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Grafik einer Maarexplosi (Foto: SWR, SWR -)
Trifft aufsteigendes Magma relativ oberflächennah auf Grundwasser, kommt es zu einer schlagartigen Wasserdampfexplosion. Sie sprengt das Deckengebirge, Wasserdampf- und Aschewolken schießen empor und zurück bleibt eine trichterförmige Hohlform – ein Maar entsteht. SWR -
Je nach Entstehungsalter dieses Vulkantyps füllt sich der Trichter in Tausenden bis Millionen Jahren mit Sedimenten und oft auch mit Grund-, Bach- und Regenwasser an. In Maaren ohne Verwirbelung der Bodenschichten erlauben Bohrungen der fein geschichteten Sedimente einen Blick auf die Klimageschichte der Erde mit ihren vielen Lebewesen und deren Ökosystem. SWR -
Einige der schönsten Funde der exotischen Tier- und Pflanzenwelt des früheren Urwalds kann man ganz in der Nähe des Fundorts im Maarmuseum in Manderscheid bewundern. SWR -
Zur Präparation und wissenschaftlichen Untersuchung landen die Funde aus Eckfeld im Naturhistorischen Museum in Mainz. Sie beweisen, dass bereits vor 44 Millionen Jahren Fledermäuse in der Eifel heimisch waren. Mit welchen der heutigen Arten die Fledermäuse aus dem damaligen subtropischen Mittelgebirgs-Urwald von Eckfeld verwandt sind, ließ sich aus den bisherigen Funden noch nicht entschlüsseln. SWR -
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