Italiens faschistische Führer Benito Mussolini (Mitte, Hände in die Hüften) mit Mitgliedern der faschistischen Partei nach dem Marsch auf Rom am 28. Oktober 1922 (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / ASSOCIATED PRESS )

SWR2 Wissen

Mussolinis Erben – Italiens Rechte greifen nach der Macht

Stand
AUTOR/IN
Aureliana Sorrento
Aureliana Sorrento (Foto: SWR, privat)

Audio herunterladen (32,5 MB | MP3)

Am 25. September 2022 finden in Italien Neuwahlen statt. Prognosen sehen den Wahlsieg bei einem rechten Parteien-Bündnis, angeführt von den Fratelli d'Italia, den "Brüdern Italiens", und ihrer populären Parteichefin Giorgia Meloni.

Giorgia Meloni versichert im Wahlkampf, ihre Partei habe sich von ihrer faschistischen Vergangenheit gelöst. Die politischen Gegner nehmen ihr das nicht ab und fürchten, dass genau 100 Jahre nach Benito Mussolinis "Marsch auf Rom" im Oktober 1922 wieder eine faschistische Regierung die Geschäfte in Italien übernehmen könnte.

Italien

Extremismus Netzwerk der religiösen Rechten – Der „World Congress of Families“

Rechte religiöse Aktivisten vernetzen sich weltweit, zum Beispiel im "World Congress of Families", gegründet in den 1990er Jahren als gemeinsame Initiative aus den USA und Russland.

SWR2 Wissen SWR2

Benito Mussolini

29.1.1936 Mussolini legt den Grundstein zur Cinecittà

„Cinecittà“ bei Rom ist eine legendäre Einrichtung, ohne die der italienische Nachkriegsfilm gar nicht vorstellbar wäre. Die Idee dazu hatte der „Duce“, Benito Mussolini.

SWR2 Zeitwort SWR2

9.5.1938 Hitler und Mussolini besichtigen Florenz

„Mussolini strahlt die Widerwärtigkeit von Pferdehändlern aus. Hitler ist auf den ersten Blick weniger abstoßend“, notiert der Museumsführer in den Uffizien

SWR2 Zeitwort SWR2

LänderWissen