Zeitgenossen

Hans Christoph Buch: „Ich würde gerne mit einer Hilfsorganisation in den Jemen reisen.“

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Interview
Martin Durm

HansvChristoph Buch ist als Schriftsteller die große Ausnahmeerscheinung der deutschen Literaturszene. In den 90er Jahren hat er sich als Reporter in vielen Kriegs- und Krisengebiete herumgetrieben. Südsudan, Liberia, Tschetschenien - die dunkle Seite der Welt ist im vertraut:

„Ich war ‚cool‘ in extremen Lagen, hinterher hatte ich Panik, wenn ich dachte, was hätte alles passieren können…“

Karl May, Alexander von Humboldt und Goethe als Vorbilder.

In den vergangenen Jahren hat er Neuland entdeckt, Essays und Romane geschrieben, in denen sich Wirklichkeit und Fantasie überschneiden.

„Es gibt ein literarisches Problem: Wie stellt man auswegloses Leiden dar, ohne dass der Leser das Buch zuklappt, weil es ihm zu viel ist?“

Buchkritik Jedediah Purdy - Die Welt und wir. Politik im Anthropozän

Jedediah Purdy denkt höchst engagiert eine umweltpolitische Theorie des Gemeinwohls an, verheddert sich aber an zu vielen Themen.
Rezension von Pascal Fischer.
Aus dem Englischen von Frank Jakubzik
Suhrkamp Verlag. 187 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-518-07638-5

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Zeitgenossen Alice Hasters: Alltagsrassismus besteht aus Mikro-Aggressionen

„Rassismus wird man nicht los, nur weil man behauptet, nicht rassistisch zu sein“, sagt die Journalistin und Podcasterin Alice Hasters. Als Schwarze Frau in Deutschland hat die gebürtige Kölnerin diverse Erfahrungen mit Alltagsrassismus gemacht - und darüber geschrieben und gesprochen.

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