Oma adoptiert – darum muss Dorothea nicht ins Pflegeheim 

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Dorothea aus Schwanau ist pflegebedürftig. Damit sie nicht in ein Pflegeheim muss, hat Britta die zunächst Fremde bei sich und ihrer Tochter aufgenommen und pflegt sie. Dahinter steht das Konzept: Betreutes Wohnen in Familien. 

Ich fühle mich hier zu Hause.

Vor einem Jahr war Dorothea eine pflegebedürftige Fremde, die Britta bei sich zu Hause aufgenommen hat. Heute gehört sie zur Familie. „Ich habe ja eine ältere Person, damit ich sie voll integrieren kann. Nicht, damit sie den ganzen Tag allein im Zimmer sitzt”, erklärt Britta. Zu Beginn war es noch ungewohnt für Brittas kleine Tochter Josy: „Meine Kleine ist gerade sechs geworden, aber da ist Eifersucht im Spiel. Auf einmal hat die Mama gar nicht mehr so viel Zeit für mich. Die duscht jetzt erst die Frau Hoppe und da muss ich jetzt so lange warten. Und das ist ein Lernprozess.” 

Pflegebedürftige wird zur Adoptiv-Oma

Jetzt hat Josy Dorothea Hoppe voll ins Herz geschlossen. Das freut auch die 90-Jährige sehr. Sie hat viel Spaß, wenn sie zu dritt zum Tennisplatz gehen. Denn Dorothea hat mehr als 30 Jahre selbst gespielt und spricht gerne darüber: „Ich habe eine gute Vorhand gehabt. Die Rückhand war nicht so gut. Aber die Vorhand.” 

Gepflegtes Aussehen im hohen Alter 

Noch kann Dorothea einige Dinge allein und die will sie auch selbst machen, wie zum Beispiel morgens das Schminken. Denn gut auszusehen ist ihr auch im Alter wichtig: „Ich habe ja ein Friseurgeschäft gehabt und war Kosmetikerin.” Bevor Dorothea bei Britta und Josy eingezogen ist, hat sie zwölf Jahre allein gelebt.  

Wie sieht die Zukunft aus? 

Für die Zukunft haben Dorothea und Britta hat noch große Pläne. „Wir haben im Juli den 90igsten gefeiert und dann habe ich gesagt: Die 100 schaffen wir auch noch. Und wenn es noch schwieriger wird, dann gehen wir auch gemeinsam durch.” 

Wichtel haben kein Corona

Elli baut Wichteltüren selbst. Das sind Miniaturtüren, durch die man die kleinen, magischen Geschöpfe zu sich einladen kann. Ihre Türen werden ihr aus der Hand gerissen.

Der Herr des Mainzer Marathons

15 Jahre ist Dieter Ebert schon Rennleiter des Gutenberg Marathon in Mainz. Über 8000 Läufer wälzen sich nach dem Startschuss durch die Stadt und er erträgt die Verantwortung.

Was war deine größte Enttäuschung?

Für unsere Serie #1MinuteGefühle waren wir in der Mainzer Innenstadt unterwegs und haben Menschen auf der Straße gefragt, was die größte Enttäuschung in ihrem Leben war.

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