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Warum Allergien zunehmen – Pollen, Feinstaub, Umweltgifte

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Julia Smilga
Julia Smilga

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Juckende Nase, tränende Augen, Atemprobleme, Erschöpfung: Immer mehr Menschen entwickeln Allergien. In Deutschland sind über 23 Millionen Menschen von einer allergischen Erkrankung betroffen, ein Viertel der Kinder und Jugendlichen reagieren bereits allergisch. Am häufigsten ist der Heuschnupfen, gefolgt von Asthma, Neurodermitis und Kontaktallergien.

Die Ursache dafür sind neben Pflanzenpollen Umweltgifte, Autoabgase und Folgen des Klimawandels. Etwa 20.000 allergieauslösende oder verstärkende Stoffe haben Mediziner ausfindig gemacht, auch hier steigt die Zahl stetig.

Gesundheit Folgen des Klimawandels – So könnte die Pollensaison 2024 werden

Der Klimawandel hat auch Folgen für unsere Gesundheit – etwa für die Menschen, die auf Pollen allergisch reagieren. Der Pollenflug beginnt früher und die gesamte Pollensaison verlängert sich auch nach hinten. Welche Fortschritte gibt es in der Allergieforschung?
Stefan Troendle im Gespräch mit Matthias Werchan, Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID).

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Medizin Verdacht in den USA: Können Zecken Fleischallergie auslösen?

In den USA gibt es 100 000 Verdachtsfälle einer Allergie auf rotes Fleisch. Auslöser: Offenbar der Biss einer bestimmten Zeckenart.

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Klimawandel und Allergien Warum Pollen immer früher fliegen und aggressiver werden

Haselnuss und Erle blühen jetzt früher. Der Klimawandel verlängert die Pollensaison und führt zu mehr Pollenbelastung. Allergien werden zu einem immer größeren Problem.

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Rund drei Millionen Menschen haben hierzulande eine Allergie gegen Bienen- oder Wespengift. Obwohl eine Therapie helfen könnte, nutze sie nur wenige. Warum?

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Chemie PFAS – Wie gefährlich sind die "Ewigkeitschemikalien" und wie werden wir sie wieder los?

PFAS sind wasser- und schmutzabweisend, säureresistent und hitzebeständig. Sie stecken in Teflonpfannen, Outdoor-Jacken oder Asthma-Sprays. Aber sie können auch krank machen und bleiben ewig in der Umwelt. Der Chemiker Michael Müller hat sie kürzlich auch im Wein nachgewiesen. Das geplante PFAS-Verbot sieht er differenziert. (SWR 2024) | Mehr zur Sendung: http://swr.li/pfas-wie-gefaehrlich| Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen

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Ob Klausurenstress oder Berufsalltag – viele greifen für eine Leistungssteigerung auf „Neuro-Enhancer“ zurück, so eine neue Studie. Dabei reichen die Mittel von Kaffee und Energy-Drinks bis zu verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Ritalin.

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