Nach dem gescheiterten Migrationsgipfel haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Unionspolitiker gegenseitig Vorwürfe gemacht. Bei der Generaldebatte im Bundestag sprach Scholz von Theateraufführungen. CDU-Chef Friedrich Merz habe das Scheitern der Gespräche über ein härteres Grenz-Management schon vor Wochen geplant. Gleichzeitig zeigte sich der Kanzler weiter offen für eine Zusammenarbeit. Merz wiederum bezeichnete die Vorwürfe als infam und erklärte, die Union habe das Treffen gestern verlassen, weil die Vorschläge der Regierung unzureichend seien. Man werde sich nicht in eine Endlosschleife von Gesprächen begeben, so Merz. Zuvor hatte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der Ampel-Regierung Unfähigkeit vorgeworfen. Sie gefährde mit ihrer Migrationspolitik den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland.
Aktion gegen Mikroplastik: "Schwimmender Professor" Andreas Fath am Ziel
Der sogenannte "schwimmende Professor" Andreas Fath hat sein Ziel – die Elbe längs zu durchschwimmen – erreicht. Vor 25 Tagen war der Chemieprofessor der Hochschule Furtwangen im tschechischen Riesengebirge gestartet, nun ist er nach mehr als tausend Kilometern an der Elbmündung angekommen. Er will mit seiner Aktion auf die Belastung von Gewässern durch Mikroplastik aufmerksam machen. Deswegen hat er auf seiner Reise auch immer wieder Wasserproben genommen.
Keine Einigung bei gemeinsamer Migrationspolitik Warum sind die Migrationsgespräche zwischen Ampel und Union gescheitert?
Die Union hat am Dienstag Gespräche mit der Bundesregierung über ein gemeinsames Vorgehen in der Migrationspolitik abgebrochen. Die Vorschläge der Ampel gingen nicht weit genug.