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Am Freitag startet die Fußball-Europameisterschaft mit dem Spiel zwischen Italien und der Türkei. In den Startlöchern steht auch das deutsche Nationalteam. In SWR1 Stadion am 12. Juni gibt es alle Infos zum Fußball-Highlight des Jahres.

Auftakt zwischen Italien und der Türkei

Am Freitagabend startet die Fußball-EM mit dem Duell zwischen Italien und der Türkei in Rom. SWR1 Stadion- Moderator Kersten Eichhorn spricht am Samstag mit dem gebürtigen Italiener Maurizio Gaudino, der später in Mannheim aufwuchs und zum deutschen Nationalspieler wurde, über das Auftaktspiel der Italiener und über die EM-Aussichten des deutschen Teams.

Wie geht es dem DFB-Team in Herzogenaurach?

Seit Dienstag, dem 8. Juni bereitet sich die DFB-Mannschaft unter Bundestrainer Jogi Löw im fränkischen Herzogenaurach auf die Europameisterschaft und die erste Partie nächste Woche (Dienstag, 21 Uhr) gegen Frankreich vor.

In Herzogenaurach wurde eigens für das deutsche Team ein Fußball-Dorf gebaut. Der sogenannte "Home Ground" bietet beste Voraussetzungen für eine gezielte Vorbereitung. SWR1 Stadion fragt nach, wie es der Mannschaft dort geht und wie Jogi Löw seine Jungs auf das Duell mit Frankreich vorbereitet.

SWR Sport sprecht mit den SWR1-Fußball-Experten und SWR1-Reportern über die EM und die deutsche Mannschaft.

Freiburgs Eurofighter Christian Günter

Zum ersten Mal mit dabei im EM-Team ist auch der Freiburger Verteidiger Christian Günter. Er ist der einzige Spieler von einem Verein aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im deutschen Kader. Wir zeichnen den erstaunlichen Werdegang des Sportclub-Kapitäns nach.

Edimilson Fernandes im Zweikampf. (Foto: Imago, IMAGO / Geisser)
Edimilson Fernandes (Schweiz, 21 Länderspiele). Der Mittelfeldspieler von Mainz 05 (links) schafft es im Gegenzug zu VfB-Torwart Gregor Kobel, der aus dem vorläufigen Aufgebot gestrichen wurde, in den finalen Kader der Schweizer. Fernandes hat eine schwierige Saison hinter sich, auch weil er zweimal positiv auf das Coronavirus getestet wurde und in der Folge nicht mehr richtig zurück ins Team fand. Seit seiner zweiten Infektion im Januar nur mit drei Kurzeinsätzen für die Mainzer und daher überraschend bei der EM dabei. Trifft mit den Schweizern am ersten Spieltag auf Wales (12. Juni). Imago IMAGO / Geisser Bild in Detailansicht öffnen
Robert Skov (Dänemark, 9 Länderspiele). Für die Dänen erzielte der Hoffenheimer bisher fünf Tore und zeigte sich damit deutlich effektiver als bei der TSG. Dort benötigte er für die gleiche Anzahl von Toren 47 Spiele. Der Linksfuß gilt mit seiner Flatterball-Technik als gefährlicher Freistoß-Schütze, dürfte es aber im Team von Trainer Kasper Hjulmand schwer haben, in die erste Elf zu kommen. Bekommt es im ersten Gruppenspiel (12. Juni) mit Finnland zu tun. Imago IMAGO / Gonzales Photo Bild in Detailansicht öffnen
Christoph Baumgartner (Österreich, 8 Länderspiele). Der Mittelfeldspieler der Hoffenheimer (rechts) kann sich auf seine erste Teilnahme an einem internationalen Turnier freuen. Mit drei Toren in acht Länderspielen konnte der 21-Jährige einen guten Eindruck bei Österreich-Trainer Franco Foda hinterlassen. Seit seinem Debüt im vergangenen September nur einmal ohne Startelf-Einsatz und auch für das erste Spiel gegen Nordmazedonien (13. Juni) mit guten Chancen auf die erste Elf. Imago IMAGO / GEPA pictures Bild in Detailansicht öffnen
Florian Grillitsch (Österreich, 21 Länderspiele). Den Strategen der Hoffenheimer erwartet reichlich Konkurrenz im zentralen Mittelfeld. Auch deshalb zuletzt mit schwankender Einsatzzeit für das ÖFB-Team. Darf aufgrund seiner spielerischen Qualitäten trotzdem auf Einsätze hoffen. Imago IMAGO / GEPA pictures Bild in Detailansicht öffnen
Philipp Lienhart (Österreich, 3 Länderspiele). Der Innenverteidiger (rechts) kam 2017 zunächst per Leihe von Real Madrid zum SC Freiburg und wurde im Anschluss fest verpflichtet. Kam während der aktuellen Saison beim SC in allen Bundesliga-Partien zum Einsatz und verpasste nur 67 Minuten. Im ÖFB-Team trotzdem mit wenig Aussicht auf Einsatzzeit. Imago IMAGO / GEPA pictures Bild in Detailansicht öffnen
Stefan Posch (Österreich, 10 Länderspiele). Den robusten Innenverteidiger der TSG Hoffenheim (links) bremste eine Corona-Erkrankung im Februar über einen Monat aus. Kämpfte sich anschließend zurück und eroberte sich seinen Stammplatz wieder. Für die Österreicher zuletzt mit geringen Einsatzzeiten und wie Lienhart eher in der Rolle des Back-Ups. Imago IMAGO / GEPA pictures Bild in Detailansicht öffnen
Sasa Kalajdzic (Österreich, 5 Länderspiele). Der Zwei-Meter-Stürmer des VfB Stuttgart (rechts) hat eine starke Bundesliga-Saison hinter sich (16 Tore, 6 Vorlagen) und die Begehrlichkeiten von größeren Vereinen geweckt. Konnte in fünf Einsätzen für Österreich drei Treffer erzielen und erhielt zuletzt den Vorzug vor Marko Arnautovic. Dürfte sich seines Stammplatzes zum Start sicher sein. Imago IMAGO / ZUMA Wire Bild in Detailansicht öffnen
Karim Onisiwo (Österreich, 11 Länderspiele). Der 29-jährige Stürmer der Mainzer komplettiert das Sextett der Südwest-Österreicher. Onisiwo verlor während der Saison seinen Stammplatz beim Bundesligisten, eroberte diesen aber zum Saisonende wieder. Sammelte seit seinem Österreich-Debüt 2015 nur elf Einsätze und ist als Back-Up in der Offensive eingeplant. Imago IMAGO / GEPA pictures Bild in Detailansicht öffnen
Darko Churlinov (Nordmazedonien, 1 Länderspiel). Der Flügelspieler des VfB Stuttgart spielte erst 17 Minuten in der A-Nationalmannschaft seiner Nation – und das 2017, als das Land noch unter "Republik Mazedonien" firmierte. Dementsprechend überraschend kommt die Nominierung für den 20-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison auf 14 Bundesliga-Einsätze beim VfB kam. Seine Rolle bei den Nordmazedoniern, die zum ersten Mal dabei sind, wird sich erst zum Auftakt gegen Österreich (13. Juni) zeigen. Imago IMAGO / Aleksandar Djorovic Bild in Detailansicht öffnen
Andrej Kramaric (Kroatien, 52 Länderspiele). Der Edeltechniker der Hoffenheimer traf in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 20 Mal und legte 6 Tore auf. Bei den Kroaten zuletzt mit weniger Einsatzzeit, darf sich aber ob seiner starken Saison Hoffnung auf einen Stammplatz machen. Trifft im ersten Spiel direkt auf den stärksten Gruppengegner England (13. Juni). Imago IMAGO / ZUMA Wire Bild in Detailansicht öffnen
Pavel Kaderabek (Tschechien, 47 Länderspiele). Seit 2015 beackert der 29-Jährige (links) die rechte defensive Außenbahn der TSG Hoffenheim. Fiel in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt über drei Monate aus, zeigte sich zum Ende der Saison aber gewohnt laufstark und mit zwölf Einsätzen über 90 Minuten am Stück. Muss sich bei Trainer Jaroslav Silhavy während der Vorbereitung empfehlen, um im ersten Spiel gegen Schottland (13. Juni) beginnen zu dürfen. Imago IMAGO / Nordphoto Bild in Detailansicht öffnen
Robin Quaison (Schweden, 25 Länderspiele). Der Bundesliga-Rekordtorschütze der Mainzer (31 Tore) ist erst seit Beginn der EM-Qualifikation 2019 regelmäßig im Aufgebot der Schweden. Seitdem aber mit reichlich Spielzeit und durch das EM-Aus von Star-Stürmer Zlatan Ibrahimovic (Knieverletzung) mit verbesserten Chancen auf Einsätze. Muss mit seinem Team im ersten Spiel gegen Spanien ran (14. Juni). Imago IMAGO / Bildbyran Bild in Detailansicht öffnen
Rolland Sallai (Ungarn, 22 Länderspiele). Der 24-jährige Offensivspieler, der 2018 aus Nikosia zum SC Freiburg kam, debütierte bereits mit 18 Jahren für die Ungarn. Einen Monat nach seinem Debüt schaffte er es sogar ins Aufgebot für die EM 2016, blieb aber ohne Einsatz. Hat sich durch eine starke Saison beim SC (8 Tore, 6 Vorlagen) empfohlen und dürfte im ersten Spiel gegen Portugal (15. Juni) gesetzt sein. Imago IMAGO / Buzzi Bild in Detailansicht öffnen
Ádám Szalai (Ungarn, 70 Länderspiele). Kapitän der Ungarn und erfahrenster EM-Fahrer aus dem Südwesten. Mit seinen 23 Länderspieltoren unverzichtbar für Trainer Marco Rossi. War bei Mainz 05 lange außen vor, kehrte aber mit der Ankunft von Coach Bo Svensson und der sensationellen Rückrunde der Mainzer zurück ins Team. Mit seinen Ungarn trifft Szalai am letzten Spieltag der Gruppe F auf das DFB-Team (23. Juni). Imago IMAGO / Newspix Bild in Detailansicht öffnen
Christian Günter (Deutschland, 1 Länderspiel). Freiburgs Dauerbrenner verpasste vergangene Bundesliga-Saison keine Spielminute und kehrt nach langer Zeit in das DFB-Team zurück. Sein erstes und einziges Spiel für die A-Nationalmannschaft bestritt Günter 2014 gegen Polen (0:0). Für Bundestrainer Joachim Löw eine Option für die vakante Position des Linksverteidigers. Streitet zum Auftakt gegen Frankreich (15. Juni) mit Marcel Halstenberg und Robin Gosens aber mit zwei international erfahreneren Spielern um den Platz. Imago IMAGO / Sven Simon Bild in Detailansicht öffnen

Die Schweiz im EM-Duell mit Wales

Hochinteressant ist auch die EM-Partie am Samstagnachmittag (12. Juni ab 15 Uhr) zwischen der Schweiz und Wales. Im Team der Eidgenossen stehen zahlreiche Spieler aus der Bundesliga. SWR1 Stadion berichtet live aus der Arena in Baku über den Start der Schweizer Elf und über das Public Viewing bei den heimischen Fans in Basel.

Fanbeauftragter aus Sandhausen bei der EM

Zum deutschen EM-Team gehört auch ein Mann aus Sandhausen. Timm Merten, der Fanbeauftragte des SVS, ist einer der Fanbeauftragten für die deutschen Anhänger. Er begleitet im Auftrag des DFB die Deutschland-Fans bei ihren Reisen durch Europa, kümmert sich um Sorgen und Probleme. In SWR1 Stadion spricht Timm Merten über seinen speziellen Job und warum er besonders dem deutschen Team die Daumen drückt.

Moderation: Kersten Eichhorn

Unsere Moderatoren im Überblick

SWR1-Stadion-Moderator Kersten Eichhorn (Foto: SWR)
SWR1-Stadion-Moderator Kersten Eichhorn Bild in Detailansicht öffnen
SWR1-Stadion-Moderator Achim Scheu Bild in Detailansicht öffnen
SWR1-Stadion-Moderatorin Julia Metzner Bild in Detailansicht öffnen
SWR1-Stadion-Moderator Detlev Lindner Bild in Detailansicht öffnen
SWR1-Stadion-Moderator Jens Wolters Bild in Detailansicht öffnen

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