Holprige Straßen, verwüstete Einfahrten

Verbraucherschützer: Pfusch beim Glasfaserausbau nicht so selten

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Wer auch in Zukunft schnell im Internet surfen möchte, kann das am besten mit einem Glasfaseranschluss. Vielerorts werden deshalb zurzeit Straßen aufgerissen und Anschlüsse gelegt. Doch die Bauarbeiten verlaufen oft nicht zur Zufriedenheit. In Ritterheim im Donnersbergkreis etwa ist der Bürgersteig nach der Verlegung der Kabel zur Stolperfalle geworden. Michael Gundall von der Verbraucherzentrale in Mainz beobachtet Fälle wie diesen immer wieder. Aber nicht nur Gemeinden bemängelten notdürftig geflickte Straßen, es könne auch Hausbesitzer treffen, wenn zum Beispiel die Einfahrt nach der Verlegung des Anschlusses in den Keller nicht wieder ordnungsgemäß verschlossen wurde.

Der Verbraucherschützer rät: Die Bauschritte dokumentieren und in offene Baugruben hinein fotografieren, damit bei Problemen später Beweismaterial vorliegt.

Baumängel und zweifelhafte Arbeitsbedingungen Glasfaser-Ausbau mit Risiken und Nebenwirkungen

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