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Freiheit ist wichtiger als Sicherheit - Marina Schubarth die Leiterin des Berliner Dokumentartheaters

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Sie wurde 1966 in Kiew geboren und kam mit zehn Jahren in den Westen; sie lebte in der Schweiz und in Deutschland und wurde Balletttänzerin, später Leiterin des dokumentartheater berlin.

Heute ist sie von morgens bis nachts damit beschäftigt, ihren Landsleuten zu helfen. Sie organisiert Medikamente und bringt sie in die Ukraine und sie holt Menschen nach Deutschland.

Bis zum Ausbruch des Krieges fuhr sie regelmäßig in die Ukraine und arbeitete mit Künstlern und Künstlerinnen dort. Heute sind diese entweder geflohen oder aber sie verteidigen ihr Land mit der Waffe oder bauen Molotow-Cocktails.

Musiktitel:

Totozhna
Panivalkova
CD: Totozhna

Kiїvs'kі Vulicі
Postman
CD: Kiїvs'kі Vulicі

We are
Mayuko
CD: We are

Holod u volossі
5 Vymir
CD: Holod u volossі

anschließend in dieser Sendung:

Hörspiel-Serie Re:Produktion - Beste Freundinnen über 6000 km Entfernung

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Kulturmedienschau Nach offenem EMMA-Brief, nun ZEIT-Appell: „Abrüstung in der Ukraine, jetzt!“ | 30.6.2022

Es ist noch nicht so lange her, da veröffentlichte das Magazin EMMA einen offenen Brief an Kanzler Scholz, wo 28 Intellektuelle und Künstler:innen forderten, keine schweren Waffen an die Ukraine zu liefern, denn es drohe sonst der 3. Weltkrieg. Nun haben in ZEIT unter anderem mehrerer dieser Verfasser:innen einen Appell zum Waffenstillstand veröffentlicht. Zudem die Meldung: Das gesellschaftspolitische Magazin „Rappler“ rund um Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa auf den Philippinen wird von der Politik geschlossen.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Sicherheitsexperte zum NATO-Gipfel in Madrid: Neue Angriffspläne Russlands im Keim ersticken

Die Erweiterung der NATO und auch die neue Einschätzung Russlands als strategische Bedrohung bedeute nicht, dass das Militärbündnis seine Politik der Nichteinmischung in den Ukraine-Krieg ändern werde, sagt Oliver Thränert in SWR2, Sicherheitsexperte am Center for Security Studies der ETH Zürich. Die Entschlüsse auf dem NATO-Gipfel in Madrid zu einer verstärkten Präsenz neuer Kontingente im Baltikum, in Polen und Rumänien diene aber dazu, neue Angriffspläne Russlands möglichst im Keim zu ersticken.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Kulturmedienschau Friedenspreis für Serhij Zhadan kommt für die Ukraine zu spät | 28.06.2022

Der ukrainische Autor Serhij Zhadan wird mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2022 ausgezeichnet, „für sein herausragendes künstlerisches Werk“, heißt es in der Begründung, „sowie seine humanitäre Haltung, mit der er sich den Menschen im Krieg zuwendet und ihnen unter Einsatz seines Lebens hilft“. Eine Preisverleihung, die trotz ihrer zweifellosen Berechtigung auch ein bitteres Moment hat. Denn hätte die Öffentlichkeit dem Autor Serhij Zhadan schon früher die große Aufmerksamkeit erwiesen, die er jetzt erhält, wäre der Ukraine vermutlich einiges erspart geblieben.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Forum Krisengipfel der G7 – Kann sich der Westen neu erfinden?

Michael Risel diskutiert mit
Prof. Dr. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler, Universität Wien
Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim „Tagesspiegel"
Dr. Ursula Weidenfeld, freie Journalistin, Berlin  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Tagesgespräch Europaparlaments-Vizepräsidentin Barley: Ukraine und EU brauchen Reformen

Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley (SPD), betont, dass sich alle Länder der Europäischen Union einig darüber seien, dass die Ukraine in die EU aufgenommen werden soll. Im SWR2 Tagesgespräch sagt sie, dass der Weg dorthin allerdings noch weit sei: "Es besteht auch eine Einigkeit darüber, das der Beitritt selbst erst erfolgen kann, wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden, die auch alle anderen Staaten erfüllen müssen." Bei allen Kriterien - politisch, wirtschaftlich und juristisch - sei noch sehr viel zu tun. Es müsse sich aber nicht nur die Ukraine verändern - auch die EU brauche Reformen. Die größte und sichtbarste Baustelle sei das Prinzip der Einstimmigkeit: "Es geht nicht, dass ein Land wie Ungarn wichtige Fragen blockiert aus ganz egoistischen und sehr fragwürdigen Motiven." Außerdem müsse die "veraltete Agrarpolitik" der Europäischen Union überdacht werden, wenn die Ukraine als sehr großes, landwirtschaftlich geprägtes Land in die EU eintrete.  mehr...

SWR2 Aktuell SWR2

Song des Monats Der Juni-Song von Lars Reichow: Stell Dir vor, es ist Krieg

Seit Beginn des brutalen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine durchleben viele von uns eine unerträgliche Ohnmacht. Manche können die schrecklichen Nachrichten nicht mehr ertragen und schalten ab. Und Lars Reichow? Der wünscht sich einmal mehr, er könnte mit einem Lied ansingen gegen den Krieg und die Welt verändern...  mehr...

SWR2 Treffpunkt Klassik SWR2

Gespräch Gerald Knaus: „Kandidatenstatus für die Ukraine darf nicht zur Warteschleife werden“

Die EU könne der Ukraine schneller und besser helfen als durch den Status als Beitrittskandidat, sagt der Migrationsforscher und Politikberater Gerald Knaus. Der Status sei zwar die richtige Entscheidung, aber: Anstatt die zermürbende Erfahrung einer jahrzehntelange Warteschleife von Ländern wie Nordmazedonien oder Bosnien zu wiederholen, könne die EU dem Land Zugang zu den vier Grundfreiheiten bieten: Freizügigkeit für Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das sei ein konkretes und erreichbares Ziel.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Marieluise Beck: Kein Verständnis in der Ukraine für deutsche Zurückhaltung

„Bittere Müdigkeit“ herrsche in der Ukraine angesichts der deutschen Zögerlichkeit bei Waffenlieferungen, sagt die ehemalige Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck. Sie ist kurz vor dem geplanten Besuch von Bundeskanzler Scholz in der Ukraine nach Charkiw und Kiew gereist.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Vor Scholz-Besuch in der Ukraine: Keine politische Aufarbeitung der Russlandpolitik in Sicht

Auch nach der Zeitenwende-Rede von Olaf Scholz sieht die Osteuropa-Historikerin Franziska Davies keine Verbesserung im deutschen Verhältnis zur Ukraine. In Deutschland fehle uns die Erfahrung, dass ein „Nie wieder Krieg“ manchmal auch mit Waffen verteidigt werden muss, sagt Davies anlässlich des geplanten Besuchs von Bundeskanzler Scholz in der Ukraine.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Russland

Leben Liebe, Zorn und Mut – Weiblicher Widerstand in Russland

Russinnen und Russen, die sich nicht systemkonform verhalten, werden bedroht, verhaftet, verbannt. Schon 2014, nach der Annexion der Krim, verschärfte sich das innenpolitische Klima.  mehr...

SWR2 Leben SWR2

Gespräch Kreml und Kirche gehen Hand in Hand – Die Rolle der russisch-orthodoxen Kirche im Ukraine-Krieg

„Ich bin zutiefst überzeugt, dass Putin kein gläubiger Mensch im eigentlichen Sinne ist“, sagt die Ostkirchen-Expertin Dagmar Heller. Putin benutze die russisch-orthodoxe Kirche für seine Ideologien, um seine Macht zu festigen.
Der Moskauer Patriarch Kyrill I. gilt als enger Verbündeter Putins. Gegen den Krieg in der Ukraine setze er sich nicht ein. Das zeige sich in seiner Antwort auf einen Brief des Ökumenischen Rats der Kirchen. Der Rat hatte ihn zuvor gebeten, sich für ein Ende des Krieges in der Ukraine einzusetzen. „Wer sich diesen Brief von Kyrill I. anschaut, dem fällt auf, er gibt keine Antwort auf die Bitte des Generalsekretärs des Ökumenischen Rats, sich an Putin zu wenden, um den Krieg zu beenden“, so Dagmar Heller. Kyrill stelle hingegen seine Sicht auf diesen Krieg dar.
Er sei der Ansicht, dass weder Russland noch die Ukraine Urheber dieses Krieges seien. Der Ursprung des Krieges liege zwischen den länger andauernden Konflikten zwischen Russland und dem Westen. „Er wirft also dem Westen vor, er habe die Einheit des russischen Volkes zerstören und einen Keil zwischen Russland und die Ukraine treiben wollen.“ Dagmar Heller nennt die russisch-orthodoxe Kirche einen Handlanger im russischen Staat.
In der Ukraine hingegen zeigen die beiden orthodoxen Kirchen eine überraschende Einigkeit. Heller habe allerdings die Hoffnung aufgegeben, dass die beiden orthodoxen Kirchen in der Ukraine auf Patriarch Kyrill einwirken könnten. „Sie können im Moment nur eine Rolle innerhalb ihres Landes spielen und sich einsetzen für die Verwundeten und die Notleidenden.“  mehr...

SWR2 Journal am Morgen SWR2

Bildung Flüchtlingskinder: Per Handy dabei beim Schulunterricht in der Ukraine

Die beiden ukrainische Teenager Maria und Yulia sitzen konzentriert beim Unterricht - im Esszimmer ihrer Gastgeber in Börtlingen bei Göppingen. Ihrer Lehrerin unterrichtet per Video von der Ukraine aus, zumindest dann, wenn dort nicht gerade die Sirenen heulen.  mehr...

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