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Hingeschaut Foto des Tages

Riesiges Kunstwerk in New York (Foto: dpa Bildfunk, Seth Wenig)
29. Mai: Der Künstler Jorge Rodriguez-Gerada arbeitet an einem 20.000 Quadratfuß großen Kunstwerk, das er nahe des Queens Museum und des USTA Billie Jean King National Tennis Center in New York auf den Boden malt. Das Gemälde stellt einen Mitarbeiter des Gesundheitswesens dar und soll denjenigen gedenken, die in der Corona-Krise ihr Leben verloren haben, insbesondere Angehörige von Minderheiten, die im Gesundheitswesen arbeiten. Das Porträt wurde von Dr. Ydelfonso Decoo inspiriert, einem Arzt aus einer Einwandererfamilie, der in Folge seiner Arbeit in schwer betroffenen Gemeinden an einer COVID-19-Infektion starb. Seth Wenig
28. Mai: Große Freude im Stralsunder Tierpark - Nach 13 Jahren gibt es den ersten Polarwolf-Nachwuchs. Fünf flauschige Welpen, zwei Rüden und drei Wölfinnen, können jetzt im Zoo der Hansestadt bestaunt werden. Für Leitwolf Ragnar sind es mit seinen 13 Jahren sehr späte Vaterfreuden - er wurde damals selbst im Stralsunder Zoo geboren. Auch für Mama Teja ist es der erste Wurf. Stefan Sauer
27. Mai: Perfekt für Social-Distancing - Der Z-Triton kombiniert ein Haus, ein Boot und ein Trike. Das winzige elektrische Wohnmobil ist die Idee des lettischen Designers Aigars Lauzis, der den Prototyp mit Hilfe von Familie, Freunden und lokalen Handwerkern im Alleingang entworfen und gebaut hat. Das Fahrzeug bietet Platz für zwei Personen zum bequemen Schlafen, was sowohl lange Abenteuer als auch schnelle Ausflüge in die Natur ermöglicht. Cover Images
26. Mai: Das Nelson-Atkins-Kunstmuseum in Kansas City hat drei besondere Gäste zu einer Vernissage eingeladen - die drei peruanischen Pinguine Bubbles, Maggie und Berkley aus dem nahe gelegenen Zoo. Das Museum verfügt über eine international renommierte Kunstsammlung aus der ganzen Welt. Die Tiere sind durch die Ausstellungsräume gewatschelt und hier und da stehen geblieben, um sich einige der über 34.000 Objekte der Sammlung anzuschauen. Cover Images
25. Mai: SWR1-Hörer Andreas Paal aus Berschweiler hat diese zwei Rotmilane bei der Jagd nach Feldmäusen fotografiert. Der Rotmilan wird gerne als "Europäer" bezeichnet, denn im Unterschied zum Schwarzmilan ist sein Brutareal fast ausschließlich auf Mittel- und Südwesteuropa beschränkt. Er ist in Deutschland nördlich des Hunsrück- und Taunuskammes flächenhaft verbreitet. Auch in der Pfalz bestehen Vorkommen. Andreas Paal
22. Mai: Das Coronavirus zieht sprichwörtlich Kreise - Im Dolores Park in San Francisco sitzen die Besucher in Kreisen, die dazu beitragen sollen, die soziale Distanzierung einzuhalten und dadurch die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Foto: Noah Berger/AP/dpa
20. Mai: Der Fahrer eines Mercedes kam mit einem Schrecken davon - Er wollte wie üblich in seiner Garage parken. Dabei verwechselte er wohl Gas und Bremse und fuhr ungewollt durch die Wand. Sein Auto ragte aus der Garage hinaus und drohte abzustürzen, doch die Feuerwehr stabilisierte das Fahrzeug noch rechtzeitig. Anschließend zog ein Abschlepper den Wagen mit einer Seilwinde aus der Garage. Woelfl
19. Mai: Um in Coronazeiten für den nötigen Abstand zwischen den Gästen zu sorgen, hat ein Restaurant in Bangkok Panda-Kuscheltiere auf die freien Stühle gesetzt. Als das Restaurant wiedereröffnet wurde, platzierte man zunächst an jedem Tisch nur einen Stuhl. Dem Besitzer war dies aber zu leer, sodass er beschloss, den Gästen Gesellschaft in Form von Stofftieren zu geben. Die kreative Idee scheint gut anzukommen. Ein Gast sagte, er fühle sich durch die Panda-Stofftiere beim Essen weniger einsam. Mayumi Oshige
18. Mai: Der blühende Goldregenbogen in den Bodnant-Gärten des National Trust in Nordwales ist menschenleer, da die Gärten während der Coronavirus-Pandemie für Besucher geschlossen bleiben. Diese Saison ist die früheste Blütezeit des 145 Jahre alten Goldregenbogens in einem Jahrzehnt. Peter Byrne
15. Mai: Eine modische Revolution - Am 15. Mai 1940 gingen die Nylonstrümpfe in den Verkauf. Menschenmassen pilgerten in den USA zu den Kaufhäusern, um sich das brandneue hauchfeine Beinkleid zu kaufen. Die vielen Frauen mussten vor den Ladeneingängen von der Polizei in Schach gehalten werden, drinnen prügelte man sich zwischen den Regalen um die Ware. Fast eine Million Nylons wurden an diesem Tag verkauft - damit ging der "N-Day" in die Geschichte ein. Janus
14. Mai: Könnten Restaurants in Zukunft so aussehen? - Die Gäste sitzen in kleinen, schicken Glashäuschen. Die Kellner tragen Handschuhe, transparente Gesichtsschutzschilder und bringen Geschirr mit einem langen Brett in die Glaskabinen, um einen minimalen physischen Kontakt mit den Gästen zu gewährleisten. Um im Zeitalter des Coronavirus stilvolle Mahlzeiten im Freien anzubieten, hat sich das niederländische Restaurant "Mediamatic ETEN" eine kreative und stilvolle Lösung ausgedacht - diese Idee befindet sich allerdings noch in der Testphase. Paco Nunez
13. Mai: Bemalte Steine liegen im Ortsteil Obereschach in Ravensburg an einem Wegesrand zwischen Hopfengarten und Sportplatz. Auf einem Zettel werden Spaziergänger gebeten, eine möglichst lange Kette aus Steinen zu bilden. Anderorts wurden schon ähnliche Aktionen initiiert, die die Verbundenheit und den Zusammenhalt der Bürger in Zeiten der Corona-Pandemie zeigen soll. Felix Kästle
12. Mai: Eine Blume blüht in der mit Neuschnee bedeckten Berglandschaft. Wie vom Deutschen Wetterdienst vorausgesagt hat es in der Nacht auf Dienstag in den höheren Lagen in Bayern geschneit. Mit Temperaturen um die zwei Grad bibberten einige Bayern auf dem Weg zur Arbeit. In Nürnberg wurden sogar Minustemperaturen gemessen: -2,6 Grad. Die Niederschläge sind nun aber erst einmal wieder vorbei, es bleibt am Dienstag und in den darauffolgenden Tagen trocken, aber kalt. Karl-Josef Hildenbrand
11. Mai: Der mysteriöse Streetart-Künstler Banksy hat sich auf seine Weise bei den Helden der Corona-Krise bedankt: Mit einem großen Gemälde im General Hospital in Southampton. Das auch auf Banksys Instagram-Account veröffentlichte Bild aus dem Krankenhaus zeigt einen Jungen, der kniet und eine Krankenschwester-Puppe in seiner Hand durch die Luft schweben lässt. Sie streckt dabei wie Superman ihre Hand aus und trägt Gesichtsmaske, Umhang und eine Schürze mit einem roten Kreuz - das einzige farbige Element in dem ansonsten schwarz-weißen Gemälde. Andrew Matthews
8. Mai: Eine Gitarre aus der "Purple Rain"-Phase von Prince und ein Beatles-Songtext aus der Feder Paul McCartneys sind die Prunkstücke einer Auktion von Rock-Memorabilia in Beverly Hills. Wer in der Versteigerung am 19. und 20. Juni den Zuschlag erhalten will, wird tief in die Tasche greifen müssen: 100.000 bis 200.000 Dollar erwartet das Auktionshaus Julien's Auctions für die Gitarre und 200.000 bis 300.000 Dollar für McCartneys handgeschriebenen Text von "Maxwell's Silver Hammer". Chris Pizzello
7. Mai: Ein Brautpaar sitzt mit dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel während der Trauung im Autokino auf der Bühne. Drei Paare gaben sich im Autokino das Ja-Wort. Ihre Gäste konnten die Trauung über das Autoradio mithören. Dieses Paar heiratete ganz in rot-weiß – zu Ehren des 125. Jubiläums des Fußballclubs Fortuna Düsseldorf. Revierfoto
6. Mai: "Wir brauchen schnelles Internet" - Die Anwohner in Weetzen wollen mit der Aktion auf ihre langsame Internetverbindung aufmerksam machen, die gerade im Online-Unterricht, Homeoffice und bei Videokonferenzen zur Belastung wird. Der Großteil des Dorfes verfügt bereits seit längerem über einen Breitband-Internetzugang. Ausgangspunkt der Aktion war ein Sechstklässler, der in seinem Ärger über die langsame Internetverbindung einen Brief an die Telekom geschrieben hat - im Namen aller Kinder der Nachbarschaft. Ole Spata
5. Mai: Am Dom zu Speyer freut man sich derzeit über Uhu-Nachwuchs. Gleich drei Uhukinder haben sich dort eingenistet, teilte das Bistum am Montag mit. Demnach sind die Kleinen vier Wochen alt. Sie seien zwar schon beringt, erkundeten ihre Umgebung aber noch zu Fuß. In Deutschland ist der Uhu mit der Unterstützung von Artenhilfsprogrammen wieder etwas häufiger geworden, zählt aber immer noch zu den besonders streng geschützten Arten, so dass dieser Bruterfolg ein besonderer Grund zur Freude ist. Bistum Speyer
4. Mai: Auch die Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro trägt einen Mund-Nasen-Schutz. "Die Maske rettet" ist auf Portugiesisch zu lesen. Die Statue wurde angestrahlt, um die Bevölkerung daran zu erinnern, sich in der Corona-Krise zu schützen. Es ist bereits die zweite Aktion dieser Art in Rio de Janeiro. In Brasilien haben sich nach offiziellen Angaben nun mehr als 100 000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Leo Correa
30. April: Ob sie sich oft zu nahe kommen, weiß man nicht, dennoch: Bei Madame Tussauds herrscht ab sofort Maskenpflicht! So tragen auch die Figuren von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump im Wachsfigurenkabinett in Berlin während der Corona-Pandemie einen Mund-Nasen-Schutz. Britta Pedersen
29. April: Die Tiere erobern sich ihre Territorien zurück - Im Bosporus in der Türkei sind in letzter Zeit wieder vermehrt Delfine gesichtet worden. Zu verdanken ist das dem Coronavirus und dessen Auswirkungen. Der Rückgang des Boots- und Personenverkehrs über den Bosporus scheint den Delfinen zu gefallen: Sie trauen sich nun wieder näher an die Küste der Meerenge zwischen Europa und Asien heran. Die Rückkehr der Delfine in die Gewässer gilt laut Experten als ein Indikator für ein gesundes Ökosystem. Emrah Yorulmaz
28. April: Vermehrt sieht man in den letzten Tagen Zeichnungen von Regenbögen an Fenstern, Wänden und Zäunen. Was hat es damit auf sich? Die farbenfrohen Kunstwerke sind Ergebnisse einer Mitmachaktion in den Sozialen Medien. Kinder, die durch die Quarantäne der Corona-Pandemie ihre Freunde nicht sehen können, zeigen mit dem Regenbogenbild, dass sie ihre Spielkameraden vermissen und bedanken sich bei Mitarbeitern des Gesundheitswesens. Gleichzeitig soll das Motiv Hoffnung machen: Denn auf Regen folgt auch immer die Sonne - und manchmal auch ein Regenbogen. Marijan Murat
27. April: Lächeln trotz Mundschutz - eine tolle Idee dieser Passantin. Die Maskenpflicht gilt ab heute fast bundesweit. Vor allem beim Einkaufen in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr heißt es nun: Maske auf! Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss in einigen Bundesländern sogar Strafe zahlen. In Rheinland-Pfalz soll es dem Ministerium zufolge in der ersten Woche bei einer Ermahnung bleiben. Ab der zweiten Woche kann dann ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro fällig werden. Kay Nietfeld
24. April: Not macht erfinderisch - Da es an Toilettenpapier mangelte kaufte der Vater von James eine Klauenmaschine, ersetzte Stofftiere durch Toilettenpapier und verlangte von den Nachbarn 5 Dollar für drei Versuche. Die Familie sammelte 400 Dollar und leistete damit einen Beitrag an die Polizei von Chesterfield, Missouri für Ausgaben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bill Greenblatt
23. April: Da auch die Madame Tussauds-Ausstellung in Berlin derzeit geschlossen ist, wurden einige Wachsfiguren mit nach Hause genommen und in verschiedene Quarantäne-Situationen positioniert. Wie hier zum Beispiel George Clooney, der aus dem Homeoffice arbeitet und dabei die Sonne auf dem Balkon genießt. Britta Pedersen
22. April: Sternenklarer Himmel und freie Sicht auf die Sternschnuppen der Lyriden hatte man an der Ostsee. Jedes Jahr im April durchquert die Erde den Rest eines Kometen-schweifs. Dabei tritt der Lyriden-Meteorschauer am Nachthimmel auf. Bis zum 25. April sind die Lyriden noch zu sehen, dann ist erst mal lange Sternschnuppenpause. Das nächste "Himmelsfeuerwerk" wird dieses Jahr Anfang bis Mitte August erwartet - die Perseiden, auch Laurentiustränen genannt. Daniel Reinhardt
21. April: Happy Birthday! - Queen Elizabeth II. wird heute 94 Jahre alt. Doch aufgrund von Corona wird ihre Geburtstagsfeier eher bescheiden - die traditionellen Salutschüsse und die Festbeflaggung an öffentlichen Gebäuden gibt es dieses Jahr nicht. Das sei in diesem Jahr nicht angemessen, ließ die Queen ausrichten. Sie wird den heutigen Tag in Selbstisolation mit Ehemann Prinz Philip in Windsor Castle verbringen. Zum Schutz des Paares wird auch die engste Familie nur per Videokonferenz gratulieren. Arthur Edwards/The Sun
20. April: Markus Köchling, zoologischer Leiter vom Safariland Stukenbrock in Nordrhein-Westfalen, füttert eine Giraffe. Das Safariland Stukenbrock kann seinen Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen, denn die Besucher fahren mit Autos durch den Park. Trotzdem gibt es strenge Regeln: Im gleichen Auto dürfen nur Personen aus dem eigenen Haushalt sitzen, die Tickets müssen online erworben werden und geöffnet wird nur der Bereich mit den Wildtieren. Der Freizeitpark und die Gastronomie bleiben geschlossen. Friso Gentsch
17. April: Der 99-jährige Brite Tom Moore hat 100 Runden mit dem Rollator durch seinen Garten geschafft. Jede Runde in seinem Garten hat eine Länge von 25 Metern. Über eine Spendenseite im Internet kamen durch seine Aktion um die 14 Millionen Pfund (etwa 16 Millionen Euro) aus aller Welt zusammen, die nun an den staatlichen Gesundheitsdienst NHS gehen. Ursprünglich wollte der Kriegsveteran sein Ziel bis zu seinem 100. Geburtstag Ende April erreichen - doch das gelang ihm schon am gestrigen Donnerstagnachmittag. Jenny Goodall
16. April: In vielen Ländern der Welt werden die Menschen gerade angehalten Zuhause zu bleiben, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Und wenn die Menschen weg sind, kommen die Tiere zum Spielen raus. Ziegen, Hirsche und Co. tauchten an Orten auf, an denen man sie normalerweise nicht erwartet - wie diese Ziegenherde, die in Nordwales durch die verlassenen Straßen bummelt. Peter Byrne
15. April: Piñatas sind Figuren aus Pappmaché und besonders auf Kindergeburtstagen in Mexiko und Spanien beliebt. Aufgrund der derzeitigen Situation gibt es nun neue Modelle in Form des Coronavirus mit Mundschutz, wie hier in einem Geschäft im Colon-Park in Guatemala ausgestellt. So kann man das Virus auf humorvolle Art und Weise "bekämpfen". Moises Castillo
14. April: Die ersten "Pappkameraden" im Borussia Park von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach sind da. Um den TV-Zuschauern und den Profis den Blick auf die leeren Stadionplätze zu ersparen, wurden Pappfiguren mit dem Porträt der Anhänger in Lebensgröße aufgestellt - auf Wunsch dort, wo die Zuschauer bei normalen Spielen auch stehen oder sitzen. Die Fans wollen damit zu einer besseren Stimmung bei möglichen Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga beitragen. Rolf Vennenbernd
9. April: Normalerweise boomt vor Ostern das Geschäft mit Süßwaren. Doch dieses Jahr dürfen Enkel ihre Großeltern nicht besuchen - die kaufen entsprechend weniger Ostereier und Schoko-Hasen. Viele Osterhasen stehen somit in den Supermärkten herum und finden keinen Abnehmer. Patrick Pleul
8. April: Gut geschlafen? Wenn nicht, lag es vielleicht am "Supermond", der wie hier über der Hamburger Elbphilharmonie, nicht zu übersehen war. Der Mond erreichte in der Nacht vom 07. auf den 08. April als Vollmond sein Perigäum. Das ist der erdnächste Punkt seiner Umlaufbahn und dort wirkt er für den menschlichen Betrachter besonders groß. Picture Alliance
7. April: Die Corona-Krise trifft Pflegeheime und ihre Bewohner besonders hart. Pflegekräfte arbeiten unermüdlich und Besucher müssen auf Besuche verzichten. Die Vereinsamung droht. Mit der Aktion "Pinsel-Post" des Sozialverbands VdK in Rheinland-Pfalz sollen Farbe und Gefühl in den Pflege-Alltag kommen. Ob Osterkarten, Fensterbilder, Windspiele, Frühlingsfotos, Gedichte oder Gedanken: Jeder kann etwas basteln, schreiben oder malen, worüber sich Pflegebedürftige freuen.
6. April: Auch Jimi muss jetzt Mundschutz tragen. Die Geburtsstadt von Jimi Hendrix, Seattle im US-Bundesstaat Washington, gilt als eines der Zentren der Corona-Epedemie in den USA. Und das beschert selbst der Statue "The Electric Lady Studio Guitar" von Rock-Gitarrist Jimi Hendrix einen Mundschutz. Toby Scott
3. April: Diese Clowns laufen durch die schmalen Gassen in Khan Yunis (Gazastreifen) und bereiten den Kindern, die wegen des Coronavirus zuhause bleiben müssen, eine Freude. Die Vereinten Nationen haben gewarnt, dass ein COVID-19-Ausbruch im Gazastreifen angesichts der hohen Armutsraten und des schwachen Gesundheitssystems katastrophal sein könnte. Die Behörden dort haben angegeben, dass sich mehr als 2.700 Palästinenser in Heimisolation befinden. Ashraf Amra
2. April: In den Niederlanden landen tonnenweise Blumen auf dem Müll. Der Absatz ist fast komplett eingebrochen. Von unseren Nachbarn wurde deshalb nun der Hashtag #buyflowersnottoiletpaper in die Welt geschickt. Blumen telefonisch beim kleinen Laden um die Ecke bestellen und dann liefern lassen - diesen Service bieten auch viele Geschäfte in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an. Pressestelle Royal FloraHolland
1. April: Staatsballett im Homeoffice - Die Balletttänzerin Vivian Assam Koohnavard trainiert in ihrer Einzimmerwohnung im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Auf einem 1,50 mal 2 Meter großem Tanzboden, der eigens von den Werkstätten für das Ensemble des Staatsballetts hergestellt wurde, macht die Tänzerin vor einem Videostream ihre Übungen. Britta Pedersen
31. März: Mit Feuern versuchen die Bauern in einer Obstplantage, die Temperatur in der Nacht zwischen den Obstbäumen zu erhöhen. Da die Obstbäume kurz vor der Blüte stehen, können die derzeitigen Minustemperaturen die Blütenstände schädigen und damit zu Ernteausfällen führen. Benjamin Liss
30. März: Ostern naht, doch in manchen Teilen Deutschlands schneit es - Blümchen sind in Rostock mit Schnee bedeckt. Montagnacht sinken die Temperaturen auf bis zu minus 7 Grad, es kann vielerorts Frost geben. Im Laufe des Dienstags soll es laut dem Deutschen Wetterdienst aber wieder sonniger werden, nur im östlichen Mittelgebirge kann noch Schnee fallen. Die Temperaturen liegen zwischen 5 und 10 Grad, am wärmsten soll es am Rhein werden. Bernd Wüstneck
27. März: Auf den Berg Matterhorn wird vom Schweizer Lichtkünstler Gerry Hofstetter der Hashtag #stayathome (Bleib Zuhause) projiziert, um Botschaften der Hoffnung, Unterstützung und Solidarität an die Menschen im Alpenort Zermatt zu senden, die unter der globalen Corona-Pandemie leiden. Valentin Flauraud
26. März: Eine Verkäuferin der Bäckerei "Schürener Backparadies" in Dortmund zeigt im Verkaufsraum ein Blech mit runden Marmorkuchen, die mit Fondant umwickelt wie Toilettenpapier-Rollen aussehen. Der Klopapier-Kuchen von Bäckermeister Tim Kortüm heitert in der Corona-Krise die Kunden auf und wurde schnell zum "Bestseller". Eine Alternative für fehlendes Toilettenpapier bieten sie nicht - schmecken tun sie aber mit Sicherheit. Bernd Thissen
25. März: Bunte Ostereier hängen an einem Osterbrunnen im Kloster Maulbronn. Viele Gemeinden schmücken ihre Brunnen vor Ostern mit Girlanden und bemalten Eiern. Auch in Corona-Zeiten bricht diese Tradition nicht ab. Die Landfrauen Maulbronn-Zaisersweiher haben den Brunnen bereits Anfang März mit Unterstützung der Stadt geschmückt. "Da war es noch unproblematisch", sagt die Vorsitzende des Vereins, Ronja Röhmig, mit Blick auf die inzwischen bundesweit geltenden Kontaktbeschränkungen. Sebastian Gollnow
24. März: In der Corona-Krise den Humor nicht zu verlieren, ist nicht leicht. Der Schokoladen-Hersteller Wawi in Pirmasens hat zumindest den Versuch unternommen und eine kleinere Menge von ganz besonderen Osterhasen produziert. Für die Hasen mit Mundschutz und Klopapierrolle erntete die Firma in den sozialen Medien einen Shitstorm. Dabei wollte Wawi-Chef Richard Müller "dem Ganzen mit Humor begegnen", wie er im SWR1-Interview erklärte. Foto: WaWI
23. März: Das Musikerpaar Karoline Strobl und Zoltán Mácsai spielen mit Cello und Horn auf ihrem Balkon in Dresden die "Ode an die Freude". Musiker in ganz Deutschland haben mit der Aktion ein gemeinsames Zeichen in der Corona-Krise gesetzt. Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gelten in Dresden jetzt verschärfte Regeln für das Verlassen der Wohnung. Die Polizei kontrolliert die begrenzte Ausgangssperre. Oliver Killig
20. März: Am Moreton Morrell College in Warwickshire sind Frühlingslämmer auf die Welt gekommen. Die kleinen Lämmchen werden von den College-Studenten liebevoll versorgt. Da derzeit keine Besucher auf die College-Farm dürfen, hat das College mit seiner "LAMBCAM" spezielles Filmmaterial gedreht. So haben die Menschen die Möglichkeit, die Neugeborenen bequem von Zuhause aus zu sehen. Jacob King
19. März: Ein junger Feldhase wird in der Wildtierstation Hamburg-Schleswig-Holstein gewogen. Autos, Hunde und Katzen machen den Feldhasen-Nachwuchs oft zu Tierwaisen. Die Hasen-Retter der Wildtierstation haben alle Hände voll zu tun - doch sie geben den Hasen-Babys damit eine Chance zu überleben. Daniel Bockwoldt
18. März: Ausgeschaukelt. Hier in Mainz sind wie an vielen anderen Orten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg auch die Spielplätze wegen des Corona-Virus bis auf weiteres gesperrt. picture alliance/Peter Zschunke/dpa
17. März: Bitte alles in grün! So wie das "Kelvingrove Art Gallery & Museum" in Glasgow beteiligen sich viele Orte in Großbritannien mit grüner Beleuchtung am St. Patrick's Day. Picture Alliance
16. März: Ein herrliches Frühlingswochenende ist vorbei und das Wetter bleibt diese Woche weiterhin schön sonnig. SWR1-Hörerin Marion Bischoff lässt ihre Tulpen in Reagenzgläsern aufblühen. Und so können auch Sie uns Ihre Frühlingsbilder schicken - einfach über unsere SWR1-Fotoaktion "Mein Frühlingsbild" auf unserer Homepage hochladen. Wir freuen uns! Marion Bischoff
13. März: Das Walross "Thor" prüft eine Abschiedstorte aus Fisch, Muscheln und Eis, die ihm seine Tierpfleger geschenkt haben. Der am 15. Juni 2014 in Hagenbeck geborene Walrossbulle verlässt den Tierpark und zieht im Zuge eines Zuchtprogramms in den Zoo Pairi Daiza im belgischen Brugelette, südwestlich von Brüssel. Markus Scholz
12. März: Die griechische Schauspielerin Xanthi Georgiou (l), in der Rolle der Hohepriesterin, hält die olympische Flamme während der Entzündung der olympischen Fackel im antiken Olympia. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist das Feuer für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio entzündet worden. Wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus waren nur 100 Gäste geladen, zum Großteil Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees. Thanassis Stavrakis
11. März: Alles aus Sand - Adam und Eva, der Turmbau zu Babel, Kain und Abel oder die Arche Noah mit allen Tieren. Am 14. März eröffnet auf der Insel Rügen die diesjährige Kunstwerke-Schau unter dem Titel "Die Bibel - ihre Geschichten und Geheimnisse". An den 40 Bibelszenen arbeiten derzeit 25 Sandkünstler aus zwölf Ländern. Die Sandskulpturen-Ausstellung auf Rügen hat jedes Jahr rund 200 000 Besucher. Zu sehen sind die Kunstwerke aus Flusssand bis zum 8. November. Jens Büttner
10. März: Hier sieht man den gestrigen Supermond in der Stadt Haikou in China. Der Mond leuchtete ganze sieben Prozent größer vom Himmel, denn er war der Erde so nah wie sonst nie: 360.000 Kilometer war er zum Erdmittelpunkt entfernt. Dadurch hatte der Super-Vollmond auch einen 12 bis 14 Prozent größeren Durchmesser als ein normaler Mond - und uns erreichte etwa 30 Prozent mehr Mondlicht als sonst. TPG
9. März: Der jüngste Elefant im Leipziger Zoo hat einen Namen. Knapp zwei Monate nach seiner Geburt wurde der kleine Bulle auf den Namen "Kiran" getauft. Mutter Rani wählte den Namen aus vier Vorschlägen aus, die in die Endauswahl gekommen waren. Sie traf die Wahl aus den vier mit Obst und Gemüse verborgenen Namensschildern, wie der Zoo mitteilte. Sebastian Willnow
6. März: Zum ersten Mal seit dem "Megxit" sind Prinz Harry und Herzogin Meghan nach London gereist. Sie erschienen zusammen bei den Endeavour Fund Awards, bei denen verletzte Militärangehörige geehrt wurden, die sich anschließend sportlichen Herausforderungen stellten. Es war einer ihrer letzten offiziellen Termine im Auftrag des Königshauses. Ende des Monats wollen Harry und Meghan ihre royalen Verpflichtungen niederlegen. Trotz Regens präsentierten sich die beiden bestens gelaunt und strahlten sich gegenseitig an. Kirsty Wigglesworth
5. März: Ein nachgebauter Trabant hängt am Park Inn Hotel an der Base Flying Anlage über dem Alexanderplatz mit Blick über das Berliner Stadtzentrum. Die interaktive Miniaturstadt "Little BIG City Berlin" wirbt damit für einen virtuellen Rundflug über das heutige Berlin, den man ab März in fünf original nachgebauten Trabis in der Attraktion erleben kann. Jens Kalaene
4. März: Anton hat ein Nest gebaut. Weißstorch Anton ist in diesem Jahr früher aus dem Süden zurück als gedacht und schon fleißig dabei mit seiner namenlosen Partnerin alles für den diesjährigen Nachwuchs vorzubereiten. Bereits seit Mitte Februar kehren die Störche aufgrund des milden Winters aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurück. Auch die Wetterlage der letzten Tage und die damit einhergehenden starken Winde aus dem Süden begünstigen eine schnellere Rückkehr der Vögel. Klaus-Dietmar Gabbert
3. März: Bert, Elmo, das Krümelmonster, Samson, Tiffy und Bert - Die Stars der Sesamstraße haben jetzt eine eigene Sonderbriefmarke. Am Montag präsentierte der NDR gemeinsam mit der Deutschen Post die neue 80-Cent-Briefmarke in Hamburg. Briefmarkenliebhaber/-innen und Fans der Sesamstraße konnten dort die Marke mit Sonderstempel bekommen. Kinder und Erwachsene waren eingeladen, sich mit Ernie, Bert und dem Krümelmonster in der Greenscreen-Box fotografieren zu lassen oder ein Selfie zu machen. Fotostand / Meyer
2. März: Der Schnee um die ukrainische Forschungsstation "Akademik Wernadski" in der Antarktis ist blutrot gefärbt. Die Rekordtemperaturen von bis zu 20 Grad plus haben ein verstärktes Wachstum der auch im Schnee vorkommenden Algen "Chlamydomonas nivalis" verursacht. Rote Zellen dieser bei extremen Minusgraden überlebenden mikroskopischen Algen sind für die Färbung verantwortlich. Den Wissenschaftlern zufolge ziehe das Algenwachstum auch eine schnellere Schneeschmelze nach sich. Picture Alliance
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