Die Bücher der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2022 stehen nebeneinander (Foto: Pressestelle, vntr.media)

Literatur

Diese Bücher sind auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2022

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Die Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2022 steht fest. Aus den 20 Nominierten hat die Jury sechs Titel für die Shortlist gewählt. Am 18. Oktober wird bekannt gegeben, wer dieses Jahr die begehrte Auszeichnung erhält.

Die Nominierten für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2022 sind:

SWR-Literaturkritiker Carsten Otte über die Auswahl der Shortlist:

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Die Qualität der ausgewählten Prosa sei auf keinen literarischen Nenner zu bringen. Eher fiele auf, dass ein Großteil der Texte von politischen und gesellschaftskritischen Botschaften getragen ist, und nicht von literarischer Finesse, meint SWR-Literaturkritiker Carsten Otte in seinem Kommentar.

25.000 Euro Prämie für das siegreiche Buch

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen "Roman des Jahres" aus. 

Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der oder die Preisträger*in erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autor*innen der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro.

Die Longlist wurde bereits im August vorgestellt:

Literatur Diese Bücher sind auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2022

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2022 steht fest. Aus den 20 Nominierten wählt die Jury sechs Titel für die Shortlist, die am 20. September 2022 veröffentlicht wird.  mehr...

Im vergangenen Jahr ging der Deutsche Buchpreis an die Autorin Antje Rávik Strubel für ihren Roman „Die blaue Frau“. In diesem Jahr wird der Deutsche Buchpreis am 18. Oktober verliehen.

Kommentar Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2022 ist für alle etwas dabei

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2022 steht fest. In einem mehrstufigen Verfahren hat die Jury 20 Titel ausgewählt, um im September eine Shortlist mit sechs Romanen bekanntzugeben. Eine ausgewogene Auswahl, die einlädt, Neues zu entdecken, kommentiert SWR2 Literaturkritiker Carsten Otte.  mehr...

Literatur Deutscher Buchpreis an Antje Rávik Strubel für ihren Roman "Blaue Frau"

Antje Rávik Strubel erhält den Deutschen Buchpreis 2021 für ihren Roman „Blaue Frau“. „Mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision schildert Antje Rávik Strubel die Flucht einer jungen Frau vor ihren Erinnerungen an eine Vergewaltigung. Schicht um Schicht legt der aufwühlende Roman das Geschehene frei“, heißt es in der Jury-Begründung.  mehr...

Buchkritik Fatma Aydemir: Dschinns

Fatma Aydemir erzählt in ihrem zweiten Roman „Dschinns“ eine Familien- und Dämonengeschichte, die von der Migration einer kurdischen Familie nach Deutschland erzählt, von Sexismus, Rassismus und einem traurigen Geheimnis der Eltern, das auch das Leben der vier Kinder bestimmen wird. So eindringlich manche Szenen, so überladen wirkt die Gesamtkonstruktion des Romans. Die Sprache erinnert zuweilen an die Zeitungskolumnen der meinungsstarken Autorin, die Redakteurin bei der taz ist.
Rezension von Carsten Otte.
Hanser Verlag, 368 Seiten, 24 Euro
ISBN 978-3-446-26914-9  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

SWR Bestenliste Kristine Bilkau: Nebenan

Ein moderner Schauerroman, der das Grauen im Alltäglichen findet. Plötzlich verschwinden die Nachbarn spurlos. Ein mysteriöser Junge taucht auf. Die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Einbildung verschwimmen.  mehr...

Literatur Daniela Dröscher: Lügen über meine Mutter

Wie schreibt man über das Gewicht eines nahen Menschen? Das gehört vielleicht zu den wenigen Tabus in unserer Gesellschaft. Die Schriftstellerin Daniela Dröscher tut genau das in ihrem neuen Roman: „Lügen über meine Mutter“.
Es ist ein aktuelles und sehr berührendes Buch - meint unser Literaturkritiker Alexander Wasner, der sich mit der Autorin in Kirn an der Nahe, der Stadt ihrer Kindheit getroffen hat.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

SWR Bestenliste Jan Faktor: Trottel

Die als „Trottelfeldforschung“ beschriebene Geschichte beginnt mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in Prag im Jahr 1968. Der autobiographisch grundierte Schelmenroman erzählt auch großes Unglück: der Selbstmord des Sohnes.  mehr...

Buchkritik Eckhart Nickel: Spitzweg

Eine amouröse Dreiecksgeschichte, die in einer Rachefantasie mündet, und ein Kunstdiebstahl, der zum Nachdenken über die Macht der Bilder anregt. Der Roman „Spitzweg“ von Eckhart Nickel beschäftigt sich auf so artifizielle wie unterhaltsame Weise mit der Frage, was uns vergangene Kunstwelten heute noch erzählen können.
Eckhart Nickel - Spitzweg
Piper Verlag, 256 Seiten, 22 Euro
ISBN 978- 3- 492- 07143-7
Rezension von Carsten Otte  mehr...

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