Schwefeltyrann (Pitangus sulphuratus) auf einem Blatt der Amazonas-Riesenseerose (Victoria amazonica) im Pantanal, Mato Grosso, Brasilien. Um künftige Epidemien zu verhindern, werden in Brasilien Mücken, Vögel, Affen oder Fledermäuse regelmäßig untersucht.

SWR2 Wissen

Viren bei Wildtieren – Mit Biologen unterwegs in Brasilien

Stand
Autor/in
Gudrun Fischer

Audio herunterladen (26,5 MB | MP3)

Fledermäuse tragen sie besonders oft ins sich: verschiedene Corona-Viren. Auch andere Tiere können gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen – vor allem dort, wo Regenwald an Städte grenzt.

Um künftige Epidemien zu verhindern, werden in Brasilien Mücken, Vögel, Affen oder Fledermäuse regelmäßig untersucht. Ein toter Affe im Wald lässt die Alarmglocken schrillen. Könnte ein Virus unterwegs sein, das auch für Menschen gefährlich ist? Oder waren es umgekehrt Menschen, die ein neues Virus in den Wald getragen haben?

Umwelt Covid-19 und andere Zoonosen – Der tierische Ursprung weltweiter Seuchen

Immer wieder springen Erreger aus der Tierwelt auf den Menschen über. Das war bei Ebola, bei der Pest, der Tollwut und Tuberkulose so – und bei Covid-19. Sogenannte „Zoonosen“ nehmen zu.

SWR2 Wissen SWR2

Medizingeschichte HIV und Aids – Geschichte einer Pandemie

Für viele beginnt die Geschichte von AIDS Anfang der 1980er-Jahre. Tatsächlich ist das HI-Virus wahrscheinlich schon 100 Jahre alt. Und seine Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt.

SWR2 Wissen SWR2

7.1.2020 "Rätselhafter Krankheitsausbruch" – Erster ARD-Bericht über Corona

7.1.2020 | Am 31. Dezember 2019 wurde die Weltgesundheitsorganisation WHO über eine Reihe ungewöhnlicher Fälle von Lungenentzündung in der chinesischen Stadt Wuhan informiert. Am 7. Januar 2020 geben die chinesischen Behörden bekannt, dass es sich offenbar um ein neuartiges Coronavirus handelt. Hier der erste Hörfunkbericht zum Thema im deutschen Radio von China-Korrespondent Steffen Wurzel.

Umwelt und Natur: aktuelle Beiträge

Klimawandel Sauerstoffmangel in Gewässern bald ein neuer Kipp-Punkt?

Das Forschungsteam einer neuen, internationalen Studie fordert, dass der Sauerstoff-Verlust in den Gewässern als ein Kipp-Punkt für unser Erd-System anerkannt wird. Überall auf der Welt enthalten die Gewässer immer weniger Sauerstoff, mit gefährlichen Auswirkungen.
Christine Langer im Gespräch mit Prof. Andreas Oschlies, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung

Impuls SWR Kultur

Klimaschutz Svenja Schulze besucht brasilianisch-deutsches Regenwald-Projekt

In Brasilien treffen sich heute die G20-Entwicklungsminister. Weltweit besonders im Fokus: der Regenwald am Amazonas. Deutschland fördert ein Zentrum für nachhaltige Waldwirtschaft, das Entwicklungsministerin Schulze vor dem Treffen besucht hat.

Impuls SWR Kultur

Stand
Autor/in
Gudrun Fischer