Lupinien (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Lupinen

Die Powerbank unter den Pflanzen

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Lupinen liefern Mensch und Tieren Eiweiß in konzentrierter Form. Das Protein ist Baustein für den Muskelaufbau und starke Knochen. Vegetarier und Veganer kennen die Hülsenfrucht schon lange als Fleischersatz, Bratfüllung und Bratling oder als Salatzutat.

Seit tausenden von Jahren sind Lupinen weltweit bekannt. Schon die alten Ägypter haben sie angebaut. Die bekanntesten Esslupinen (Weiße Lupinen) stammen ursprünglich aus Südamerika. Angebaut wurden sie im Hochland der bolivianischen und peruanischen Anden. Heute ist die Kulturpflanze nicht nur in Südamerika, sondern auch im Südwesten Deutschlands angesagt.

Lupinien (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Lupinenwürze

Lupinenwürze ist eine würzige Sauce aus Hafer, Wasser, Salz und Süßlupinen. Ähnlich wie traditionelles Sauerkraut, werden die Zutaten der Lupinenwürze fermentiert. Sie geben der Sauce eine prickelnde Säure. Lupinenwürze ist eine aromatische Alternative zur Sojasauce.

Hack aus Lupinen

Bei Vegetariern und Veganern ist Lupinenschrot als Ersatz für Hackfleisch beliebt. In Tomatensauce gekocht und herzhaft abgeschmeckt, sind die grob gehackten und getrockneten Pflanzenstücke von einer echten Bolognese kaum zu unterscheiden. Aber Lupinenschrot eignet sich auch für süßliche Speisen. Hier kommt sein nussiges Aroma voll zum Tragen.

In Südtirol wird die Lupine getrunken

In Südtirol wird die Lupine nicht gegessen, sondern als Kaffeespezialität zubereitet. „Altreier Kaffee“ (aus der italienische Gemeinde Altrei) nennen die Südtiroler ihre Lupinen, die mit der schwarzen Wachmacher- Bohne aber nicht viel zu tun haben. Die heimischen Lupinen werden mit Gerste oder Weizen zu einer regionalen Spezialität vermengt.

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AUTOR/IN
SWR