Marcel verrät seinen Foto-Geheimtipp im Schwarzwald

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Im Job sitzt Marcel aus Karlsruhe meistens vor dem Bildschirm. Ausgleich findet er beim Fotografieren. Dafür steht er sehr früh auf oder verbringt auch mal eine Nacht in der Natur.

„Der Moment, in dem ich das Foto schieße: Da bin ich voll fokussiert und konzentriert.“

Marcel, 30, Fotograf aus Karlsruhe

„Wenn ich nachts, am Morgen oder am Abend unterwegs bin, gibt es keine Hektik auf der Straße. Andere Menschen, die ich zu diesen Uhrzeiten treffe, sind dann meistens auch Fotografen. Dann tauscht man sich aus: Wo man herkommt, wo man hin will, welches Equipment man benutzt. Tagsüber geht man ehr aneinander vorbei.“

Allein durch die Nacht

 „Ich bin meistens allein unterwegs, sonst bin ich zu sehr abgelenkt. Allein kann ich die Ruhe genießen, es ist oft komplett still. Nachts belichte ich meine Fotos ein bisschen länger. In der Zeit muss ich mich nicht mit der Kamera beschäftigen, sondern kann den Sternenhimmel genießen.“

Ein Profi-Fotograf ist nie zufrieden

„Wenn ich meine Fotos anschaue, gibt es immer einen Punkt, an dem ich mir denke: Das hätte ich aber anders machen können. Ich glaube schon, dass ich selbst der stärkste Kritiker von mir bin. Aber das bringt mich auch weiter, denn ich versuche es dann beim nächsten Mal zu verbessern.“

Geheimtipp Schwarzwald: Perfekte Orte für Natur-Fotos

„Ich bin schon sehr heimatverbunden, ich mag den Schwarzwald und könnte mir nicht vorstellen, den Lebensmittelpunkt in ein anderes Land zu verlagern. Viele besuchen die Hotspots wie hier den Turmberg bei Karlsruhe. Aber es gibt viele schöne Orte, die nicht so die Bekanntheit haben, aber genauso schön sind. Ein Hotspot, der unterschätz ist, ist der Schliffkopf im Schwarzwald. Dort hat man die Möglichkeit rumzulaufen, verschiedene Blickwinkel auszuprobieren und man hat den Blick aufs Rheintal hinunter.“