Das Klavierduo Anmari Wili / Marija Skender

    Eigentlich wollten Marija Skender und Anmari Wili ihre ersten Konzerte als Klavierduo im Sommer 2020 spielen. Doch dann kam Corona, die Auftritte wurden abgesagt und so hatten die beiden Pianistinnen vor ihrem Bühnendebüt schon ihre Studioproduktion für #zusammenspielen – u.a. mit Werken von Barbara Monk Feldmann und Frederic Rzewski.

  • Saxofonist Magnus Mehl mit neuer Quartettbesetzung

    Vom gregorianischen Choral bis zum Jazz-Standard: Saxofonist Magnus Mehl hat ganz unterschiedliche Formen des Zusammenspielens in der Aufnahme-Session für #zusammenspielen umgesetzt – gemeinsam mit Schlagzeuger Ferenc Mehl, Trompeter Christian Mehler und Kontrabassist Dietmar Fuhr, die hier das erste Mal alle zusammenspielen.

  • Das Raschèr Saxophone Quartet – Zwischen Freiburg und New York | #zusammenspielen SWR2

    Von Arvo Pärt bis Sofia Gubaidulina – mehr als 300 Komponist*innen haben bereits Werke für das Raschèr Saxophone Quartet geschrieben. Damit folgt das Ensemble der Tradition des Gründers Sigurd Raschèr, der ein Repertoire für das klassische Saxophon Quartett aufbauen wollte. Für #zusammenspielen hat das Ensemble u.a. Musik von Fazil Say aufgenommen.

  • Das Klavierduo Hayashizaki - Hagemann entdeckt den Komponisten Wilhelm Walther

    Alles begann mit einem antiquarischen Notenheft – es bringt Michael Hagemann auf die Spur des 1940 in Mauthause ermordeten Komponisten Wilhelm “Willy” Walther. Für #zusammenspielen hat Michael Hegemann gemeinsam mit Duopartnerin Shoko Hayashizaki einige der neu entdeckten Werke Willy Walthers eingespielt und erzählt von seiner musikalischen Detektivarbeit.

  • Schlagzeuger Simone Rubino – Mit Wasser, Vibraphon und Stimme

    Seine Erlebnisse im Lockdown will Simone Rubino künstlerisch verarbeiten – herausgekommen ist die Kammeroper “Der Rhythmus der Erde”, komponiert von Lamberto Curtoni. Für #zusammenspielen hat er daraus “Quel metro che ci avvincia” aufgenommen, ein Werk, in dem er gleichzeitig singt und Vibraphon spielt.

  • Cembalist Carsten Lorenz mit Bach-Bearbeitungen

    “Über den Anfang habe ich mich immer ein bisschen geärgert”, sagt Cembalist Carsten Lorenz über die Violinsonate e-Moll BWV 1023: Während die Geige virtuose Figuren spielen darf, muss das Cembalo immer den gleichen Ton halten. Kurzerhand arrangiert er das Werk für Cembalo solo. Für #zusammenspielen hat er seine Bearbeitung eingespielt, zusammen mit Bachs Adagio G-Dur für Cembalo solo BWV 968 nach dem ersten Satz der Violinsonate C-Dur BWV 1005.

  • Pianistin, Sängerin und Komponistin Olivia Trummer

    Musik überwindet jede Distanz - davon erzählen Songs aus Filmklassikern wie “The Sound of Music” und auch die 80er-Ballade “Get here”. Jazzmusikerin Olivia Trummer hat sie und andere Standards für #zusammenspielen neu interpretiert und zusammen mit eigenen Kompositionen eingespielt.

  • Pianistin Claire Huangci spielt Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale”

    “Die Pastoral-Sinfonie gibt den Menschen immer Hoffnung”, sagt Pianistin Claire Huangci. Sie selbst liebt diese Musik, seit sie als Kind den Disney-Klassiker “Fantasia” gesehen hat. Für #zusammenspielen hat sie die selten zu hörende Klavier-Transkription aufgenommen, die Franz List von Ludwig van Beethoven Sinfonie angefertigt hat.

  • Max Bruchs “Schwedische Tänze” mit Anna Sophie Dauenhauer und Lukas Maria Kuen

    Proben ohne Worte – Geigerin Anna Sophie Dauenhauer und Pianist Lukas Maria Kuen harmonieren als Duo. Musikalische Ideen müssen sie selten besprechen, sondern entwickeln sie beim gemeinsamen Spielen. Für #zusammenspielen haben sie Max Bruchs “Schwedischen Tänze” Opus 63 aufgenommen.

  • Cellistin Janina Ruh entdeckt Emilie Mayer

    Mit Schere und Papier musste Janina Ruh sich ihre Cellostimme anfangs selbst basteln – denn an gedruckte Noten von Emilie Mayers selten gespielter Cellosonate d-Moll op. 38 zu kommen, war schwierig. Zum Aufnahme-Termin im SWR Studio Stuttgart kam die gedruckte Ausgabe dann aber dann noch rechtzeitig. Das klangschöne Ergebnis hören Sie in der aktuellen Folge von #zusammenspielen.

  • Klezmer mit Helmut Eisel & JEM

    Mit Musik der sephardischen Juden feiert das Trio Helmut Eisel & JEM sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Die mal mitreißende, mal nachdenkliche Musik des Ensembles gibt es in der neuen Folge von #zusammenspielen zu hören.

  • Mezzosopranistin Amira Elmadfa mit Liedern von Anno Schreier

    “Er muss eine große Liebe für Sängerstimmen besitzen”, sagt Mezzosopranistin Amira Elmadfa über den Komponisten Anno Schreier. Zusammen mit Pianist Florian Steininger hat sie seine 5 Lieder nach Gedichten der Schriftstellerin Nora Bossong aufgenommen.

  • Das Franziska Aller Trio mit Jazzminiaturen

    Kurz und knapp – Jazzminiaturen hat das Franziska Aller Trio für uns im Studio Kaiserslautern aufgenommen. Die Kompositionen sind alle exklusiv für unseren Podcast entstanden – kleine Charakterstücke, geschrieben von allen Bandmitgliedern. In den Triosound wurden sie dann beim gemeinsamen Improvisieren überführt.

  • Flötenquartett von Franz Krommer | #zusammenspielen SWR2

    An Franz Krommer kam zu seiner Zeit keiner vorbei! Der Zeitgenossen Joseph Haydns war unter anderem k. k. Kammer-Capellmeister am österreichischen Kaiserhof. Das Gottesauer Ensemble aus Karlsruhe hat sein Flötenquartett D-Dur wiederentdeckt und es mit Flötistin Stefanie Kessler eingespielt. Zum Ensemble gehören der Gründer Dimitri Dichtiar (Barockcello), Ursula Plagge-Zimmermann (Bratsche) und Dietrich Schuez (Geige).

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SWR