Xenia Smits (Deutschland, 11) jubelt nach einem Tor, Deutschland vs. Ungarn, Laenderspiel, Tag des Handballs, Handball, Herren, 05.11.2023 (Foto: IMAGO, Eibner)

Handball | WM der Frauen

Xenia Smits: Große Vorfreude auf die WM und den olympischen Traum fest im Blick

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AUTOR/IN
David Luding

Kurz vor Beginn der Handball-WM der Frauen spricht Nationalspielerin Xenia Smits über die Stimmung im deutschen Team, die Ziele für das Turnier und Trainer Markus Gaugisch.

"Die Stimmung ist super und sie wird auch jeden Tag besser", sagt Xenia Smits im Interview mit SWR Sport. Die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in Schweden, Norwegen und Dänemark startet am Mittwoch, das erste Spiel des DHB-Teams ist am Donnerstag gegen Japan. Die Nationalmannschaft ist seit gut einer Woche zusammen, die Vorfreude auf das Turnier sei groß, sagt Smits.

Alle Spielerinnen sind zu Turnierbeginn fit

Ein Grund dafür ist sicherlich der Gesundheitszustand der Mannschaft. Xenia Smits hatte sich im Testspielsieg gegen Schweden am vergangenen Freitag zwar eine Oberschenkelprellung zugezogen, die 29-Jährige ist aber sehr zuversichtlich, dass sie beim ersten Spiel der deutschen Auswahl wieder auf der Platte stehen wird.

"Mir geht es gut und mit der Prellung wird es von Tag zu Tag besser", sagt Smits. Auch sonst sei vor Turnierbeginn niemand angeschlagen. "Bis jetzt sind alle fit", verrät die Rückraumspielerin, die in der Bundesliga Kapitänin des Deutschen Meisters SG BBM Bietigheim ist.

Das sind die DHB-Spielerinnen aus dem Südwesten

Sarah Wachter, geboren in Schorndorf, spielt für Borussia Dortmund im Tor. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Sarah Wachter, geboren in Schorndorf, spielt für Borussia Dortmund im Tor. Bild in Detailansicht öffnen
Jenny Behrend spielt bei der SG BBM Bietigheim als Rechtsaußen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Jenny Behrend spielt bei der SG BBM Bietigheim als Rechtsaußen. Bild in Detailansicht öffnen
Antje Döll, ebenfalls von der SG BBM Bietigheim, spielt als Linksaußen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Antje Döll, ebenfalls von der SG BBM Bietigheim, spielt als Linksaußen. Bild in Detailansicht öffnen
Xenia Smits komplettiert das Trio der nominierten Bietigheimerinnen. Sie spielt im Rückraum links. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Xenia Smits komplettiert das Trio der nominierten Bietigheimerinnen. Sie spielt im Rückraum links. Bild in Detailansicht öffnen
Amelie Berger, geboren in Tübingen, spielt als Rechtsaußen für die HSG BensheimAuerbach Flames. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Amelie Berger, geboren in Tübingen, spielt als Rechtsaußen für die HSG Bensheim/Auerbach Flames. Bild in Detailansicht öffnen
Maren Weigel, geboren in Stuttgart, spielt bei TuS Metzingen. Sie spielt Rückraum rechts. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Maren Weigel, geboren in Stuttgart, spielt beim TuS Metzingen. Sie spielt Rückraum rechts. Bild in Detailansicht öffnen
Julia Behnke, geboren in Mannheim, spielt am Kreis beim TuS Metzingen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Julia Behnke, geboren in Mannheim, spielt am Kreis bei der TuS Metzingen. Bild in Detailansicht öffnen

Trainer Gaugisch kennt Smits, Behrend und Döll aus Bietigheim

Ein weiter Faktor für die gute Stimmung ist Trainer Markus Gaugisch. "Das Feuer und die Liebe, die er für den Sport hat, transportiert er gut in die Mannschaft", erzählt Smits. Der 49-jährige Gaugisch ist seit April 2022 Nationaltrainer und betreute bis Mai diesen Jahres noch zusätzlich die SG BBM Bietigheim. Daher kennt der gebürtige Göppinger nicht nur Smits, sondern auch die Nationalspielerinnen Jenny Behrend und Antje Döll besonders gut.

"Da wir uns schon aus dem Verein kennen, ist es einfacher, schnell zu verstehen, was er von einem möchte", sagt Smits über Gaugisch. Dass es in der Nationalmannschaft einen kleinen Bietigheimer Block gibt, sei auch ein Vorteil: "Da weiß man schneller, was die andere auf dem Spielfeld meint oder denkt. Diesen Vorteil versuchen wir zu nutzen, wenn wir gemeinsam auf der Platte stehen."

WM-Ziele: Erst der Gruppensieg, dann die Olympia-Chance wahren

Bei der Weltmeisterschaft spielen die Deutschen zunächst in der Vorrunde gegen Japan, Polen und den Iran. Es ist eine Gruppe, in der die Deutschen jeden schlagen können. Smits hofft auf den Gruppensieg: "Wenn wir einen guten Start haben, bin ich zuversichtlich."

Jedes Vorrundenspiel zählt, die Siege werden in die nächste Runde mitgenommen. Die Rückraumspielerin warnt daher: "Wir müssen wachsam sein und uns gut vorbereiten."

Das Überstehen der Vorrunde ist für das DHB-Team aber nur ein Zwischenziel. Wichtig sei es, die Chance auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris 2024 zu wahren. Dafür müsste Deutschland mindestens Siebter werden, um bei einem Qualifikationsturnier im Frühjahr dabei zu sein. "Die Olympischen Spiele sind ein Traum jedes Sportlers und bei uns stehen sie jetzt sehr weit oben auf der Liste."

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David Luding

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