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Gegen Ende des Deutsch-Französischen Kriegs entstand im März 1871 in Paris die sogenannte Kommune, der Versuch einer friedlichen sozialistischen Revolution, einer direkten Demokratie. Banken und Fabriken wurden enteignet, die Polizei durch Milizen ersetzt.

Die Armee beendete das Experiment nach wenigen Wochen brutal, tausende Arbeiter und Arbeiterinnen wurden erschossen.

Für die sozialistische Bewegung hatte die Kommune weitreichende Folgen: Oppositionsgruppen im Ostblock priesen sie als Muster sozialistischer Selbstverwaltung, auch für Gorbatschows Reformpolitik war sie Vorbild.

Geschichte Beginn einer Erbfeindschaft – Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71

Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71 hat die europäische Geschichte nachhaltig geprägt. Er begründete eine lange Feindschaft zwischen den beiden Ländern.  mehr...

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Deutsches Kaiserreich

Diskussion Vom Helden zum Buhmann deutscher Geschichte – Was bleibt von Bismarck?

Otto von Bismarck, er ist der geniale Reichsgründer und der abwägende Realpolitiker, aber als Demokratieverächter und Militarist steht er für eine Politik, von der wir uns heute distanzieren.  mehr...

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Diskussion 150 Jahre deutsche Einheit: Was sollen wir feiern?

Das im Januar 1871 gegründete deutsche Kaiserreich war die Folge blutiger Kriege und steht heute für Demokratiefeindlichkeit und einen aggressiven Nationalismus, der zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs führte  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Gespräch Emanzipation im Schatten der Pickelhaube: Historikerin Hedwig Richter zu 150 Jahre Deutsches Kaiserreich

Im Januar 2021 jährt sich die Gründung des Deutschen Kaiserreichs zum 150. Mal. Der Blick zurück auf eine dunkle Zeit, in der Männer mit Pickelhauben ihr Unwesen trieben, sei unvollständig, meint die Historikerin Hedwig Richter im SWR2 Gespräch. In dieser Zeit beginne ebenso eine neue Geschlechterordnung sowie die politische Teilhabe der einfachen Bevölkerung.  mehr...

SWR2 Journal am Morgen SWR2

Geschichte: aktuelle Beiträge

Widerstand im "Dritten Reich" (2/2) Zivilcourage im Nationalsozialismus

Widerstand im "Dritten Reich" (2/2) | Ein verweigerter Hitler-Gruß, ein übermaltes Propaganda-Plakat – es gab Menschen, die sich im Kleinen den Nazis widersetzten. Die prominenten Namen sind bekannt: Sophie und Hans Scholl, Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Aber auch im Kleinen hatten Menschen den Mut, sich gegen das NS-Regime aufzulehnen. Polizisten schmuggelten Regimegegner ins Ausland, Lehrkräfte verboten den Aufzug einer Hakenkreuzfahne an ihrer Schule. Andere versteckten verfolgte Juden, oder sie wünschten Hitler öffentlich den Tod. Viele von ihnen durchlitten Schikanen und Schläge der Gestapo-Verhörer. Jetzt, 75 Jahre danach, beginnen Historiker, Ausmaß und Art des kleinen Widerstands im Alltag zu erforschen. Von Birgit Bernard und Michael Kuhlmann. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/zivilcourage | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Diskussion Ikone des Widerstands – Wer war Sophie Scholl?

Sie ist eine Heldin der Geschichte und eine der berühmtesten Deutschen überhaupt. Aber was wissen wir wirklich über Sophie Scholl, die 21-jährig von den Nazis ermordet wurde? Zwei neue Biografien suchen nach Antworten und finden hinter der Ikone eine oft unsichere und zögerliche junge Frau, die nicht ohne Widersprüche ist. Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Maren Gottschalk – Historikerin, Rike Reiniger - Autorin und Regisseurin, Dr. Robert Zoske - Theologe  mehr...

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Geschichte Napoleons Erbe – Bonapartes Spuren in Südwestdeutschland

Er kam, sah – und reformierte. Nach dem Sieg über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ordnete Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts dessen Strukturen neu: Verbündeten wie Baden und Württemberg gab er Ländereien, während viele Kleinstaaten von der Landkarte verschwanden. Zugleich modernisierte er Verwaltung und Rechtsprechung, etwa durch den Import des „Code Civil“ aus Frankreich. Auch konnten Juden ihre Religion nun frei ausüben. Am 5. Mai 1821 starb Napoleon Bonaparte. Manche Spuren Napoleons halten sich auch 200 Jahre nach seinem Tod – gerade der Südwesten ist voll von ihnen. Von Rainer Volk. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/napoleon-spuren | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Diskussion Unerwünschtes Gefühl – Ist Wut für etwas gut?

Unzufriedenheit, Empörung und Wut sind Dauerbegleiter in dieser Corona-Pandemie. Wir sind wütend darüber, dass wir unser Leben nicht leben können, wie wir gerne möchten. Wie damit umgehen? Kühlen Kopf bewahren, Querdenker-Demos oder Rückzug in den Frust? Was passiert, wenn wir Wut unterdrücken? Ist Wut nur destruktiv, oder auch für etwas gut? Gregor Papsch diskutiert mit Friederike von Aderkas - Systemische Coachin und Autorin, Bad Belzig, Prof. Dr. Heinz Bude - Soziologe, Universität Kassel, Prof. Dr. Ute Frevert - Historikerin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin  mehr...

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Archivradio-Gespräch Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen

Erste verschwurbelte Nachrichten, ängstliche Spargelbauern, eine hitzige Bundestagsdebatte und: Eskalation in Wackersdorf – Tonaufnahmen aus den Wochen nach der Reaktorkatastrophe am 26. April 1986. Vor 35 Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe in Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Von Gábor Paál und Miriam Mörtl. (SWR 2012/2021) | Mehr zur Sendung: http://swr.li/tschernobyl-folgen | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen   mehr...

SWR2 Wissen: Archivradio SWR2

ReiseWissen Frankreich

Sie reisen nach Frankreich? Mit unseren Sendungen können Sie sich einstimmen und informieren: über die Chauvet-Grotte, über Austern, über französische Politik und Literatur.  mehr...

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