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Die Juristin und Kommunalpolitikerin Karoline Preisler erkrankte im März 2020 an Corona. Das Tagebuch, das sie über den Krankheitsverlauf beim Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte, brachte ihr bundesweit Aufmerksamkeit ein.

Yo🙌🏼 #coronatagebuch eine #postcovid Therapie gab es heute nicht vom Pulmologen. Aber er hat gefragt, wie ich mit ruppigen #Impfgegner n verbleibe. Er selbst hat die ja auch ab & zu. Dann waren wir beide betroffen, denn in seinem Wartezimmer sitzen Leute mit Sauerstoffflasche😱 https://t.co/bhAdEzIuKg

Inzwischen hat sie mehrere Demonstrationen gegen die pandemiebedingten Beschränkungen besucht, um sachlich über die Gefahren des Virus zu sprechen. Doch mit ihrer Dialogbereitschaft trifft Preisler bei den sogenannten Querdenkern selten auf offene Ohren. Auch Menschen, die im Ton nett blieben, sagten oft brutale Dinge, so ihre Erfahrung: etwa, dass am Virus nur diejenigen sterben, deren Immunsystem zu schwach sei.

„Ich hatte Covid 19 und mache mir Sorgen um Euch.“

Text auf dem Plakat, mit dem Karoline Preisler auf Querdenker-Demos geht

Hey #coronatagebuch ein Jahr #corona-Politik hat meinen Blick auf die Exekutive verändert: Auch wenn du die erste Geige im Regierungs-Orchester bist, kannst du noch lange keine Symphonie komponieren. Ohne Legislative und jeden Menschen im Land schaffen wir die #DritteWelle nicht https://t.co/NUs7wqeOxH

Musiktitel

Look but don't touch
Shirley Bassey
CD: I owe it all to you

Meganice Zeit
Rainald Grebe
CD: Meganice Zeit

Best shirt on
Chuck Prophet
CD: The land that time forgot

Heute Nacht
Karl die Große
CD: Heute Nacht

Talk
Christian Lee Hutson
CD: Beginners

Mannheim

Studie aus Mannheim und Berlin Mehr Covid-19-Infektionen nach "Querdenken"-Demos

Die "Querdenken"-Demonstrationen im November 2020 haben dazu beigetragen, dass sich das Corona-Virus innerhalb Deutschlands stark verbreitet hat. Das zeigt jetzt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und der Humboldt-Universität zu Berlin. Tausende Infektionen hätten wohl vermieden werden können.  mehr...

Kommentar Jana aus Kassel fühlt sich wie Sophie Scholl: „Querdenken“-Rednerin sorgt für Entsetzen

Über Nacht ist die 22-jährige Jana aus Kassel im Netz zur Hassfigur geworden. Die „Querdenken“-Rednerin verglich sich auf einer Demonstration mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl – einfach nur, weil sie seit Monaten im Widerstand gegen die Beschränkungen in der Corona-Pandemie aktiv sei. Indiskutabel sei diese Form, den eigenen Protest als Widerstand gegen ein neues „Drittes Reich“ zu inszenieren, kommentiert Wilm Hüffer in SWR2. Doch Wut und Gegenhass würden die sogenannten Querdenker nicht zur Vernunft bringen – im Gegenteil.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Was steckt hinter „Querdenken“?

„Querdenken“ ist eine politische, aber keine soziale Bewegung, sagt der Protestforscher Dieter Rucht, Soziologe am Wissenschaftszentrum Berlin. Hier werde keine grundlegende Veränderung der Gesellschaft angestrebt, sondern ein engeres Thema verfolgt. Die Rhetorik der Bewegung, etwa das klare Bekenntnis zum Grundgesetz, suggeriere „Wir sind aufrechte Demokraten“, erklärt Ruch im Gespräch mit SWR2. „Wenn man sich allerdings ansieht, wer da alles spricht, dann kommen doch Zweifel an der Demokratiefestigkeit dieser Gruppierung auf.“  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Satiriker Florian Schroeder bei „Querdenker“-Demo: Mit Hegel gegen Verschwörungstheorien

Als „ein Stück Aufklärung“ sieht der Satiriker Florian Schroeder seinen Auftritt bei der Stuttgarter „Querdenker“-Demo von Corona-Gegnern am 8. August . Er war eingeladen worden aufgrund seines neuen Programms, in dem er in die Rolle von Verschwörungstheoretikern schlüpft. Zunächst war die Stimmung euphorisch, doch als er sagte, dass es am besten sei , Masken zu tragen, „da kippte die Sache“, so Schroeder in SWR2.
 mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

SWR2 Wissen: Aula Deutschlands Protestkultur (1/2)

Gespräch mit Armin Nassehi  mehr...

SWR2 Wissen: Aula SWR2

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