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Von Silvia Plahl

Sie fühlen sich fremd in dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. So äußern sich heute zwei bis acht Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Erhalten sie Hormone, die ihre Pubertät zunächst blockieren, kann das verdeutlichen, ob sie tatsächlich dauerhaft unter der so genannten Geschlechtsinkongruenz leiden. Eine operative Geschlechtsumwandlung ist dann eine Entscheidung mit Folgen für das ganze Leben. Eltern suchen Rat und Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen sollen ergründen, wie ernsthaft der Wunsch der Kinder nach einem anderen Geschlecht ist.

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