Nach der Pleite vor dem Verwaltungsgericht entscheidet die Stadt Ulm erneut über die Vergabe von 40 Bauplätzen im Stadtteil Jungingen. (Symbolbild)

Zweiter Anlauf der Stadt

Ulm will Bauplätze in Jungingen erneut vergeben

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Nach der Pleite vor dem Verwaltungsgericht entscheidet die Stadt Ulm erneut über die Vergabe von 40 Bauplätzen im Stadtteil Jungingen. Dieses Mal gibt es allerdings deutlich weniger Bewerber.

Bauplatzvergabe, die Zweite: Für 40 Bauplätze im Ulmer Stadtteil Jungingen sind mehr als 900 Bewerbungen eingegangen. Den ersten Verkaufsversuch musste die Stadt im vergangenen Jahr stoppen.

Verwaltungsgericht kassierte Vergabe der Bauplätze in Jungingen

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen war damals zu dem Ergebnis gekommen, dass das Vergabeverfahren nicht zulässig war. Ein Ehepaar hatte dagegen geklagt - und Recht bekommen. Laut Gericht hatte die Stadt gegen die Gleichbehandlung der Interessenten verstoßen.

Die Zufahrt zu dem zukünftigen Baugebiet in Ulm-Jungingen. Mehr als 900 Bauwillige haben sich auf eine zweite Ausschreibung hin gemeldet (Archivbild).
Die Zufahrt zu dem zukünftigen Baugebiet in Ulm-Jungingen. Mehr als 900 Bauwillige hatten sich auf eine zweite Ausschreibung hin gemeldet (Archivbild).

Die insgesamt 909 Bewerbungen werden jetzt geprüft. Die Interessenten bekommen dann Punkte nach einem neuen Vergabesystem, das der Gemeinderat inzwischen verabschiedet hat. Danach werden die Bauplätze vergeben. Bei Punktegleichheit entscheidet das Losverfahren.

Deutlich weniger Interessenten für die Bauplätze in Ulm

Bei der ersten Vergabe hatten sich noch 1.700 Menschen für die 40 Bauplätze interessiert - fast doppelt so viele wie jetzt. Wegen gestiegener Zinsen, Material- und Handwerkerkosten müssen die Bauwilligen inzwischen mit deutlich höheren Preisen rechnen.

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SWR