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Kaltwassergeysir schießt in die Luft (Foto: SWR, SWR -)
Auf der Rheinhalbinsel Namedyer Werth bei Andernach am Rhein steigt der höchste Kaltwasser-Geysir der Erde in regelmäßigen Abständen von etwa zwei Stunden bis zu 61,5 Meter in die Höhe. Das ist Weltrekord. Im Jahre 2008 wurde der Geysir deshalb ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. SWR -
Die Blasen sind nun mehrere Meter lang und reißen das Wasser in der Röhre mit sich in die Höhe. Der Kaltwasser-Geysir bricht aus und baut eine stetig höher wachsende Gas-Wasserfontäne auf. Diese Fontäne besteht zu etwa 96 Prozent aus CO₂ und nur zu vier Prozent aus Wasser. Insgesamt fördert ein einziger Ausbruch 200 bis 250 Kubikmeter Kohlenstoffdioxid und lediglich sechs bis acht Kubikmeter Wasser. SWR -
Die dicken und weißlich aufgeschäumten Blasen der Fontäne zeigen den hohen Kohlenstoffdioxidgehalt des Gas-Wasser-Gemischs an. Wenn sich kein Wasser mehr im Brunnen befindet, kommt der Ausbruch des Kaltwasser-Geysirs zum Erliegen. SWR -
Bei einer Sprudelflasche passiert im Prinzip nichts anderes: Beim Öffnen perlt durch die Druckentlastung ein Teil des CO₂ aus und reißt das Wasser mit sich in die Höhe. Wie ein Geysir funktioniert, erklärt die spannende Ausstellung im Geysir-Zentrum in Andernach. Mit vielen interaktiven Exponaten und Erläuterungen kann der kleine und große Besucher der Kraft des Geysirs auf den Grund gehen. SWR -
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