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Es gibt in der deutschen Geschichtswissenschaft einen Trend: Sich die Kipppunkte der Vergangenheit hierzulande anzuschauen. Der neueste Versuch dazu kommt von der Münchner Historikerin Hedwig Richter.

In „Demokratie. Eine deutsche Affäre vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ betrachtet sie die Herkunft des Staatswesens von heute. Ihre Hauptthese: Demokratie misst sich an der körperlichen Selbstbestimmung einer Gesellschaft — und die wuchs seit dem 18.Jahrhundert auch im Deutschen Reich stetig an.

SWR2 Rezensent Rainer Volk findet diese Herleitung interessant, jedoch störe das Pathos und die fehlende regionale Tiefenschärfe des Buches.

Literatur Mahnungen eines Staatshistorikers: Heinrich August Winklers neues Buch „Wie wir wurden, was wir sind“

Einer der profiliertesten deutschen Historiker meldet sich wieder zu Wort: Heinrich August Winkler will in „Wie wir wurden, was wir sind — Eine kurze Geschichte der Deutschen“ dem Publikum „ein paar Grundtatsachen“ der Geschichte vorhalten. Das heißt vor allem: An die Lektionen von 1945 erinnern, keine Sonderwege mehr beschreiten, sich im Weltgeschehen nicht mit „Moralpolitik“ hervortun wollen.  mehr...

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Literatur Epochenzäsur 8. Mai - Bücher von Volker Ullrich und Alexander Rahr

Zu „runden“ historischen Jubiläen wird die Zahl von Buch-Neuerscheinungen schnell unübersichtlich. Vor dem 75. Jahrestag des Kriegsendes 1945 ist das anders. Die beiden Bände „Acht Tage im Mai“ des ehemaligen „Zeit“-Redakteurs Volker Ullrich und „Der 8.Mai – Geschichte eines Tages“ von Alexander Rahr und Wladimir Sergijenko sind geradezu allein auf weiter Flur.  mehr...

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