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Die DDR gilt noch heute als "antifaschistischer Staat". Ihr Gründungsmythos versprach eine Gesellschaft, die die nationalsozialistische Herrschaft überwand, indem sie den Kapitalismus im Osten abschaffte.

Während in der DDR die Helden des kommunistischen Widerstands verehrt wurden, wollte sich kaum jemand mit den Tätern und den Taten der Judenvernichtung auseinandersetzen. Als "Sieger der Geschichte" wähnte man sich befreit von Schuld und Verantwortung. Und mehr noch: Der Staat Israel wurde ab 1965 von der DDR-Regierung und ihren Partnern im Nahen Osten sogar gezielt bekämpft.

Archivradio Das letzte Jahr der DDR – Der Weg zur Wiedervereinigung

Die Mauer ist weg. Die DDR soll eine Demokratie werden. Doch gleichzeitig locken D-Mark und die Idee einer schnellen Wiedervereinigung. Stationen der Einheit in Originaltönen.  mehr...

SWR2 Wissen: Archivradio SWR2

Geschichte: aktuelle Beiträge

Porträt Nikola Tesla und der Beginn des elektrischen Zeitalters

Tesla – da denken viele heute an eine bekannte Marke für Elektroautos. Namensgeber war allerdings der Erfinder und Elektroingenieur Nikola Tesla (1856-1943). Tesla legte mit seinen visionären Erfindungen die Basis für unser heutiges Stromnetz, Elektromotoren, Fernsteuerungen, Neonröhren, Mikrowellenherde und Radios. Von Gabi Schlag und Benno Wenz. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/tesla | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen   mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Diskussion Der kleine Diktator – Wie der Vater den jungen Hitler prägte

Zu Hitler scheint alles gesagt, aber über seine engste Familiengeschichte wissen wir erstaunlich wenig. Jetzt verspricht eine Sammlung aufgetauchter Briefe neue Erkenntnisse über die Kindheit des späteren Diktators. Wie sehr haben der Vater, die Familie und das Leben in der oberösterreichischen Provinz Hitlers Denken geprägt? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Wolfram Pyta - Historiker, Universität Stuttgart, Prof. Dr. Roman Sandgruber - Historiker, Universität Linz, Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig - Philosophin, Universität Passau  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Diskussion Kein Kampf um Rom – Der neue Blick auf die Völkerwanderung

Einfallende Germanenstämme, Zerfall des Römischen Weltreichs und Beginn des europäischen Mittelalters. Von der sogenannten Völkerwanderung haben wir eine klare Vorstellung. Die Forschung rüttelt nun an diesem Bild und fordert ein radikales Umdenken. Den legendären 'Kampf um Rom' gab es nicht, der Übergang von der Antike zum Mittelalter war mehr von Kontinuitäten als von Brüchen geprägt, und nicht Aggression, sondern der Wille zur Anpassung und Integration leitete die eindringenden Barbaren. Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Heidrun Derks - Archäologin, Museum und Park Kalkriese, Prof. Dr. Mischa Meier - Historiker, Universität Tübingen, Prof. Dr. Steffen Patzold - Historiker, Universität Tübingen  mehr...

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