Ein Paar steht in einer Wohnung mit Umzugskisten in den Händen (Foto: Getty Images, Thinkstock -)

Kontaktverbot auch für Helfer

Was man beim Umzug in Corona-Zeiten beachten sollte

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Die Frage "Kannst Du beim Umzug mit anpacken?" kann in der Corona-Krise in eine kostspielige Ordnungswidrigkeit führen. Der Grund ist das Kontaktverbot.

Das Recht zum Umzug bleibt aber bestehen. Familienmitglieder dürfen ebenfalls weiter mit anpacken - grundsätzlich aber nur, wenn sie zum eigenen Haushalt gehören.

"Sich beim Umzug von Freunden oder Nachbarn helfen lassen, das ist nicht erlaubt. Ausnahme: Wenn ich mir nur von einer einzigen Person helfen lasse. Das ist rechtlich zulässig."

Was ist mit Freunden als Helfer?

Freunde, Nachbarn oder Familienangehörige, die nicht im eigenen Haushalt leben, scheiden an vielen Orten nun als Helfer aus.

Wie lang gelten die Beschränkungen?

Vorerst ist das Kontaktverbot für die Zeit bis zum 31. Januar erlassen. Ob es eine Verlängerung geben wird, ist offen.

Können Umzugsunternehmen einspringen?

Die meisten Unternehmer dürfen weiter tätig bleiben, darunter auch Umzugsunternehmen. Diese werben nun zum Teil sogar mit einem Ausbau ihrer Kapazitäten, um die Einschränkungen beim privaten Umzug aufzufangen. Es gibt sowohl örtliche als auch überregionale Anbieter.

Was kostet ein professioneller Umzug?

Die Kosten variieren je nach Umfang der zu transportierenden Möbel und vom gebuchten Service. Eine Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität bei neun überregionalen Unternehmen ergab bei einem reinen Transport von Kisten und Möbeln eine Preisspanne von 450 bis 960 Euro.

Was passiert bei einem Verstoß gegen das Kontaktverbot?

Wer trotz eines in seinem Bundesland geltenden Verbots den Umzug mit Freunden und Familie durchziehen will, muss sich auf Bußgelder wegen einer Ordnungswidrigkeit einstellen.

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