Ein Wichtelhaus auf dem Wichtelweg in Kottenheim

Ausflugstipps für "Zwischen den Jahren"

Wichtel- und Krippenwege im Norden von Rheinland-Pfalz

Stand
AUTOR/IN
Sandra Thyssen
Bild von Multimediareporterin Sandra Thyssen aus dem SWR-Regionalstudio Koblenz

Seit der Adventszeit gibt es sie in vielen Ecken im nördlichen Rheinland-Pfalz: Wichtel- und Krippenwege. Ideal für einen Spaziergang zwischen Weihnachten und Neujahr.

Im Kottenheimer Wald im Kreis Mayen-Koblenz haben kleine Wichtel einen 1,7 Kilometer langen Rundweg erobert. Die Idee für den Wichtelweg hatte der siebenjährige Frederik Weber. Gemeinsam mit dem Verein "Wir für Kottenheim" wurde das Projekt umgesetzt. Auf der Strecke gibt es 31 Wichtelstationen, die bis Ende des Jahres besichtigt werden können.

Wichtelwege im Kreis Mayen-Koblenz

Auch zwischen Hausen und Trimbs im Kreis Mayen-Koblenz fühlen sich die kleinen Wichtel wohl. Hier haben Kinder und Eltern der Kita Hausen und des Turnvereins Trimbs einen Wichtelpfad angelegt. Er liegt ganz in der Nähe zum Traumpfad Nette-Schieferpfad. Die Strecke ist noch bis zum 21. Januar mit Wichteln bestückt.

In Rüber bei Polch haben die Wichtel ihre Zelte auf einem Spielplatz aufgeschlagen. An 15 Stationen kann hier zwischen Wichteln gerätselt und gespielt werden - sogar abends, denn der Platz ist beleuchtet. Gestaltet wurde der Wichtelspielplatz vom Kindergarten Sonnenblume. Erst zum 6. Januar wollen die Wichtel ihre Zelte wieder abbrechen.

Aber auch in Burgen und Dieblich im Kreis Mayen-Koblenz und in Forst im Kreis Cochem-Zell kann man auf den Spuren der Wichtel wandern.

Mehr als zehn Krippenwege gibt es im nördlichen Rheinland-Pfalz

Neben den Wichtelwegen gibt es in der Region um Koblenz auch immer mehr Krippenwege, beispielsweise in Plaidt im Kreis Mayen-Koblenz. Die über 30 Krippen sind auch im Dunklen beleuchtet. Startpunkt ist der Schulhof der Grundschule Plaidt. Der Weg bleibt bis zum 8. Januar bestehen. Auch in der Bergpflege in Mülheim-Kärlich sind Krippen ausgestellt. Sie sind liebevoll gestaltet und werden ebenso abends beleuchtet.

Den vermutlich längsten Krippenweg gibt es bei Montabaur. Auf dem Weg am Biebrichsbach zwischen Horressen und Montabaur sind 200 beleuchtete Krippen größtenteils in der Natur aufgebaut. Er ist noch bis zum 8. Januar begehbar.

Der Krippenweg in Kell bei Andernach ist rund 2,5 Kilometer lang und mit mehr als 30 Krippen bestückt. Nicht jede Krippe oder jede Krippenfigur ist sofort sichtbar. Für die ein oder andere muss man die Augen besonders weit aufmachen, aber das macht es umso interessanter.

In Saffig im Schlosspark der Barmherzigen Brüder gibt es einen integrativen Krippenweg. Der Rundweg ist bis auf einen kleinen Pfad barrierefrei begehbar. Neben Bewohnern und Patienten, haben sich auch Kindergärten, Schulen und befreundete Einrichtungen an dem Rundweg beteiligt. Der Charme des Schlossparks und die Beleuchtung am Abend verleiht dem Krippenweg eine besinnliche Atmosphäre. Er ist bis zum 7. Januar geöffnet.

Weitere Krippenwege befinden sich zum Beispiel in Monreal, Simmerath-Steckenborn, Lehmen, Meudt, Lahnstein, Bubenheim und Waldbreitbach.

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