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Julius Curtius berichtet von der Tagung des Völkerbunds in Genf. Deutschland sei dort "national", also selbstbewusst aufgetreten – auch wenn die Reparationsleistungen erdrückend seien.

Alle Aufnahmen: Der Reichstag vor Hitler

Parlamentsdebatten 1931 bis 1933 Der Reichstag vor Hitler

Die Weimarer Republik war die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland. In bisher unveröffentlichten Tonaufnahmen der Parlamentsdebatten wird ihr Scheitern erfahrbar.
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13.6.1930 Parlamentsdebatten im Rundfunk?

13.6.1930 | Sollen Reichstagsdebatten im Rundfunk übertragen werden? Darüber gingen die Meinungen 1930 auseinander. Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD) hat eine klare Haltung: Ja!  mehr...

5.2.1931 Haushalt des Deutschen Reichs wird verhandelt

Reichskanzler Heinrich Brüning spricht über die darniederliegende Landwirtschaft im Osten des Reichs. Er pocht darauf, die Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs zu leisten.  mehr...

6.2.1931 Tumulte und Streit um "Katholikenhetze"

Der Abgeordnete Josef Joos greift den Domprediger Bruno Doehring an, weil er gegen Katholiken hetze. Nach Tumulten schließt Reichstagspräsident Paul Löbe mehrere Abgeordnete aus.  mehr...

9.2.1931 Die NSDAP droht und verlässt das Parlament

9.2.1931 | Der Nationalsozialist Franz Stöhr erklärt den Vertretern des Zentrums: "Es kommt der Tag, und er kommt sehr bald, an dem Ihnen für Ihr schamloses Verhalten die Quittung ausgestellt werden wird, die Sie verdienen!" Die NSDAP-Abgeordneten stehen auf, rufen "Heil!" und verlassen, das Horst-Wessel-Lied singend, den Saal. Die kommunistische Fraktion fängt dann auch an zu skandieren, nämlich "Prolet erwache!"  mehr...

10.2.1931 Reichsaußenminister Curtius beklagt erdrückende Reparationsleistungen

Julius Curtius berichtet von der Tagung des Völkerbunds in Genf. Deutschland sei dort "national", also selbstbewusst aufgetreten – auch wenn die Reparationsleistungen erdrückend seien.  mehr...

5.3.1931 Reichsinnenminister Wirth problematisiert die Rundfunkfreiheit

Joseph Wirth weist das "Gerede vom Bürgerkrieg" zurück. Solle man den Rundfunk als politisches Instrument einsetzen, würde Wirth dessen Zensur gerne übernehmen.  mehr...

6.3.1931 Arbeitslosigkeit verursacht Armut und Krankheit

Der SPD-Abgeordnete und Arzt Julius Moses beschwört die Abgeordneten, das Elend der Bevölkerung ernst zu nehmen. Er warnt vor "Verschmutzung und Verlausung".  mehr...

13.10.1931 Regierungserklärung zur Not in Deutschland

Reichskanzler Heinrich Brüning gibt eine Regierungserklärung ab. Die Not in Deutschland habe eine lähmende Wirkung auf den internationalen Handel.  mehr...

14.10.1931 NSDAP schwadroniert über "Lebensraum"

Wilhelm Frick fordert für das deutsche Volk "Lebensraum für seine bei einer artgemäßen Führung des Reiches sich von selbst ergebende wachsende Volkskraft" und spricht mehrfach von "Kriegsschuldlüge".  mehr...

15.10.1931 DVP setzt sich für die Interessen der Beamten ein

Laut Eduard Dingeldey (DVP) sind den Beamten die einschneidenden Gehaltskürzungen nicht vermittelbar. Ursache der Belastung seien die Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs.  mehr...

16.10.1931 Reichskanzler Brüning geht auf Adolf Hitler zu

16.10.1931 | In seiner Rede über die Notverordnungen schlägt Heinrich Brüning milde Töne an. Er dankt allen Fraktionen für die "Vornehmheit", die sie ihm bei aller Kritik entgegengebracht hätte – auch dem "Führer", der dem Parlament gar nicht angehört.  mehr...

23.2.1932 Goebbels keift gegen Hindenburg

Die Neuwahl des Reichspräsidenten steht an. Joseph Goebbels (NSDAP) beschreibt Hindenburg als Witzfigur und rechnet mit der Regierung ab. Goebbels wird des Saals verwiesen.  mehr...

24.2.1932 Eugen Bolz spricht im Reichstag

24.2.1932 | Eugen Bolz (1881 - 1945) saß ab 1920 für die Zentrumspartei im Berliner Reichstag. Dort spricht er 1932 über die aktuelle Krise. 1940 schloss er sich dem zivilen Widerstand um Carl Friedrich Goerdeler an.  mehr...

24.2.1932 Rudolf Breitscheid wettert gegen „Mein Kampf“

24.2.1932 | Im Zentrum der Debatte steht die Rede des SPD-Abgeordneten Rudolf Breitscheid. Er setzt sich mit Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ auseinander und zeichnet eine düstere Zukunft für die parlamentarische Demokratie. Der SPD-Mann kritisiert auch die KPD, weil sie ihren Hauptfeind in den Sozialdemokraten sähe statt in den Nationalsozialisten.  mehr...

25.2.1932 Brüning stellt sich gegen Hitler

Brüning betont, dass er nicht zur Verfügung stünde, kämen die Nationalsozialisten an die Macht. Er unterstützt die Wiederwahl Paul von Hindenburgs zum Reichspräsidenten.  mehr...

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