Die Nachbarn haben das zusammengestürzte Haus nebenan erst am Morgen bemerkt, so ein Feuerwehrsprecher von Thaleischweiler-Fröschen in der Südwestpfalz. (Foto: Einsatzleitung Feuerwehr Thaleischweiler-Fröschen)

Niemand wurde verletzt

Haus in der Südwestpfalz über Nacht eingestürzt

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Verena Lörsch
Verena Lörsch (Foto: SWR)

In der Nacht auf Sonntag ist ein leerstehendes Haus in Thaleischweiler-Fröschen in der Südwestpfalz in sich zusammengefallen. Den Nachbarn ist das erst morgens aufgefallen.

Die Anwohner der Hauptstraße in Thaleischweiler-Fröschen haben nicht schlecht gestaunt, als sie am Morgen aus dem Fenster schauten – und ein Haus aus ihrer Straße über Nacht in sich zusammengefallen ist. Zwischen zwei und drei Uhr am Morgen soll das leer stehende Haus eingestürzt sein, ohne dass die Nachbarschaft das wahrgenommen hätte, so Feuerwehrsprecher Sebastian Groß.

Anwohner von Thaleischweiler-Fröschen hörten Knallgeräusche

"Es gab in diesem Zeitraum wohl Knall- und Einsturzgeräusche", so der Sprecher. Alarmiert wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben aber erst gegen halb neun am Morgen. Erst bei Tageslicht habe sich gezeigt, dass das Reihenhaus eingestürzt ist.

Vor Ort angekommen hätten die Einsatzkräfte direkt damit begonnen, die Trümmer des Hauses mit einer Rettungshundestaffel abzusuchen. "Wir haben vor Ort aber Gottseidank niemanden gefunden", sagt Groß.

Ursache für Einsturz des Hauses möglicherweise Sturmböen

Warum genau das Haus eingestürzt ist, ist nicht klar. Allerdings sagt die Polizei, dass nichts auf Vandalismus hindeute. Daher werde sie die Sache nicht weiter verfolgen. Der Ortsbürgermeister von Thaleischweiler-Fröschen geht nach eignen Angaben aber davon aus, dass die Sturmböen dazu geführt haben, dass das Haus in sich zusammengestürzt ist. Es habe aber schon länger leergestanden und sollte demnächst ohnehin abgerissen werden.

Feuerwehr hat Teile des eingestürzten Hauses in Thaleischweiler-Fröschen abgerissen

Die Leute der örtlichen Feuerwehr und auch Statik-Experten des THW hatten am Sonntag die Ruine des Wohnhauses untersucht. Eine Giebelwand drohte, auf die benachbarten Gebäude zu stürzen, so der Feuerwehrsprecher. Deshalb hätte die Feuerwehr die Wand nach und nach angebaut, beziehungsweise kontrolliert abgerissen.