In Kaiserslautern sind Tauben vergiftet worden. Nach Angaben der Taubenhilfe ist noch nicht klar, wer dafür verantwortlich ist.  (Foto: IMAGO, Maximilian Koch)

Taubenhilfe sucht Zeugen

Mehr als 30 vergiftete Tauben in Kaiserslautern

Stand

In Kaiserslautern sind offenbar Tauben vergiftet worden. Vor zwei Wochen waren zum ersten Mal vergiftete Kadaver in der Innenstadt aufgetaucht - und jetzt weitere.

Die toten Vögel sind nach Angaben einer Sprecherin der Taubenhilfe Kaiserslautern bislang am häufigsten im Bereich Stiftsplatz, Schillerplatz und Martinsplatz gefunden worden. Wer dafür verantwortlich ist und die Tauben mit einem Rattengift getötet hat, sei noch unklar. Erste Hinweise auf eine mögliche Täterin oder einen möglichen Täter seien allerdings bei der Polizei eingegangen, so die Sprecherin.

Taubenhilfe Kaiserslautern bittet um Hinweise

Die Taubenhilfe bittet die Bevölkerung um Unterstützung: Wer etwas Verdächtiges in der Innenstadt sieht, soll sich direkt an den Verein wenden. Dafür gibt es eine Belohnung von bis zu 500 Euro.

Rheinland-Pfalz

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Tauben können auch an Köderboxen für Ratten gelangt sein

Die Polizei schließt nicht aus, dass die Tauben auch an Köderboxen für Ratten gelangt sind und das Lockmittel fressen. "Solche Köderboxen werden häufiger in Stadtgebieten aufgestellt, um eine Rattenplage zu bekämpfen", so die Polizei. Die Boxen würden jedoch keinen hundertprozentigen Schutz davor bieten, dass auch andere Kleintiere den Köder fressen. Die Verwendung dieser Fallen zur Bekämpfung einer Rattenplage sei grundsätzlich zulässig.

In der Vergangenheit sei es auch vorgekommen, dass mit einem Luftgewehr auf Tauben geschossen wurde. Wer die Vögel tötet, verstößt laut Polizei gegen das Tierschutzgesetz. Verstöße gegen dieses werden mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet.

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