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Hingeschaut Foto des Tages

Clowns machen Kindern im Gazastreifen eine Freude (Foto: dpa Bildfunk, Ashraf Amra)
3. April: Diese Clowns laufen durch die schmalen Gassen in Khan Yunis (Gazastreifen) und bereiten den Kindern, die wegen des Coronavirus zuhause bleiben müssen, eine Freude. Die Vereinten Nationen haben gewarnt, dass ein COVID-19-Ausbruch im Gazastreifen angesichts der hohen Armutsraten und des schwachen Gesundheitssystems katastrophal sein könnte. Die Behörden dort haben angegeben, dass sich mehr als 2.700 Palästinenser in Heimisolation befinden. Ashraf Amra
2. April: In den Niederlanden landen tonnenweise Blumen auf dem Müll. Der Absatz ist fast komplett eingebrochen. Von unseren Nachbarn wurde deshalb nun der Hashtag #buyflowersnottoiletpaper in die Welt geschickt. Blumen telefonisch beim kleinen Laden um die Ecke bestellen und dann liefern lassen - diesen Service bieten auch viele Geschäfte in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an. Pressestelle Royal FloraHolland
1. April: Staatsballett im Homeoffice - Die Balletttänzerin Vivian Assam Koohnavard trainiert in ihrer Einzimmerwohnung im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Auf einem 1,50 mal 2 Meter großem Tanzboden, der eigens von den Werkstätten für das Ensemble des Staatsballetts hergestellt wurde, macht die Tänzerin vor einem Videostream ihre Übungen. Britta Pedersen
31. März: Mit Feuern versuchen die Bauern in einer Obstplantage, die Temperatur in der Nacht zwischen den Obstbäumen zu erhöhen. Da die Obstbäume kurz vor der Blüte stehen, können die derzeitigen Minustemperaturen die Blütenstände schädigen und damit zu Ernteausfällen führen. Benjamin Liss
30. März: Ostern naht, doch in manchen Teilen Deutschlands schneit es - Blümchen sind in Rostock mit Schnee bedeckt. Montagnacht sinken die Temperaturen auf bis zu minus 7 Grad, es kann vielerorts Frost geben. Im Laufe des Dienstags soll es laut dem Deutschen Wetterdienst aber wieder sonniger werden, nur im östlichen Mittelgebirge kann noch Schnee fallen. Die Temperaturen liegen zwischen 5 und 10 Grad, am wärmsten soll es am Rhein werden. Bernd Wüstneck
27. März: Auf den Berg Matterhorn wird vom Schweizer Lichtkünstler Gerry Hofstetter der Hashtag #stayathome (Bleib Zuhause) projiziert, um Botschaften der Hoffnung, Unterstützung und Solidarität an die Menschen im Alpenort Zermatt zu senden, die unter der globalen Corona-Pandemie leiden. Valentin Flauraud
26. März: Eine Verkäuferin der Bäckerei "Schürener Backparadies" in Dortmund zeigt im Verkaufsraum ein Blech mit runden Marmorkuchen, die mit Fondant umwickelt wie Toilettenpapier-Rollen aussehen. Der Klopapier-Kuchen von Bäckermeister Tim Kortüm heitert in der Corona-Krise die Kunden auf und wurde schnell zum "Bestseller". Eine Alternative für fehlendes Toilettenpapier bieten sie nicht - schmecken tun sie aber mit Sicherheit. Bernd Thissen
25. März: Bunte Ostereier hängen an einem Osterbrunnen im Kloster Maulbronn. Viele Gemeinden schmücken ihre Brunnen vor Ostern mit Girlanden und bemalten Eiern. Auch in Corona-Zeiten bricht diese Tradition nicht ab. Die Landfrauen Maulbronn-Zaisersweiher haben den Brunnen bereits Anfang März mit Unterstützung der Stadt geschmückt. "Da war es noch unproblematisch", sagt die Vorsitzende des Vereins, Ronja Röhmig, mit Blick auf die inzwischen bundesweit geltenden Kontaktbeschränkungen. Sebastian Gollnow
24. März: In der Corona-Krise den Humor nicht zu verlieren, ist nicht leicht. Der Schokoladen-Hersteller Wawi in Pirmasens hat zumindest den Versuch unternommen und eine kleinere Menge von ganz besonderen Osterhasen produziert. Für die Hasen mit Mundschutz und Klopapierrolle erntete die Firma in den sozialen Medien einen Shitstorm. Dabei wollte Wawi-Chef Richard Müller "dem Ganzen mit Humor begegnen", wie er im SWR1-Interview erklärte. Foto: WaWI
23. März: Das Musikerpaar Karoline Strobl und Zoltán Mácsai spielen mit Cello und Horn auf ihrem Balkon in Dresden die "Ode an die Freude". Musiker in ganz Deutschland haben mit der Aktion ein gemeinsames Zeichen in der Corona-Krise gesetzt. Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gelten in Dresden jetzt verschärfte Regeln für das Verlassen der Wohnung. Die Polizei kontrolliert die begrenzte Ausgangssperre. Oliver Killig
20. März: Am Moreton Morrell College in Warwickshire sind Frühlingslämmer auf die Welt gekommen. Die kleinen Lämmchen werden von den College-Studenten liebevoll versorgt. Da derzeit keine Besucher auf die College-Farm dürfen, hat das College mit seiner "LAMBCAM" spezielles Filmmaterial gedreht. So haben die Menschen die Möglichkeit, die Neugeborenen bequem von Zuhause aus zu sehen. Jacob King
19. März: Ein junger Feldhase wird in der Wildtierstation Hamburg-Schleswig-Holstein gewogen. Autos, Hunde und Katzen machen den Feldhasen-Nachwuchs oft zu Tierwaisen. Die Hasen-Retter der Wildtierstation haben alle Hände voll zu tun - doch sie geben den Hasen-Babys damit eine Chance zu überleben. Daniel Bockwoldt
18. März: Ausgeschaukelt. Hier in Mainz sind wie an vielen anderen Orten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auch die Spielplätze wegen des Corona-Virus bis auf weiteres gesperrt. picture alliance/Peter Zschunke/dpa
17. März: Bitte alles in grün! So wie das "Kelvingrove Art Gallery & Museum" in Glasgow beteiligen sich viele Orte in Großbritannien mit grüner Beleuchtung am St. Patrick's Day. Picture Alliance
16. März: Ein herrliches Frühlingswochenende ist vorbei und das Wetter bleibt diese Woche weiterhin schön sonnig. SWR1-Hörerin Marion Bischoff lässt ihre Tulpen in Reagenzgläsern aufblühen. Und so können auch Sie uns Ihre Frühlingsbilder schicken - einfach über unsere SWR1-Fotoaktion "Mein Frühlingsbild" auf unserer Homepage hochladen. Wir freuen uns! Marion Bischoff
13. März: Das Walross "Thor" prüft eine Abschiedstorte aus Fisch, Muscheln und Eis, die ihm seine Tierpfleger geschenkt haben. Der am 15. Juni 2014 in Hagenbeck geborene Walrossbulle verlässt den Tierpark und zieht im Zuge eines Zuchtprogramms in den Zoo Pairi Daiza im belgischen Brugelette, südwestlich von Brüssel. Markus Scholz
12. März: Die griechische Schauspielerin Xanthi Georgiou (l), in der Rolle der Hohepriesterin, hält die olympische Flamme während der Entzündung der olympischen Fackel im antiken Olympia. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist das Feuer für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio entzündet worden. Wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus waren nur 100 Gäste geladen, zum Großteil Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees. Thanassis Stavrakis
11. März: Alles aus Sand - Adam und Eva, der Turmbau zu Babel, Kain und Abel oder die Arche Noah mit allen Tieren. Am 14. März eröffnet auf der Insel Rügen die diesjährige Kunstwerke-Schau unter dem Titel "Die Bibel - ihre Geschichten und Geheimnisse". An den 40 Bibelszenen arbeiten derzeit 25 Sandkünstler aus zwölf Ländern. Die Sandskulpturen-Ausstellung auf Rügen hat jedes Jahr rund 200 000 Besucher. Zu sehen sind die Kunstwerke aus Flusssand bis zum 8. November. Jens Büttner
10. März: Hier sieht man den gestrigen Supermond in der Stadt Haikou in China. Der Mond leuchtete ganze sieben Prozent größer vom Himmel, denn er war der Erde so nah wie sonst nie: 360.000 Kilometer war er zum Erdmittelpunkt entfernt. Dadurch hatte der Super-Vollmond auch einen 12 bis 14 Prozent größeren Durchmesser als ein normaler Mond - und uns erreichte etwa 30 Prozent mehr Mondlicht als sonst. TPG
9. März: Der jüngste Elefant im Leipziger Zoo hat einen Namen. Knapp zwei Monate nach seiner Geburt wurde der kleine Bulle auf den Namen "Kiran" getauft. Mutter Rani wählte den Namen aus vier Vorschlägen aus, die in die Endauswahl gekommen waren. Sie traf die Wahl aus den vier mit Obst und Gemüse verborgenen Namensschildern, wie der Zoo mitteilte. Sebastian Willnow
6. März: Zum ersten Mal seit dem "Megxit" sind Prinz Harry und Herzogin Meghan nach London gereist. Sie erschienen zusammen bei den Endeavour Fund Awards, bei denen verletzte Militärangehörige geehrt wurden, die sich anschließend sportlichen Herausforderungen stellten. Es war einer ihrer letzten offiziellen Termine im Auftrag des Königshauses. Ende des Monats wollen Harry und Meghan ihre royalen Verpflichtungen niederlegen. Trotz Regens präsentierten sich die beiden bestens gelaunt und strahlten sich gegenseitig an. Kirsty Wigglesworth
5. März: Ein nachgebauter Trabant hängt am Park Inn Hotel an der Base Flying Anlage über dem Alexanderplatz mit Blick über das Berliner Stadtzentrum. Die interaktive Miniaturstadt "Little BIG City Berlin" wirbt damit für einen virtuellen Rundflug über das heutige Berlin, den man ab März in fünf original nachgebauten Trabis in der Attraktion erleben kann. Jens Kalaene
4. März: Anton hat ein Nest gebaut. Weißstorch Anton ist in diesem Jahr früher aus dem Süden zurück als gedacht und schon fleißig dabei mit seiner namenlosen Partnerin alles für den diesjährigen Nachwuchs vorzubereiten. Bereits seit Mitte Februar kehren die Störche aufgrund des milden Winters aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurück. Auch die Wetterlage der letzten Tage und die damit einhergehenden starken Winde aus dem Süden begünstigen eine schnellere Rückkehr der Vögel. Klaus-Dietmar Gabbert
3. März: Bert, Elmo, das Krümelmonster, Samson, Tiffy und Bert - Die Stars der Sesamstraße haben jetzt eine eigene Sonderbriefmarke. Am Montag präsentierte der NDR gemeinsam mit der Deutschen Post die neue 80-Cent-Briefmarke in Hamburg. Briefmarkenliebhaber/-innen und Fans der Sesamstraße konnten dort die Marke mit Sonderstempel bekommen. Kinder und Erwachsene waren eingeladen, sich mit Ernie, Bert und dem Krümelmonster in der Greenscreen-Box fotografieren zu lassen oder ein Selfie zu machen. Fotostand / Meyer
2. März: Der Schnee um die ukrainische Forschungsstation "Akademik Wernadski" in der Antarktis ist blutrot gefärbt. Die Rekordtemperaturen von bis zu 20 Grad plus haben ein verstärktes Wachstum der auch im Schnee vorkommenden Algen "Chlamydomonas nivalis" verursacht. Rote Zellen dieser bei extremen Minusgraden überlebenden mikroskopischen Algen sind für die Färbung verantwortlich. Den Wissenschaftlern zufolge ziehe das Algenwachstum auch eine schnellere Schneeschmelze nach sich. Picture Alliance
28. Februar: Winter und Frühling zugleich - Eine Blüte des Winterjasmins ist vom Schnee weiß überzogen. Die Blütezeit des Winterjasmins fällt, wie der Name schon andeutet, auf die Wintermonate. Das gestrige Schneetreiben hat in einigen Städten für Verwunderung gesorgt. Spätestens am Wochenende wird die weiße Pracht auch in höheren Lagen aber schon wieder passé sein. Frank Rumpenhorst
27. Februar: Mastschwein „Lotta“ ist wohlauf und in Sicherheit - Gähnend liegt sie im Stroh auf dem Gelände eines privaten Gnadenhofs von Betreiberin Vanessa Faß in Worms. Das Tier war im letzten Jahr vor dem Drittliga-Derby zwischen Kaiserslautern und Mannheim mit Fußballparolen beschmiert auf einem Sportplatz in Mannheim gefunden worden. Am Samstag, den 29.02. findet im Mannheimer Carl-Benz-Stadion das Rückspiel statt. Uwe Anspach
26. Februar: Der Winter kommt nochmal zurück - Eine dünne Schneeschicht liegt bereits im Westerwald. Gerade in den höheren Lagen werden leichte Schneefälle vorhergesagt. In den tieferen Lagen ist heute nur bedingtes winterliches Wetter zu erwarten. Schneefälle in Rheinland-Pfalz sind zwar möglich, liegen bleiben wird der Schnee aber höchstwahrscheinlich nicht. Somit dürfte der winterliche Spaß nur von kurzer Dauer sein.
25. Februar: In Italien hat sich die Coronavirus-Krise weiter verschärft. In Rom findet deshalb heute ein Krisentreffen statt. Die Touristen lassen sich davon aber nicht abschrecken und knipsen ihre Selfies vor dem berühmten Mailänder Dom - dann eben mit Mundschutz. Simona Chioccia
24. Februar: Für Karnevalisten ist der Rosenmontag der höchste Feiertag im Jahr. Und so zieht es auch wie hier in Mainz wieder Hunderttausende auf die Straßen, um Fastnacht zu feiern. Picture Alliance
21. Februar: Ein Junge nimmt ein Selfie mit der Statue des legendären brasilianischen Spielers Pelé im Museum der brasilianischen Fußballmannschaft in Rio de Janeiro. Pelé hat wegen seiner gesundheitlichen Probleme nur eine Videobotschaft zur Enthüllung der Statue gesandt, die zum 50. Jubiläum des Gewinns des WM-Titels 1970 kreiert worden ist. "Ich danke Gott, dass ich die Gesundheit habe, diesen Moment zu erleben", sagte Pelé in dem Video, das zuvor in seinem Haus in São Paulo gedreht worden war. Leo Correa
20. Februar: Helau oder Kölle Alaaf - um Punkt 11:11 Uhr begann die Weiberfastnacht. Bis in den späten Abend hinein feiern tausende, kostümierte Fastnachter rund um die große Bühne mit Live-Musik am Schillerplatz in Mainz und in Köln auf dem Alten Markt - wie hier diese zwei bunten Karnevalistinnen. Oliver Berg
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