Mit dem Rollstuhl im Baumhaus – Luisa ist ganz oben mit dabei

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AUTOR/IN
Monja Eigenschenk
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Michèle Kraft
Michèle Kraft (Foto: SWR)
Junge Frau, mit gelber Mütze im Wald. (Foto: SWR)
„Normalerweise ist es schon ein wenig schwierig im Alltag und deswegen ist es hier eine tolle Möglichkeit, dass ich hier alles machen kann, was die anderen auch machen können.“ (Luisa, Schülerin, die am Baumhaus mitbaut)
Im Vordergrund eine Gruppe junger Menschen, dick eingepackt, an einem Lagerfeuer. Im Hintergrund ein Wald mit einem mehrstöckigen Baumhaus.  (Foto: SWR)
Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap bauen in Kell am See zusammen an einem Baumhaus.
Ein Mann mit brauner Jacke, weißem Kletterhelm und Mütze, steht vor ein paar Kindern, die etwas am Baumhaus arbeiten. (Foto: SWR)
„Das ist Teamwork, das können die Leute hier erleben. Obwohl sie auch Einschränkungen haben. Wenn man sich hier anschaut, wie hoch das Baumhaus geworden ist, wie viele Plattformen hier sind, sieht man, was sie alles schaffen können.“ (Andreas, Leiter der Erlebniswerkstatt Saar)
Ein Junge in gelber Jacke und orangenen Helm sägt einen Balken in zwei Teile. (Foto: SWR)
Die Kinder lernen neben dem Sägen, Hämmern und Bauen eines Baumhauses auch viel über sich selbst beim Klettern oder Schaukeln in hoher Höhe.
Junge Frau mit Rollstuhl ist mit Seilen an der Baumschaukel befestigt. (Foto: SWR)
Luisa nach dem Schaukeln.
Ein älterer Mann steht mit weißen langen Haaren und dunkler Jacke auf einem Plateau des Baumhauses. (Foto: SWR)
„Für viele Schüler ist es die einzige Möglichkeit, auch mal rauszukommen und den Wald zu erleben. Sich handwerklich zu erleben, das können wir in der Schule auch nicht immer schaffen.“ (Oliver, Lehrer einer Förderschule)

Das ist Teamwork, das können die Leute hier erleben. Obwohl sie auch Einschränkungen haben. Wenn man sich hier anschaut, wie hoch das Baumhaus geworden ist, wie viele Plattformen hier sind, sieht man, was sie alles schaffen können.

Das Baumhaus-Dorf in der Nähe von Trier bietet Kindern und Jugendlichen mit und ohne Handicap die Möglichkeit, sich kreativ und handwerklich in einem Projekt einzubringen. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler sich selbst besser kennen und können beim Klettern oder in der Luftschaukel ihre Grenzen testen. Für Oliver, Lehrer an einer Förderschule ist das Baumhaus-Dorf eine ganz tolle Sache. „Für viele Schüler ist es die einzige Möglichkeit, auch mal rauszukommen und den Wald zu erleben. Sich handwerklich zu erleben, das können wir in der Schule auch nicht immer schaffen.“

Selbst unebene und matschige Wege halten die jungen Tüftlerinnen und Tüftler nicht davon ab, das Baumhaus immer wieder um einen Weg, eine Plattform oder Etage zu erweitern. Für Rolli-Fahrerin Luisa ein Ort, an dem sie viele Abenteuer erleben kann und nicht so oft ausgebremst wird wie im Alltag. „Normalerweise ist es schon ein bisschen schwierig im Alltag und deswegen ist es hier eine tolle Möglichkeit, dass ich hier alles machen kann, was die anderen auch machen können.“

Ob sägen, hämmern oder einfach am Lagerfeuer sitzen, für die Kinder und Jugendlichen ist das Baumhaus-Dorf ein Ort, an dem sie sich selbst verwirklichen können.

Mehr Projekte dieser Art findet ihr bei der Herzenssache.

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