STAND
Vulkan Pacaya in Guatemala (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Luis Vargas)
7. Mai: Einwohner des Dorfes San Vicente Pacaya südlich von Guatemala-Stadt, der Hauptstadt Guatemalas, machen eine Tour zum Vulkan Pacaya. Sie beten mit Kreuzen und Kruzifixen für ein baldiges Ende des Ausbruchs. Der Pacaya ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Seit einigen Tagen bedroht er die Menschen in der Umgebung mit starken Eruptionen, Aschewolken und Lavaströmen. Luis Vargas
6. Mai: Das ist Körperbeherrschung - Zum Finale des 10-Meter-Turmspringens tritt auch Pandelela Pamg aus Malaysia an. Am Ende heißt es für sie Platz 1 beim 22. FINA Diving World Cup 2021 in Tokyo. Picture Alliance
5. Mai: Mama macht den Weg frei. Während ein Elternteil fauchend die Weg freimacht, marschieren diese Küken von Kanadagänsen in einer Reihe an einem Flussufer entlang. Picture Alliance
4. Mai: Ein Drohnen-Schwarm formt das Logo der Fußball-Europameisterschaft am Nachthimmel über St. Petersburg. Der UEFA Euro 2020 Cup findet pandemiebedingt zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2021 unter anderem in Sevilla, St. Petersburg und Rom statt. Einziger Austragungsort in Deutschland ist München. Dort steigt am 15. Juni das erste Gruppenspiel zwischen Gastgeber Deutschland und Frankreich.. Anton Vaganov
3. Mai 2021: In der Gemeinde Bonerath im Kreis Trier-Saarburg gibt es eine neue Sehenswürdigkeit. Selbstgemalte weiße Streifen zieren die Straße vor der Bushaltestelle. Unbekannte hatten den "Zebrastreifen" in der Nacht zum 1. Mai mit wasserfester Farbe aufgemalt. Wie die rund 250 Einwohner zählende Gemeinde mit dem selbstgemalten Zebrastreifen weiter umgeht derzeit noch unbekannt. Polizeiinspektion Hermeskeil | Bernd Barthen
30. April: Mit einem automatisierten Abstrich will der Roboterhersteller "Franka Emika" Corona-Tests effizienter gestalten. Das Gerät, das bereits dem Vorsitzenden des Zukunftsrats der bayerischen Wirtschaft vorgestellt wurde, soll zudem den direkten Kontakt zwischen zu testender Person und medizinischem Personal unnötig machen. Nach Angaben der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ist es das erste System für automatisierte Corona-Abstriche mit weltweiter Zulassung als Medizinprodukt. Matthias Balk
29. April: Buzz Aldrin und Neil Armstrong betraten vor rund 50 Jahren als erste Menschen den Mond - aber es gab noch einen Dritten. Michael Collins hatte den wohl undankbarsten Job der Raumfahrtgeschichte: Während weltweit rund eine halbe Milliarde Zuschauer vor ihren Fernsehern die Mondlandung bejubelten, war der Astronaut mittendrin - und doch ganz alleine. Collins drehte am 21. Juli 1969 in der Kommandokapsel "Columbia" Warteschleifen um den Mond und schwirrte im Funkloch auf der Rückseite des Himmelskörpers herum, während seine Kollegen Neil Armstrong und Buzz Aldrin mit der Landefähre "Eagle" auf der Oberfläche des Erdtrabanten landeten. Der "vergessene dritte Astronaut" ist im Alter von 90 Jahren gestorben, wie seine Familie und die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilten. Collins habe an Krebs gelitten und seine letzten Tage friedlich im Kreis seiner Familie verbracht. NASA
28. April: Ein Paar von US-Rapper Kanye West bei der Grammy-Verleihung 2008 getragene Turnschuhe sind für 1,8 Millionen Dollar (etwa 1,5 Millionen Euro) an einen Investor versteigert worden. Das sei der höchste Preis, der jemals bei einer öffentlichen Versteigerung für ein Paar Turnschuhe bezahlt worden sei, teilte das Auktionshaus Sotheby's in New York mit. In Zusammenarbeit mit Nike soll der Musiker den Sneaker entworfen haben, der dann nach seinem Spitznamen benannt wurde: Yeezy. Der Schuh kam 2009 in limitierter Auflage in den Handel, 2012 folgte dann ein Nachfolgemodell. Miguel Candela
27. April: Der Frankfurter Fernsehturm stemmt den sogenannten "Pink Moon", der momentan am Himmel zu sehen ist. Wer allerdings auf einen strahlend rosa Mond hofft, wird leider enttäuscht werden - denn der Name hat nichts mit seiner Farbe zu tun. Über die genaue Herkunft des Namens gibt es verschiedene Theorien. Eine davon führt die Bezeichnung auf die Ureinwohner Nordamerikas zurück, die den Vollmond im April so genannt haben sollen, weil zu dieser Zeit die pinke Phlox-Blume blüht. Der zweite Supermond in 2021 folgt direkt am 26. Mai und wird als "Flower Moon" bezeichnet. Boris Roessler
26. April: Jesse Larios, in den sozialen Medien auch als "Bear Sun" bekannt, ist zu Fuß unterwegs von seinem Zuhause in Los Angeles nach San Francisco. Auf seiner über 600 Kilometer langen Reise, die am 12. April begann, sammelt er Spenden für einen wohltätigen Zweck. Wer das Geld bekommt, wird am Schluss per Online-Voting entschieden. Brittany Hosea-Small
23. April: Auch "Spiderman" hilft mit - Rudi Hartono trägt ein Superhelden-Kostüm, während er das Meer in der Stadt Pare-Pare (Indonesien) reinigt. Hartono hofft, dass er die Aufmerksamkeit der Menschen wecken kann, um die Umwelt zu schützen und keinen Müll mehr ins Meer zu werfen. Der "Tag der Erde" soll darauf aufmerksam machen, dass die natürliche Umwelt mehr Wertschätzung von uns Menschen verdient. In diesem Jahr war das Motto: „Restore our earth“ („Stellt unsere Erde wieder her“). Zul Kifli
22. April: Zwei wenige Wochen alte Hausesel-Fohlen stehen im Bürger- und Miniaturenpark Wernigerode auf einer blühenden Wiese. Es ist das erste Mal für die Jungtiere, dass sie außerhalb des Geheges sind. In dem Park kamen in diesem Frühjahr nur diese zwei Esel-Fohlen auf die Welt. Am Wochenende sollen die beiden Jungtiere getauft werden und endlich ihre Namen bekommen. Klaus-Dietmar Gabbert
21. April: Spot, ein Roboter mit hundeartigen Bewegungen, läuft auf dem Domplatz in Erfurt an einem Hund vorbei. Der Sicherheitsdienstleister Ciborius, Anbieter von robotergestützen Sicherheitslösungen mit künstlicher Intelligenz, stellte seinen digitalen Wachhund mit hochauflösender 360 Grad Rundumkamera, ultrahellem LED Licht und einem Lichterkennungssystem vor. Der Robo-Dog soll in Zukunft selbstständig auf Streife gehen und offene Türen, Einbrecher und Löcher im Zaun erkennen. Michael Reichel
20. April: Insektenhotels sprießen gerade aus dem Boden wie Frühlingsblumen, sie sind an allen Ecken und Enden zu finden. Unser besonderer Blick geht an die Mosel nach Mesenich, südlich von Cochem. Da können Insekten jetzt in einem Fachwerkhaus wohnen, dass von Besitzer Hugo Arens extra für sie gebaut wurde. Rund 1,5 Meter ist das Häuschen hoch - und es ist momentan das Gesprächsthema im Ort. Denn das Insektenhaus ist eine Miniatur-Nachahmung eines abgebrannten Fachwerkhauses in Mesenich. SWR
19. April: Diese Rotfuchswelpen genießen einen sonnigen Frühlingsmorgen außerhalb ihres Baues in Ontario. Zu dieser Jahreszeit kommen die Welpen aus ihren Höhlen und begeben sich auf eine kleine Erkundungstour - dabei darf ein bisschen toben natürlich nicht fehlen! Fred Thornhill
16. April: Die 85-jährige Rosa Luzia Lunardi wird von der Krankenschwester Adriana Silva da Costa Souza umarmt - das berührende Bild ist das Weltpressefoto des Jahres 2021. Der dänische Fotograf Mads Nissen wurde in Amsterdam online mit dem ersten Preis des renommierten Wettbewerbs "World Press Photo" ausgezeichnet. Das Bild repräsentiert nach Ansicht der Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen weltweit. An dem Wettbewerb hatten sich mehr als 4300 Fotografen aus 130 Ländern mit mehr als 74 000 Fotos beteiligt. Mads Nissen
15. April: In der brasilianischen Kleinstadt Encantado wird eine neue Christus-Statue gebaut. Die von den Künstlern Genesio Gomes Moura und Markus Moura konzipierte Statue soll mit Sockel 43 Meter hoch werden - damit würde sie die Höhe des weltberühmten Christus in Rio de Janeiro übertreffen. "Eine größere Statue zu bauen ist einfach. Ich will sehen, dass jemand diese Aussicht hat", scherzte Rios Bürgermeister Eduardo Paes. Daraufhin antwortete der Bürgermeister von Encantado Jonas Calvi: "Rio de Janeiro ist immer noch wunderschön, die ganze Welt weiß das bereits. Kommt jetzt alle und lernt die Schönheiten von Encantado und dem Taquari-Tal kennen". Die Statue soll bis zum Ende des Jahres fertig gebaut werden. Lucas Amorelli
14. April: In der chinesischen Provinz Gansu gibt es Hunderttausende Trampeltiere, auch Baktrische Kamele genannt - und neuerdings ein Ampeltier mit zwei Höckern. In der Nähe der Stadt Dunhuang wurde an einem Verkehrsknotenpunkt mitten in der Wüste eine moderne Signalampel erfolgreich in den Sand gesetzt. Neben den herkömmlichen Ampelmännchen sind auch rot oder grün leuchtende Kamele zu sehen. Dank des neuen Verkehrssignals sind Besucher des "Mingsha-Berges" und des "Crescent Spring" nun vor Kamelkollisionen geschützt. MAXPPP
13. April: Eine vom niederländischen Künstler Florentijn Hofman entworfene Riesenpanda-Skulptur ist auf dem Yangtianwo-Platz in Dujiangyan (China) zu sehen. Der Riesenpanda mit Selfiestick ist 26,5 Meter lang, 11 Meter breit, 12 Meter hoch - und wiegt sage und schreibe 130 Tonnen. Der "Selfie Panda" ist von einem echten Riesenpanda inspiriert, der sich 2005 in der Innenstadt von Dujiangyan verirrt hatte. Die Skulptur lockt viele Besucher an und könnte schon bald zum neuen Mekka für Panda- und Selfiefans werden. Wang Xi
12. April: Der ersehnte Frühling lässt auch diese Woche im Südwesten noch auf sich warten. Eine Kaltfront beschert uns zumindest in den Höhenlagen der Eifel vielleicht sogar noch einmal Schnee. Und während das Thermometer an Rhein und Nekar tagsüber sicher über die15 Grad Marke steigt, bleiben die Nächte bis zur Wochemitte vielerorts frostig. Wieder einmal bewahrheitet sich das alte Sprichwort: "April, April - der macht was er will." Felix Kästle
9. April: Das Alpakababy "Marie Hope" hatte keinen einfachen Start ins Leben. Ihre Hinterbeine waren bei der Geburt, bei der ihre Mutter und Schwester starben, beschädigt worden. Ronja Pohl sah das Tier zum ersten Mal auf dem Hof eines Freundes und nahm es mit nach Hause. Sie brachte das kleine Alpaka zu einem Tierarzt, der ein Hinterbein amputierte und sie mit einer Firma in Kontakt brachte, die Rollstühle für Tiere herstellt. Jetzt kann sich Marie Hope mit einem eigenen Satz Rädern fortbewegen. Ralph Orlowski
8. April: Im Gaziantep Zoo in der Türkei zeigt sich das 28 Tage alte Bärenbaby namens "Boncuk" seit kurzem den Besuchern. Beim Sozialisieren hilft ihm sein neuer Freund - der fünfjährige Schimpanse "Can". Die Freundschaft zwischen den beiden ist beeindruckend. Sie verstehen sich so gut, dass sie drei bis vier Stunden am Tag zusammen verbringen - und dabei sehen sie auch noch total schnuckelig aus! Adsiz Gunebakan
7. April: Ein einsamer Spaziergänger ist nach dem erneuten Wintereinbruch am Ostermontag auf dem verschneiten Gipfel des Erbeskopfs unterwegs. Das wechselhafte Aprilwetter geht in die nächste Runde - auch in Rheinland-Pfalz. Der Mittwoch beginnt gebietsweise mit Schnee und kann am Mittag zu Schneeregen und Graupelschauern übergehen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Es kann glatt werden - auch Gewitter und Sturmböen sind möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen vier und sieben Grad, in den Hochlagen zwei Grad. Thomas Frey
6. April: Der Duisburger Pater Tobias ist Prämonstratenser - ein frommer Mann, der im Kloster sein weißes Ordensgewand trägt. Zugleich ist er begeisterter Marathon- und Ultramarathon-Läufer, der schon 111 dieser Langlauf-Wettbewerbe absolviert hat. Er war schon in Boston, New York und bei 47 Grad in der Wüste des Oman. Seit 2006 hat der "Marathon-Pater" rund 1,5 Millionen Spendengelder für sein Projekt "LebensWert" erlaufen. Er gründete eine Beratungsstelle mit einem Sozialcafé, syrisch-deutschem Restaurant und einem Kinderhilfswerk mit insgesamt 19 Mitarbeitern. Roland Weihrauch
1. April: Elizabeth heißt das vierjährige Elefantenmädchen, dass in einer Herde im Whipsnade Zoo in England lebt. Als Überraschung hatten Tierpfleger Wassermelonen - ihre Lieblingsfrüchte - in bunten Lebensmittelfarben angemalt, sodass sie wie riesige Ostereier aussahen. Die Pfleger versuchen den Alltag der Tiere so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten und das ist wohl geglückt - denn Elizabeth hatte sichtlich Spaß an der Ostereiersuche. Whipsnade Zoo
31. März: Ausgerechnet in der mitentscheidenden Saisonphase muss der FC Bayern auf seinen wichtigsten Spieler verzichten. Stürmerstar Lewandowski fällt mit einer Knieverletzung wochenlang aus. Für den Polen ist das auch ein persönlicher Dämpfer im Hinblick auf einen Uralt-Rekord. Mit 35 Bundesliga-Toren war er in der Saison auf dem besten Weg, den Uralt-Rekord von "Bomber" Gerd Müller zu knacken. Nun bleiben ihm wohl im Saisonfinale nur noch drei Matches, um die Bestmarke von 40 Toren der Münchner Vereinslegende doch noch zu attackieren. Frank Hoermann/Sven Simon

Trauerfälle Diese Promis haben uns 2021 verlassen

4. Mai: Im Alter von 59 Jahren ist der Sänger Nick Kamen nach längerer Krankheit gestorben.  mehr...

Trauerfälle Diese Promis haben uns 2020 verlassen

3. Januar: Der britische Musiker Gerry Marsden, Sänger der Band Gerry And The Pacemakers, ist tot. Berühmt wurde die aus Liverpool stammenden Gruppe durch den Fußball-Hit "You'll Never Walk Alone".  mehr...

STAND
AUTOR/IN