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Wo Hippos Haustiere sind: Das Erbe Pablo Escobars in Kolumbien (Foto: dpa Bildfunk, Ivan Valencia)
1. März: Der kolumbianische Drogenbaron ist lange tot, das Medellín-Kartell hat sich aufgelöst - aber Pablo Escobars Nilpferde gedeihen prächtig. So prächtig, dass Kolumbien nun nach einer Lösung für die "Kokain-Hippos" sucht - wieder einmal. Denn die Nilpferde können das Ökosystem schädigen, heimische Tierarten verdrängen und die Wasserqualität verändern. Der jüngste Ansatz: Ein Verhütungsmittel für Großtiere, das die kolumbianische Botschaft in den USA angefordert hat. Vier afrikanische Nilpferde brachte Pablo Escobar einst auf die "Hacienda Nápoles" - inzwischen tummeln sich rund 80 Nilpferde herum. Die exotischen Tiere waren eine Art Escobars, seine Macht und seinen Reichtum zu zeigen. Ivan Valencia
26. Februar: Lava fließt aus dem Vulkan Ätna in der Nähe von Catania in Italien. Der aktivste Vulkan Europas bricht seit letzter Woche kontinuierlich aus, einige Lavafontänen schossen mehrere Hundert Meter aus dem Krater und flossen in ein Tal auf der Ostseite, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie des Etneo-Observatoriums berichtete. "Es hört sich an, als würde eine Bombe explodieren", erzählte eine Bewohnerin Catanias der Nachrichtenagentur dpa. picture alliance/dpa/AP | Salvatore Allegra
25. Februar: Der tschechische Freitaucher David Vencl hat den acht Jahre alten Guinness-Rekord für das Schwimmen unter dem Eis gebrochen. Nur mit Badehose bekleidet tauchte er eine Strecke von mehr als 80 Meter unter dem zugefrorenen Wasser und das mit nur einem einzigen Atemzug. Für die Distanz brauchte er eine Minute und 35 Sekunden. Neoprenanzug und Flossen sind bei diesem Wettbewerb nicht erlaubt. Der Tscheche hofft nun auf einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde - und er hat ziemlich gute Chancen. Ondrej Hajek
24. Februar: Ein Haus, das schmaler als ein Doppelbett ist, steht für knapp 1 Million Pfund (ca. 1,1 Million Euro) zum Verkauf. Das teilweise nur 1,50 Meter breite Gebäude besteht aus drei Schlafzimmern, zwei Badezimmern, einer Küche, einem Wohnbereich, einem Esszimmer und einem Duschbad. Es soll das schmalste Haus in London sein und hat sogar einen Garten. Das Haus diente mal als Hutladen, irgendwann war es im Besitz des Modefotografen Juergen Teller. Nun sucht es seinen neuen Besitzer. Winkworth/Cover Images
23. Februar: Ein wunderschönes Winterspektakel für Besucher der Niagarafälle! Die Landschaft rund um die bis zu über 50 Meter hohen Wasserfälle des Niagara-Flusses ist im vereisten Zustand. Grund dafür sind die eisigen Temperaturen an der Grenze zwischen dem amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Von den Wasserfällen aufsteigende Gischt und Dunst gefriert sofort an allem, was das Wasser berührt. Bäume, Wege, Klippen und Aussichtsposten sind in eine weiße Eisschicht gehüllt. Lindsay Dedario
22. Februar: Ein Lastwagen zieht eine viktorianische Villa durch San Francisco. Der Hausbesitzer hat seine 139 Jahre alte Villa vor dem Abriss bewahrt. Sie wurde an einen neuen Standort etwa sechs Blocks entfernt verlegt, um an dem ursprünglichen Standort Platz für eine neue Apartmentanlage zu schaffen. Parkuhren, Ampeln und Verkehrsschilder wurden abmontiert, Bäume wurden beschnitten und Stromleitungen wurden abgeklemmt. Die einstündige Aktion hat zahlreiche Schaulustige angelockt – und mehrere hunderttausend US-Dollar gekostet: rund 400.000 Dollar (etwa 330.000 Euro). Noah Berger
19. Februar: Vor neun Jahren landete mit "Curiosity" der bislang letzte Rover der US-Raumfahrtbehörde NASA auf dem Mars. Jetzt hat er Gesellschaft bekommen: Der technisch noch einmal deutlich ausgefeiltere Roboter "Perseverance" landete erfolgreich auf dem Roten Planeten. Mindestens zwei Erdjahre soll das eine Tonne schwere und mit Instrumenten vollgestopfte Fahrzeug mit seinen sechs Rädern die Mars-Oberfläche erkunden. Eine Aufgabe wird sein, die uralte Frage nach früherem Leben auf dem Mars zu beantworten. NASA/JPL-Caltech
18. Februar: Wenn alles klappt, gibt es bald neue Bilder vom Mars. Die NASA plant für heute die Landung ihres neuen Mars-Rovers auf dem Planeten. Rund um den Mars herrscht übrigens in diesen Tagen regen Treiben. Vier Marssonden umrunden derzeit gleichzeitig den Roten Riesen. Darunter auch eine Sonde aus China mit dem klangvollen Namen "Tiānwèn Yīhào", was übersetzt so viel wie "Himmelsfrage 1" bedeutet. NASA
17. Februar: Die Wasserrettung der Feuerwehr Köln hat die eisige Wetterlage genutzt, um unter realen Bedingungen eine Eisrettung am Aachener Weiher zu trainieren. Das Opfer spielte ein Taucher, der von seinen Kollegen mithilfe einer Trage aus dem vereisten See herausgezogen und gerettet wurde. Die Feuerwehr Köln warnt eindringlich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Das eiskalte Wasser entziehe dem Körper schnell die Wärme, so dass innerhalb weniger Minuten eine lebensbedrohliche Unterkühlung drohe. Daher sollte man sich im Vorfeld immer erst informieren, ob die Eisflächen betreten werden dürfen! Ying Tang
16. Februar: Wegen Corona fallen 2021 alle Karnevalsumzüge aus. Aber so ganz ohne geht es dann doch nicht, wie diese drei Mainzer Fastnachter beweisen. Sie zogen verkleidet mit ihrem Zugentchen durch die Straßen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt - natürlich mit Maske und Abstand. Picture Alliance
15. Februar: Bei der Australian Open 2021 in Melbourne treten auch Tennisspieler im Rollstuhl gegeneinander an, wie hier Titelverteidiger Shingo Kunieda aus Japan, der im Halbfinale auf den Briten Alfie Hewett traf. Der Japaner verlor die Partie mit 3:6 und 4:6, Hewett trifft nun im Finale auf den Belgier Joachim Gerard. Picture Alliance
12. Februar: Ob Weiberfastnacht, Wieverfastelovend oder Schmutziger Donnerstag - normalerweise tobt an diesem Tag der Bär, der Straßenkarneval in den Faschingshochburgen beginnt. Doch aufgrund der Pandemie gibt es dieses Jahr stattdessen "Fasching im Fenster" im Schwarzwald oder eine Narrenmesse in Oberbayern. Nur wenige Narren und Jecken zog es in diesem Jahr am Donnerstag auf die Straßen. Mancherorts waren mehr Ordnungshüter unterwegs, um die strengen Lockdown-Regeln zu kontrollieren. Oliver Berg
11. Februar: Auf einem Golfplatz in Espoo bei Helsinki ist ein riesiges Schnee-Mandala zu sehen, das aus Tausenden von Fußspuren entstanden ist. Das Kunstwerk mit einem Durchmesser von etwa 160 Metern wurde von Freiwilligen in Schneeschuhen unter der Leitung des Anwohners und Hobbykünstlers Janne Pyykkö geschaffen. Doch hier gilt wortwörtlich "Kunst ist vergänglich" - denn mit dem nächsten Schneesturm dürfte das Werk wieder verschwunden sein... Pekka Lintusaari
10. Februar: Während einige Graffiti-Künstler fragwürdige Kunst und Tags in Städten platzieren, verwandeln andere städtische Räume in umwerfende Kunst. Der talentierte mexikanische Künstler Carlos Alberto GH schafft außergewöhnliche Straßenkunst. Er verwandelt stumpfe Räume in surrealistische Szenen, die im richtigen Winkel zum Leben erweckt werden. Es sieht so aus, als würden seine Kreationen aus dem Bürgersteig oder den Wänden springen. Das Beste daran ist, dass man den Eindruck erwecken kann, als würden man mit ihnen interagieren! Der Künstler spielt meisterhaft mit Schatten und Perspektiven, um farbenfrohe optische 3D-Täuschungen zu erzeugen. Carlosalberto GH
9. Februar: Besucher einer Karnevalssitzung im Autokino verfolgen ein Konzert der Kölner Band "Die Höhner" in ihrem Fahrzeug. Marius Becker
8. Februar: Der Winter hat weite Teile des Landes fest im Griff und auch die Figur "Bernd das Brot" friert in der Nacht am Erfurter Fischmarkt bei zweistelligen Minusgraden. Martin Schutt
Mehrere Baby-Pandas spielen in einem chinesischen Naturschutz- und Forschungszentrum für Riesenpandas in der Provinz Sichuan mit Puppen und Aufstellern für das bevorstehende chinesische Neujahrsfest. Am 12. Februar beginnt das Jahr des Ochsen, für dieses wurden die kleinen Pandas zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt, um der chinesischen Bevölkerung für das neue Jahr die besten Wünsche zu übermitteln. Picture Alliance
4. Februar: Ob Politiker, Profi-Fußballer oder Pflegekräfte - Im ganzen Land haben Menschen zum Abschied für den verstorbenen Rekord-Spendensammler Tom Moore applaudiert. Der 100 Jahre alte Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg, auch "Captain Tom" genannt, hatte im vergangenen Jahr mit einem Spendenlauf am Rollator Millionen für den britischen Gesundheitsdienst NHS in der Pandemie gesammelt. Am Dienstag war er nach einer Coronavirus-Infektion in einem Krankenhaus gestorben. Peter Morrison
3. Februar: Der "Naked Cowboy" wird in den nächsten Tagen weiter frieren. Nach einem Wintereinbruch in New York und Teilen des Nordostens der Vereinigten Staaten kämpfen Einsatzkräfte gegen die Schneemassen an. Wer das Haus verlassen müsse, solle auch wegen starker Windböen vorsichtig sein und zusätzliche Zeit für den Weg einplanen. Die Schulen und viele öffentliche Gebäude blieben auch am Dienstag weiter geschlossen, bereits ausgemachte Termine für Corona-Impfungen wurden größtenteils verschoben. Laut Wetterbehörde fielen in Stadt und Umgebung stellenweise bis zu einem halben Meter Schnee. John Angelillo
2. Februar: Der zusätzliche Regen hat die Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz auch in der Nacht zum Dienstag weiter verschärft. Der Rhein bei Bingen wurde gesperrt. Die Hochwassermarke II sei überschritten, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Insgesamt handelt es sich nach Angaben der Wasserschutzpolizei um rund 30 Rheinkilometer. Nach deren Angaben könnte in Mainz die Hochwassermarke II am Nachmittag erreicht werden. An den Pegeln Maxau, Speyer und Koblenz war diese bereits am Montag überschritten. Eibner-Pressefoto
1. Februar: Die Friseure bangen ernsthaft um ihre Existenz, einige Geschäfte mussten bereits aufgeben. Das Licht des Friseursalons "Kopatz" brennt, obwohl der Laden seit dem Lockdown geschlossen ist. Mit der Aktion "Licht an!" haben die unter der Corona-Krise leidenden Friseure die Politik zum Handeln aufgerufen. In den seit Wochen geschlossenen Betrieben brannte von Sonntag bis Montagmorgen demonstrativ das Licht, um auf die dramatische wirtschaftliche Lage der Friseur-Betriebe aufmerksam zu machen. Fabian Sommer
29. Januar: Im Cottbuser Tierpark ist ein wichtiger Zuchterfolg bei den China-Leoparden gelungen. Ein neu zusammengestelltes Zuchtpaar hatte nun zum ersten Mal Nachwuchs. Leopardentypisch haben die Jungtiere ihre ersten Wochen völlig ungestört in der Wurfhöhle verbracht und beginnen nun, ihre Umgebung und auch das Außengehege zu erkunden. Leopardin "Shira" stammt aus der Zucht des Tierparks Gotha und betreut ihren ersten Wurf vortrefflich und sehr entspannt. Vater der Jungtiere ist der schon bei uns geborene "Sian". China-Leoparden sind eine in der Natur durch Lebensraumverlust und Jagd stark bedrohte Leopardenunterart, deren erfolgreiche Haltung und Zucht eine gute Tradition im Cottbuser Tierpark ist. Patrick Pleul
28. Januar: Eine aufsehenerregende Aktion zwischen Mainz und Wiesbaden nähert sich dem Ende. Das letzte große Teilstück der neuen Schiersteiner Brücke ist auf einem Pontonschiff im Mombacher Arm des Rheins angelangt. Dort soll es mit einer Art Riesenflaschenzug in seine Endposition im neuen Bauwerk der Autobahn 643 gehievt werden, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte. Binnen sechs bis acht Wochen soll das 2000 Tonnen schwere und 120 Meter lange Teilstück verschweißt werden. Bis Ende 2021 soll die Brücke voraussichtlich fertiggestellt werden - zur großen Freude der Pendler. Autobahn GmbH / Maurice Kaluscha
27. Januar: Diese winzigen Eisbärenjungen werden von menschlichen Pflegemüttern aufgezogen. Die beiden wurden von ihrer Mutter verstoßen, nachdem sie im Gelendzhik-Safaripark in Russlands geboren wurden. Vier Pflegemütter und zwei Tierärzte arbeiten seit Anfang Dezember rund um die Uhr, um das Paar durch die gefährliche postnatale Phase zu bringen. Die namenlosen Jungtiere wurden von der 7-jährigen Bärenmutter "Seryozhka" und dem 18-jährigen Bärenmännchen "Sedov" geboren. Die Pfleger sorgen dafür, dass ihre Körpertemperatur stabil bleibt und sie genügend Nahrung bekommen. Wenn alles gut geht, sollten sie bald ihr Gewicht verdoppeln und bereit sein, sich nach draußen zu wagen. Gelendzhik Safari Park
26. Januar: Vor einem Miniaturmodell des Weißen Hauses im "Tobu World Square Themenpark" bei Tokio in Japan steht jetzt eine Figur des neuen US-Präsidenten Joe Biden zusammen mit seiner Frau Jill und der Vizepräsidentin Kamala Harris. Das Püppchen des ehemaligen US-Präsidenten Trump hat ausgedient. Yuya Yamamoto
25. Januar: "Ich will spielen!" - Baby-Panda Fu Bao aus dem Vergnügungspark in Yongin, Südkorea, macht Ihrem Tierpfleger unmissverständlich klar, was sie gerne hätte. Der Moment wurde auch als Video (https://www.youtube.com/watch?v=zH9n4777x80) festgehalten und mittlerweile von mehr als vier Millionen Menschen angesehen. Picture Alliance
22. Januar: Der 37-jährige Lai Chi Wai aus Hongkong hat sich in seinem Rollstuhl mehr als 250 Meter an einer Hochhausfassade entlang nach oben gezogen. Mit der mehr als zehn Stunden dauernden Aktion wollte der Kletterer und Motivationsredner Spenden für die Behandlung von Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen sammeln. Am Ende kamen umgerechnet mehr als 550.000 Euro zusammen. Lai war vor mehr als zehn Jahren viermal Asien-Meister im Klettern gewesen und zählte zur Weltspitze im Klettersport. Seit einem Autounfall 2011 ist er von der Hüfte abwärts gelähmt. Danach begann er wieder mit dem Klettern, indem er unter anderem ein Zugsystem für seinen Rollstuhl entwarf. Stringer
21. Januar: Im dunklen Corona-Winter ist ausgerechnet das einfachste Heilmittel gegen Angst und Stress für viele Menschen besonders schwer zu bekommen: Eine feste Umarmung. Glücklich sind jene, die den "Weltknuddeltag" am 21. Januar ohne Distanzgebote begehen können. Forschungen bestätigen: Umarmungen können helfen, vor Krankheiten zu schützen. Wer in den Arm genommen wird, fühlt im besten Fall Vertrauen, Zuneigung, Sicherheit und Trost – das ist gut für die Psyche, und damit auch für das körperliche Wohlbefinden. Werden wir umarmt, schüttet der Körper zudem Botenstoffe aus, die im Volksmund als "Glückshormone" bezeichnet werden. Oxytocin etwa entfaltet eine beruhigende Wirkung, hilft beim Stressabbau und stärkt zwischenmenschliche Bindungen. Stephen Belcher
20. Januar: Am Vorabend der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden und der kommenden Vizepräsidentin Kamala Harris fand eine Gedenkzeremonie vor dem "Lincoln Memorial Reflecting Pool" in Washington D.C. statt. Mit 400 Lichtern haben Joe Biden und Kamala Harris an die mehr als 400.000 Corona-Toten in den USA gedacht. Sie forderten die Menschen auf, in ihrer Trauer zusammenzustehen. Im ganzen Land wurden um 17:30 Uhr Lichter an Gebäuden angeschaltet. Kirchenglocken läuteten, die Bürger waren zudem dazu aufgerufen worden, eine Kerze anzuzünden und in ihrer Trauer zusammenzustehen. Al Drago
19. Januar: Wenn der Bart die Spannweite eines Doppelbetts hat, kann eine Schutzmaske schon mal zum Problem werden. Nicht so für Jürgen Burkhardt, den passionierten Bartträger und mehrfachen Welt- und Europameister. "Für den Alltag habe ich mir eine Maske von einer Schneiderin anfertigen lassen", sagt der 63-Jährige aus Leinfelden-Echterdingen in der Nähe von Stuttgart. Aber auch eine normale FFP2-Maske kann er ohne Probleme tragen. Die langen Zwirbel klemmt er dann einfach an den Seiten zwischen die Gummis. Marijan Murat
18. Januar: Elefanten, Pinguine und die ganz kleinen Mäuse - sie alle werden bei der Inventur im Erlebnis-Zoo Hannover gewogen, gezählt und gemessen. Die Inventur dauert tagelang, später werden die Ergebnisse vorgestellt. So wird übersichtlich aufgearbeitet, was sich im Bestand verändert hat und wie sich die Tiere entwickelt haben. Doch die Pfleger haben es beim Zählen naturgemäß nicht immer einfach: So werden etwa Vögel teilweise nach einer ausgeklügelten Methode geschätzt, in dem die Anzahl der pickenden Tiere an einer Futterstelle hochgerechnet wird. Und die Ameisen und Bienen werden nicht einzeln gezählt, sondern jeweils als ein Volk erfasst. Ulrich Stamm
15. Januar: Dieser riesige Schneemann wurde in Südkorea im Rahmen eines Tourismusplans gebaut. Der Schneemann ist 6 Meter hoch, 4 Meter breit und steht im Naejangsan-Nationalpark in Jeongeup. Mit der Aktion soll den Bürgern die Botschaft von Trost und Hoffnung vermittelt werden. Denn aufgrund der langen Corona-Pandemie haben viele Menschen ihr normales Leben verloren. Der Schneemann soll bis zum 31. Januar stehen bleiben - sofern die Wetterbedingungen dies zulassen. Yonhap
14. Januar: Der Youtuber und Heim-Handwerker Fynn Kliemann ist neuer Besitzer eines Mini-Hauses in Bremens historischer Altstadt. Er habe dort das "nachweislich kleinste Haus Deutschlands" gekauft, verkündete er in den Sozialen Medien - sieben Quadratmeter Grundstück und vier Quadratmeter Wohnfläche. Das Haus im Bremer "Schnoor-Viertel" war Ende 2020 über ein Maklerunternehmen für einen Preis von 77.777 Euro angeboten worden. Das Angebot habe sich sogar bis in die USA und nach China rumgesprochen. Insgesamt meldeten sich rund 150 Interessenten. Sina Schuldt
13. Januar: Der Kult-Schauspieler David Hasselhoff räumt zu Jahresbeginn sein Inventar auf. Unzählige Requisiten aus den Dreharbeiten sowie persönlich signierte Merchandise-Artikel will Hasselhoff versteigern. Für „Knight Rider“- und „Baywatch“-Fans werden damit Träume wahr. Das absolute Sahnestück ist das legendäre sprechende K.I.T.T.-Auto aus "Knight Rider". Das aktuelle Gebot liegt derzeit bei 975.000 US-Dollar - die Schätzung der Auktionsplattform von 300.000 US-Dollar wurde bereits weit überschritten. Jörg Carstensen
12. Januar: Tausende Hobbysportler laufen Marathon- oder Sprintstrecken. Der Pfälzer Norbert Asprion läuft Tierfiguren. Ob Erdferkel, Flamingo oder Delfin: Der Chemie-Ingenieur aus Ludwigshafen hat sie alle gezeichnet, mithilfe seiner flinken Beine und einer Tracking-App. Wie mit einem digitalen Pinsel dokumentiert die Software auf dem Mobiltelefon die Strecke und malt je nach Weg kleine Kunstwerke. Asprions Touren sehen dort aus wie Tiere und nicht wie langweilige Rundkurse. Uwe Anspach
11. Januar: Stapfen durch den Schnee - für die meisten Bewohner von Madrid ist das etwas völlig Neues. Doch Sturmtief "Filomena" hat dies möglich gemacht. Spanien hat am Wochenende das schlimmste Winterchaos seit 50 Jahren erlebt. Die Hauptstadt Madrid ist im Schnee versunken. Einige Einwohner nutzten die Lage zum Skifahren, etwa auf dem berühmten Platz Puerta del Sol. Beatriz Durán Balda
8. Januar: Einen VW-Käfer aus Schnee haben Nachbarn in Lichtenberg im bayerischen Landkreis Hof gebaut. "Meine Frau hat mich zum Schneeschippen geschickt", erzählte Eberhard Burger (r). Rund fünf Stunden habe er zusammen mit seinem Nachbarn Stefan Parnt modelliert, bis das "Kunstwerk" fertig war. picture alliance/dpa | Nicolas Armer
8. Januar: Kugeln und Lichterketten sind ab, viele der ausgediente Weihnachtsbäume landen in Zoos und Wildparks. Darüber freuen sich jedes Jahr die Elefanten wie hier im Berliner Zoo. picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Kira Hofmann

Trauerfälle Diese Promis haben uns 2020 verlassen

3. Januar: Der britische Musiker Gerry Marsden, Sänger der Band Gerry And The Pacemakers, ist tot. Berühmt wurde die aus Liverpool stammenden Gruppe durch den Fußball-Hit "You'll Never Walk Alone".  mehr...

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