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Der Countdown für das 43. Herbstreffen der Medienfrauen läuft. Freut Euch mit uns auf spannende Inhalte und anregende Diskussionen – mit hervorragenden Referentinnen – in diesem Jahr rein digital.

Jutta Allmendinger (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Bernd von Juztrczenka)
Prof. Jutta Allmendinger Bernd von Juztrczenka

Bereits in der Keynote werden wir uns mit der großen Frage beschäftigen: Haben wir Geschlechtergerechtigkeit erreicht? Längst nicht, sagt Prof. Jutta Allmendinger. Corona habe die wahren gesellschaftlichen Verhältnisse wie in einem Brennglas hervortreten lassen. In ihren Analysen zeigt die Soziologin, wie radikal digital das Corona-Jahr erzwungenermaßen war und wie viele Frauen ihren Alltag zwischen Homeoffice, Haushalt und Homeschooling organisieren mussten.

Unsere Referentinnen auf dem Podium

Mai Thi Nguyen-Kim (Foto: funk von ARD und ZDF /Viet Nguyen-Kim / funk)
Mai Thi Ngyen-Kim funk von ARD und ZDF /Viet Nguyen-Kim / funk

Mai Thi Ngyen-Kim ist Wissenschaftsjournalistin und betreibt das erfolgreiche Funk-Format „Mailab“. Dort vermittelte sie in den vergangenen Monaten Wissen rund um die Corona-Pandemie und wurde dafür nun mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. In Talkshows überzeugt sie mit Fakten – bei Carolin Kebekus mit ihrem außergewöhnlichen Talent am Klavier.

Elisabeth Brommer (Foto: dpa Bildfunk, Martin Schutt)
Prof. Elizabeth Prommer Martin Schutt

Wie werden Frauen in den Medien dargestellt? Unter anderem mit dieser Frage befasst sich Prof. Elizabeth Prommer. Die Kommunikationswissenschaftlerin führte aufsehenerregende Studien zur Geschlechtergerechtigkeit im Kultursektor durch und zeigte: Auf ein Drittel Frauen kommen noch immer zwei Drittel Männer.

Referentin Tijen Onaran (Foto: Foto: Andrea Heinsohn)
Tijen Onaran Foto: Andrea Heinsohn

Für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Medienbranche setzt sich auch Tijen Onaran, die Gründerin von Global Digital Women, ein. Sie schreibt rund um die Themen Digitalisierung, Diversität und Gleichstellung und zeigt in ihrem Buch „Nur wer sichtbar ist, findet auch statt!“, wie die persönliche Markenbildung funktioniert.

Carla Hustedt (Foto: SWR)
Carla Hustedt

Digitalexpertin und Politikforscherin Carla Hustedt von der Mercator Stiftung hat einen ganz eigenen, feministischen Blick auf die digitale Welt. Das ist ein Höhepunkt am Nachmittag unseres Treffens. Was sind die Chancen und Risiken des digitalen Wandels? Wie können digitale Technologien uns zu mehr Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Zusammenhalt verhelfen? Darum geht es ihr und das werden weder der Markt noch die Techgiganten des Silikon Valley leisten. Was heißt das für uns, die Medien, und unsere Rolle in der digitalen Welt? Das werden wir uns fragen müssen.

Netzwerk für Medienfrauen

Wir Medienfrauen wollen beim Herbsttreffen informieren, diskutieren, streiten, neueste Trends in den Sendern aufgreifen, politisch und unbequem sein und natürlich auch netzwerken. Seit 1978 gibt es diese Tagung, alle Jahre wieder. Zum ersten Mal in seiner Geschichte findet das Herbsttreffen der Medienfrauen ausschließlich online statt.

#medienfrauen21

Folgt uns gerne auch auf Twitter und bei Instagram. Auch dort gibt es bald Infos rund um das digitale Treffen.

Wir freuen uns auf Euch!

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