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Ermittlungen gegen Stuttgarter Pflegedienstleister

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Rund 150 Einsatzkräfte haben am Donnerstag Durchsuchungen im Zusammenhang mit Ermittlungen bei einem Stuttgarter Pflegedienstleister durchgeführt. Die Vorwürfe lauten unter anderem auf illegale Beschäftigung, Sozialversicherungs- und Abrechnungsbetrug. Wie das Hauptzollamt Stuttgart, das Polizeipräsidium Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag gemeinsam mitteilten, wurden neben den Geschäftsräumen des Unternehmens auch Privatwohnungen und Einsatzorte von mutmaßlich illegal beschäftigtem Pflegepersonal in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen durchsucht. Ein Teil der beschäftigten Pflegekräfte soll keine Arbeitsgenehmigung haben, weil sie aus Drittstaaten stammten, so die Ermittler. Die Ausländerinnen und Ausländer sollen illegal eingeschleust worden sein und teils nicht über die erforderlichen Qualifikationen verfügen. Außerdem habe der Pflegedienstleister sie nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und Abrechnungsbetrug gegenüber Krankenkassen und Privatpersonen begangen, so der Vorwurf.

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