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Stefan Bächle (Foto: SWR)

Das Sportstudio von Klaus in Weingarten musste wie viele andere Geschäfte wegen der Corona-Krise seine Pforten vorerst schließen. Natürlich ist die Situation schwierig, aber Klaus sieht positiv in die Zukunft.

„Meine Frau und ich haben ein Face-to-Face-Geschäft. Das ist wie Familie, wir gehen ins Studio, wir trainieren zusammen, wir haben Spaß. Uns fehlen die Leute einfach. Ich bin aber kein Pessimist, Pessimisten gibt es genug.“

Klaus, Trainer und Betreiber eines Sportstudios

„Im Moment versuchen wir, das Beste daraus zu machen und unsere Leute in Bewegung zu halten.“ Normalerweise sammeln sich in seinen Kursen Sportbegeisterte, haben Spaß und powern sich aus. In einer Messenger-Gruppe seines Sportstudios veröffentlichen er und seine Trainer nun Trainings von zu Hause.

„Natürlich haben wir auch Existenzängste, so einfach ist es nicht.“

Online-Videos für zu Hause ersetzen das Fitnessstudio

Täglich gibt es auch circa zwei neu Online-Kurse auf dem YouTube-Kanal für die Mitglieder. „Die Videos sollen außerdem für gute Laune bei den Mitgliedern sorgen. 20 bis 25 Minuten Training mit ein bisschen Stand-up-Comedy, ein bisschen familiärer Atmosphäre – dann macht das auch Spaß.“

Was Klaus selbst viel Freude bereitet, ist der große Zuspruch seiner Mitglieder. „Das macht viel Mut.“ Um die Situation zu überstehen, Miete und Fixkosten bezahlen zu können, appelliert Klaus an seine Mitglieder und andere Sportler:

„Ich weiß, dass es euer gutes Recht ist, euren Beitrag für die Zeit einzubehalten, während wir geschlossen haben. Aber wir reden hier monatlich von etwa drei Cocktails, die ihr gerade eh nicht in einem Club trinken könnt und ich bin mir sicher, alle Studios werden sich bei euch revanchieren.“

„Wir haben hier auf jeden Fall schon einen Plan. Und ja, ich bin jetzt auch nicht der Moralapostel, aber bitte bleibt halt zu Hause. Was mich betrifft, die geilste Zeit habe ich mit meinen Kindern zusammen und die genieße ich gerade.“

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Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
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Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

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