Zahra hat Angst um ihre Familie und die Frauenrechte in Afghanistan

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„Dass wir ignoriert wurden, macht uns wütend. Und dass die Leute immer noch sagen, wir hätten kämpfen sollen. Wir haben die letzten 50 Jahre gekämpft.“  (Zahra, 15, hat Familie in Afghanistan)

Zahra und ihre Familie gehören zu der von den Taliban verfolgten Volksgruppe der Hazara. Schon vor fünf Jahren kamen sie nach Deutschland. Zu gefährlich war es für sie in Afghanistan geworden. Ein Teil der Familie blieb. Von der schnellen Eroberung Afghanistans durch die Taliban wurde Zahras Familie überrascht. „Wir konnten uns das nicht vorstellen – haben es nicht kommen sehen.“

Sorge um Sicherheit und Frauenrechte

„Dieses Leid, was wir für Afghanistan fühlen – man realisiert gar nicht, dass man hier in Deutschland lebt. Es fühlt sich so an, als würden wir genauso mitsterben.“ Neben der Sorge um ihre Familie, bangt sie auch um die Rechte der Frauen in Afghanistan. Diese sind durch die Taliban sehr stark gefährdet. „Frauen, die wirklich aktiv waren, Facebookseiten, oder Instagramkanäle haben, die sind am meisten gefährdet. Sie suchen nach Hilfe auf Social Media. Es gab viele Aktivistinnen, die versucht haben, über die Frauenrechte zu reden. Und sie haben auch dafür gekämpft. Aber sie sind immer noch in dem Land und sie werden dazu gezwungen, zu schweigen, weil sie selbst Frauen sind. Sie dürfen nicht darüber reden, was mit ihnen passiert und was sie alles durchmachen müssen.“

Um darauf Aufmerksam zu machen, dass Afghanistan kein Land ist, in das man Menschen abschieben kann, hat sie angefangen einen Blog zu schreiben. Mittlerweile möchte sie dort darüber aufklären, was in Afghanistan gerade passiert, um den Menschen in Deutschland einen besseren Überblick zu geben und deren Vorurteile abzubauen. „Die Menschen, die in freien Länder leben sagen: ‚Wir wollen keine Afghanen haben. Das sind wahrscheinlich alles Terroristen.‘ Aber Terroristen klammern sich nicht an Flugzeuge, um von dort runterzufallen.“

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