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1990 war Wolfgang Schäuble Innenminister. Es ist der 12. Oktober, die Wiedervereinigung liegt gerade eine gute Woche zurück, die ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen stehen im Dezember bevor. Wolfgang Schäuble ist auf einer Wahlkampfveranstaltung in seinem Wahlkreis in der badischen Ortenau, als ein Mann zwei Schüsse auf ihn abfeuert. Schäuble wird lebensgefährlich verletzt. Am nächsten Morgen berichtet der Südwestfunk.

Zwei Tage später melden die Ärzte: Schäuble ist außer Lebensgefahr. Und auch Bundeskanzler Helmut Kohl kann ihn besuchen.

Wolfgang Schäuble bleibt nach dem Attentat querschnittsgelähmt – nach der Bundestagswahl wird er Fraktionsvorsitzender der CDU, später auch Partei-Vorsitzender, dann erneut Innenminister, Finanzminister und schließlich Bundestagspräsident. Er ist inzwischen der Bundestagsabgeordnete mit den meisten Dienstjahren.

Damaliger Innenminister seitdem gelähmt 30 Jahre nach Attentat auf Wolfgang Schäuble: Wieso er keinen Hass auf den Täter hat

Es sollte ein Wahlkampf-Auftritt von vielen sein. Aber vor 30 Jahren hat ein psychisch kranker Mann in Oppenau auf den damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble geschossen. Ein Rückblick.  mehr...

25.4.1990 Attentat auf Oskar Lafontaine

25.4.1990 | Oskar Lafontaine ist im Jahr der Wiedervereinigung Kanzlerkandidat der SPD. Im April 1990 ist allerdings noch nicht klar, dass es bereits im Dezember gesamtdeutsche Wahlen geben würde. Lafontaine kämpft vor allem im Westen. Am 25. April greift ihn eine Frau auf einer Veranstaltung an und sticht ihm in den Hals.  mehr...

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