Matea Tavic von Grüner Stern Keltern im Duell mit Tessa Stammberger von Alba Berlin.

Basketball | DBBL

Rutronik Stars Keltern vergeben die letzte Titel-Chance - Alba feiert

Stand
REDAKTEUR/IN
Michael Richmann

Im Finale einer spannenden Serie mussten sich die Rutronik Stars Keltern geschlagen geben und Alba Berlin zur ersten DBBL-Meisterschaft der Vereinsgeschichte gratulieren.

Die Rutronik Stars Keltern haben den Showdown um die Deutsche Meisterschaft in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) bei Alba Berlin verloren. Das Team aus dem Enzkreis musste sich am Mittwoch (01.05.2024) nach einem desolaten letzten Viertel mit 53:68 (26:27) geschlagen geben. Die Best-of-five-Serie ging dadurch mit 3:2 Siegen an Berlin. Die Rutronik Stars verpassten ihren vierten Meistertitel nach 2018, 2021 und 2023. Für die Berlinerinnen war es der erste Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte.

In einem ausgeglichenen ersten Viertel mit vielen Schrittfehlern und teilweise kuriosen Turnovern liefen die Rutronik Stars Keltern lange Zeit einem Rückstand hinterher - vor allem weil das Team von Trainer Christian Hergenröther gegen die intensiv verteidigenden Berlinerinnen nur wenig Mittel fand. Erst gegen Ende konnten insbesondere Samantha Cooper von der Freiwurf-Linie und Alexandria Kiss-Rusk unter dem Korb punkten und Keltern mit einer 16:13-Führung ins zweite Viertel schicken.

Keltern bei Alba Berlin: Enges Spiel zur Pause

Dort drehte plötzlich Adrienne Webb auf und baute die Führung auf 21:13 aus. Doch nach etwa drei Minuten fingen sich die Berlinerinnen wieder und Maggie Mulligan setzte dem Kelterner Lauf mit dem ersten verwandelten Dreier der Partie ein Ende. Fortan hatte Keltern wieder große Mühe gegen die Berliner Defensive und ermöglichte es den Berlinerinnen, wieder heranzukommen. Weil der spektakuläre Dreier von Linda-Lotta Lehtoranta nicht zählte - nach Meinung des Schiedsrichter-Teams hatte der Ball die Hand erst nach der Halbzeit-Sirene verlassen - ging Keltern mit einem 26:27-Rückstand in die Pause.

Auch im dritten Viertel blieb es ein ausgeglichendes Finale. Keines der beiden Teams konnte sich auch nur annähernd absetzen. So war es der Berlinerin Nina Rosemeyer vorbehalten, Keltern mit dem zweiten verwandelten Dreier des Spiels mit einem knappen 42:43-Rückstand ins letzte Viertel zu schicken.

Rutronik Stars Keltern plötzlich von der Rolle

Dort erwischten die Rutronik Stars keinen guten Start. Nach vielen Fehlern, unnötigen Ballverlusten und verlorenen Zweikämpfen musste Keltern die Berlinerinnen auf fünf Punkte davonziehen lassen. Hergenröther, der Goran Lojo nach zwei Spielen in dieser Final-Serie als Headcoach ablöste, nahm eine Auszeit, um seine Spielerinnen für die entscheidende Phase noch einmal einzustellen.

Doch auch er schaffte es nicht, die Rutronik Stars aus ihrer Schwächephase zu reißen. Keltern war nun völlig von der Rolle. Die vielen Zeitspielfehler, als die Rutronik Stars den Ball bei einem Einwurf nicht rechtzeitig ins Spiel, rechtzeitig über die Mittellinie brachten oder die Shot clock ohne große Not ablaufen ließen, waren bezeichnend für diese Phase des Spiels. Auf der anderen Seite machte allen voran Deeshyra Thomas Punkt und Punkt für Alba. Am Ende musste sich Keltern deutlich mit 53:68 geschlagen geben.

Stand
REDAKTEUR/IN
Michael Richmann

Mehr Sport

Trier

Basketball | Playoff-Halbfinale Basketball: Gladiators Trier verpassen den Aufstieg in die BBL

Im entscheidenden Halbfinal-Playoff-Spiel der 2. Basketball-Bundesliga haben die Gladiators Trier gegen Frankfurt den Finaleinzug verpasst. Damit ist der Traum vom Aufstieg geplatzt.

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR RP

Hamburg, Mannheim

Handball | Rhein-Neckar Löwen Rhein-Neckar Löwen belegen Platz drei in der European League

Im kleinen Finale von Hamburg bezwingt der Bundesligist aus Mannheim den rumänischen Meister Dinamo Bukarest. Torwart David Späth erzielt einen ganz wichtigen Treffer.

Metzingen

Sieg im letzten Spiel, Tabellenplatz fünf und Pokal Handball: TUSSIES Metzingen beenden tolle Saison

Die Metzinger Erstliga-Handballerinnen sind mit einem Sieg im letzten Spiel noch auf Tabellenplatz fünf geklettert. Sie haben im März den Pokal gewonnen. Es war eine tolle Saison.

SWR4 BW am Morgen SWR4 Baden-Württemberg