Dem Schlimmen was Gutes abgewinnen – Parkinson mit 41

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Julius Bauer
Julius Bauer Vorstellung (Foto: SWR)

„Auch wenn ich einen hohen Preis dafür bezahle mit meinen Schmerzen, freue ich mich über die Sachen, die ich mir schon seit der Diagnose erfüllt habe.“

Als Thorsten (43) vor zwei Jahren die Diagnose Parkinson bekommt, gehört er zu den Wenigen, die diese Krankheit in so jungen Jahren bekommen. „Es hat schon eine Zeit lang gedauert, bis ich es akzeptiert hatte. Erst dann konnte ich mit anderen darüber reden. Da habe ich mich ein bisschen schwer damit getan, auch wenn mich Familie und Freundeskreis da total unterstützen.“ Mit Fremden darüber zu reden fällt Thorsten nach wie vor nicht immer leicht. „Es bedeutet halt auch immer viel Aufklärungsarbeit und manchmal scheue ich mich dann auch mich rechtfertigen zu müssen.“

Den Alltag anpassen

Parkinson zu haben bedeutet auch, eine eingeschränkte Feinmotorik und Schmerzen zu haben, sich müde und abgeschlagen zu fühlen. „Die Krankheit wirkt sich natürlich sehr auf meinen Alltag aus, aber ich glaube, ich habe die Krankheit auch gut in meinen Alltag integriert.“ Als selbstständiger Eventdesigner kann er sich seinen Tag frei gestalten, ein paar Minuten Auszeit nehmen, wenn es nötig ist.

Thorsten kann seiner Diagnose sogar etwas Gutes abgewinnen. „Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen doof, aber mir hat die Diagnose Dinge eröffnet, die ich sonst nicht getan hätte. Ich wollte als Jugendlicher schon immer Schäfer werden. Warum mache ich nicht einfach mal ein Praktikum als Schäfer? Hätte ich ohne die Diagnose nie gemacht!“

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