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Aureliana Sorrento (Foto: SWR, privat)

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Berlin ist international für seine aufregende Party-Szene bekannt – und auch, weil sein Stadtbild so bunt und die Stadtviertel so verschieden sind.

Die deutsche Hauptstadt ist eine Großstadt ohne wirkliches Zentrum. Erst vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, entstand per Gesetz die Stadt in den heutigen Ausmaßen. Bevor die Goldenen 1920er-Jahre das Bild einer wilden Metropole prägten, war Berlin ein unübersichtliches Gebilde aus etlichen Kleinstädten, Landgemeinden und Gutsbezirken. Das Projekt Groß-Berlin sollte sie vereinen. Eine komplizierte Angelegenheit und politisch heikel.

Emanzipation Die "Neue Frau" der 1920er – Träume vom selbstbestimmten Leben

Bubikopf, Fransenkleid und Zigarettenspitze: In Serien wie "Babylon Berlin" lebt die selbstbewusste, mondäne Frau der 1920er-Jahre wieder auf.  mehr...

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Roman von Irmgard Keun „Das kunstseidene Mädchen“

Eine Stenotypistin träumt vom glanzvollen Leben. Dafür sucht sie einen Mann mit Geld und Status. Der Roman traf das Lebensgefühl junger Frauen im Berlin der 20er Jahre – und wurde ein internationaler Erfolg.  mehr...

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SWR2 lesenswert Kritik Martin Beradt: Beide Seiten einer Straße

Ostjüdisches Leben im Berlin der 1920er Jahre. Menschen und Geschichten, ein quirliger Mikrokosmos, eine ganze Welt - aufgehoben im wiederentdeckten Roman von Martin Beradt wie in einem Schüttelbecher. Ein zeitgeschichtliches Dokument und zugleich eine anrührende Geschichte über Verzweiflung und den Traum vom besseren Leben.Ostjüdisches Leben im Berlin der 1920er Jahre. Menschen und Geschichten, ein quirliger Mikrokosmos, eine ganze Welt - aufgehoben im wiederentdeckten Roman von Martin Beradt wie in einem Schüttelbecher. Ein zeitgeschichtliches Dokument und zugleich eine anrührende Geschichte über Verzweiflung und den Traum vom besseren Leben.

Verlag Das kulturelle Gedächtnis
ISBN 978-3-946990-38-3
319 Seiten
25 Euro  mehr...

SWR2 lesenswert Kritik SWR2

Geschichte: aktuelle Beiträge

Diskussion 150 Jahre deutsche Einheit – Was sollen wir feiern?

Das im Januar 1871 gegründete deutsche Kaiserreich war die Folge blutiger Kriege und steht heute für Demokratiefeindlichkeit und einen aggressiven Nationalismus, der zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs führte. Andererseits ist Deutschland erst im Kaiserreich zum Nationalstaat geworden, und auch die Bundesrepublik von heute ist ohne das Jahr 1871 nicht denkbar. Steht die erste deutsche Einheit zu Unrecht in einem schlechten Ruf? Aber was sollen wir feiern? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Eckart Conz - Historiker, Universität Marburg, Prof. Dr. Michael Epkenhans - Historiker, Universität Hamburg, Prof. Dr. Hedwig Richter - Historikerin an der Universität der Bundeswehr München  mehr...

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Zeitgeschichte Holocaust in der Ukraine – Ringen um die Erinnerungskultur

Während des Kommunismus wurde die Erinnerung an den Holocaust in der Ukraine unterdrückt oder verfälscht. Der Kampf gegen die historische Amnesie hat in dem Land gerade erst begonnen. Von Jochen Rack  mehr...

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Archivradio Pandemien und andere Plagen – Historische Radioaufnahmen

Die Einführung der Polio-Impfung, die Erkenntnis, dass Rauchen Krebs verursacht, die Identifizierung des Aids-Virus. Alte Radioaufnahmen verraten, wie Deutschland früher mit Pandemien und anderen Plagen umgegangen ist. Von Gábor Paál.  mehr...

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