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Mit dem Projekt #zusammenspielen unterstützen wir über 40 freie Musiker*innen aus Klassik und Jazz in der Corona-Krise. Wir laden sie in die SWR Tonstudios ein und nehmen mit ihnen einen Podcast mit seltenem musikalischen Repertoire, mit Herzensstücken und Gesprächen auf. Jede Woche gibt es eine neue Folge. In dieser Folge spielt das Gottesauer Ensemble zusammen mit Stefanie Kessler.

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An Franz Krommer kam zu seiner Zeit keiner vorbei! Der Zeitgenossen Joseph Haydns war unter anderem k. k. Kammer-Capellmeister am österreichischen Kaiserhof. Das Gottesauer Ensemble aus Karlsruhe hat sein Flötenquartett D-Dur wiederentdeckt und es mit Flötistin Stefanie Kessler eingespielt. Zum Ensemble gehören der Gründer Dimitri Dichtiar (Barockcello), Ursula Plagge-Zimmermann (Bratsche) und Dietrich Schuez (Geige).

7 Fakten über das Gottesauer Ensemble und diese Aufnahme  

  • Das Gottesauer Ensemble ist benannt nach dem Gottesauer Schloss. Dort ist die Musikhochschule Karlsruhe ansässig, wo Ensemblegründer Dmitri Dichtiar Barockcello lehrt.   
  • Das Gottesauer Ensemble ist ein Originalklang-Ensemble und spielt auf historischen Instrumenten. 
  • Werke von Komponisten der Karlsruher und Badischen Musikgeschichte bilden einen Schwerpunkt des Ensembles. 
  • Das Ensemble hat Franz Krommers Flötenquartett in der Musikaliensammlung der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen entdeckt. 
  • Flötistin Stefanie Kessler hat an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Prof. Mathias Rütters studiert.  
  • Während des Studiums erweiterte sie ihren musikalischen Horizont und beschäftigte sich auch intensiv mit dem Spielen historischer Instrumente.  
  • Nach der Künstlerischen Reifeprüfung in Essen studierte sie historische Interpretationspraxis bei Prof. Karl Kaiser an der Musikhochschule Frankfurt/Main. 

  

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