Ein Stechmücke sitzt auf einem Arm - in Rhienland-Pfalz sind die Mückenjäger der KABS am Oberrhein unterwegs (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul)

Neuer Vertrag mit Hubschrauberunternehmen

Schnakenbekämpfung in Rheinhessen wird teurer

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Andreas Neubrech
Andreas Neubrech (Foto: SWR)
Nancy Lau

Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, KABS, hat die Beiträge neu berechnet. Die 98 beteiligten Kommunen müssen 2024 mehr bezahlen.

Konkret müssen Kommunen in Rheinhessen, die der KABS angehören, im kommenden Jahr 22 Prozent mehr für die Schnakenbekämpfung zahlen als in diesem Jahr. Das hat die KABS in Speyer mitgeteilt.

Die Kosten staffeln sich nach der Einwohnerzahl. Einige Beispiele sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

KommuneSteigerung in €Beitrag 2024 in €
Mainz29.000160.000
Worms24.000133.000
VG Bodenheim19.000107.000
Ingelheim19.000107.000
VG Rhein-Selz19.000107.000
Bingen13.00071.000
Budenheim7.50043.000

Der KABS stehen dadurch im kommenden Jahr 6,5 Millionen Euro zur Bekämpfung der Schnaken zur Verfügung. Das sind knapp eine Million Euro mehr als in diesem Jahr.

Ein Hubschrauber der KABS bekämpft von dere Luft aus Schnaken (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa,  Uli Deck)
Mit einem Hubschraubern verteilt die KABS Eisgranulat, indem sich der Bacillus thuringiensis israelensis befindet.

Mehr Helikopter für die KABS

Als Grund für die Preissteigerung nannte eine Sprecherin der KABS einen neuen Vertrag mit dem Unternehmen Deutsche HeliForst. Es stellt die Hubschrauber bereit, aus denen der Wirkstoff BTI abgeworfen und ausgebracht wird, der die Schnakenlarven tötet. Der Vorteil der Kooperation mit HeliForst sei, dass das neue Unternehmen mehr als zwei Helikopter einsetzen könne und es dadurch weniger Helikopterausfälle geben werde.

Was ebenfalls zur Preissteigerung beigetragen hat, sind laut KABS höhere Personalkosten und eine tarifliche Eingruppierung der Kommunalleiter.

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