Das Wappen von Rheinland-Pfalz auf der Uniform eines Polizisten (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Andreas Arnold)

Reaktion auf Bericht von REPORT MAINZ

GdP: Rechtsextremismus und Sexismus haben in Polizei nichts zu suchen

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Nach Bekanntwerden von Ermittlungen gegen Polizisten in Rheinland-Pfalz hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit deutlichen Worten reagiert.

Die GdP-Landesvorsitzende Sabrina Kunz sagte am Samstag: "Rechtsextremistische und sexistische Verhaltensweisen haben in der Polizei nichts zu suchen."

Die Bürger verdienten es, darauf vertrauen zu können, dass sie eine demokratisch ausgerichtete und auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung agierende Polizei haben. Kunz betonte gleichzeitig, dass zunächst die Unschuldsvermutung gelte. Sie vertraue darauf, dass die Staatsanwaltschaft Koblenz objektiv und umfassend ermitteln werde.

Landesvize Loth: "Das darf keinen Raum haben bei uns"

Die stellvertretende Landesvorsitzende, Stefanie Loth, äußerte sich im SWR ähnlich. Sie sagte, diese Aktionen dürften in der Polizei nicht stattfinden, "das darf keinen Raum haben bei uns". Aber es wäre bei so einem großen Personalkörper auch illusorisch, dass so etwas nicht passieren könne.

Rechtsextreme Vorfälle bei Polizei in Rheinland-Pfalz?

Einem Bericht des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ zufolge geht es bei den Ermittlungen der Koblenzer Staatsanwaltschaft gegen Polizisten um mutmaßlich rechtsextreme und wohl auch sexistische Inhalte auf den Handys der Beamten.

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