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Wie Amnesty International hat auch Axel Schüler dieses Jahr seinen 60. Geburtstag gefeiert.

Er war 16, als er zur Amnesty Gruppe Ettlingen stieß. Das war 1977. Das Jahr, in dem die Menschenrechtsorganisation den Friedensnobelpreis erhielt. Damals schrieb man noch Appellbriefe auf blauem Luftpostpapier, um in aller Welt die Freilassung politischer Gefangener zu fordern oder Hinrichtungen zu stoppen.

Seit über 40 Jahren engagiert sich der gelernte Industriekaufmann nun schon für Amnesty. An der Menschenrechtsarbeit hat sich viel verändert, aber er ist dabeigeblieben. Ehrenamtlich und beständig.

Musiktitel

Sage Nein
Konstantin Wecker
CD: Poesie und Widerstand

People want peace
Paul McCartney
CD: Egypt station

Joe Hill
Joan Baez
CD: Joan Baez - Really the best

Le déserteur
Boris Vian
CD: Chansons und Lieder-liches

Memories
Nesrine
CD: Nesrine

Gespräch Sonst sähe es in der Welt „finsterer“ aus: 60 Jahre Amnesty International

Gestartet ist Amnesty International vor 60 Jahren als Gefangenenorganisation in Portugal, habe sich dann aber sehr schnell weltweit ausgebreitet, so der Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt in SWR2. Inzwischen sei Amnesty eine „riesengroße Bewegung“, die das Menschenrechtsthema nach vorne gebracht habe und ohne die es in der Welt „ein bisschen finsterer“ aussehen würde.
Glaubwürdig sei Amnesty als Organisation insbesondere, weil sie auf einer breiten Mitgliedschaft aufbauen könne. Bei der Gründung 1961 sei das Thema der Behandlung politischer Gefangener noch völlig neu gewesen, so Bielefeldt. „Aber man hat bei einem bestimmten Thema angefangen, um dann zu entdecken, dass eine Menschenrechtsfrage sozusagen andere nach sich zieht. So ist das Mandat, die Arbeit von Amnesty immer breiter geworden.“
Die im Jahr 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation setzt sich für die Freilassung politischer Gefangener, die Rechte von Flüchtlingen und die Förderung der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte ein. Heiner Bielefeldt ist Professor für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Erlangen.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Gewalt und sinnlose Quarantäne: Amnesty International über Menschenrechte in der Pandemie

Infolge der Covid-Pandemie habe sich die Menschenrechtslage weltweit massiv verschlechtert, so Maria Scharlau von Amnesty International in SWR2 anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2020/21 der Menschenrechtsorganisation im Corona-Jahr.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Grundrechte-Report 2021: Nach der Pandemie keine neuen Einschränkungen tolerieren!

Nach der Corona-Pandemie bestehe keine Gefahr auf eine dauerhafte Beschränkung von Grundrechten, sagt Sarah Lincoln von der Gesellschaft für Freiheitsrechte in SWR2, anlässlich der Vorstellung des Grundrechte-Reports 2021, der sich unter dem Titel „Ungleiche (Un-)Freiheiten in der Pandemie“ vor allem mit Grundrechtseingriffen während der Covid-19 Pandemie beschäftigt.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Porträt zum 100. Geburtstag Andrej Sacharow – Vom Bombenbauer zum Menschenrechtler

Erst entwickelte Andrei Sacharow (21. Mai 1921 - 14. Dezember 1989) die sowjetische Wasserstoffbombe, dann wurde er zu einem der berühmtesten Menschenrechtler in der Sowjetunion.  mehr...

SWR2 Wissen SWR2

Menschenrechte Ahmed Altan wieder frei: So ist der Gefängnis-Alltag für Autoren in der Türkei

Nach jahrelanger Haft wurde vor Kurzem der türkische Journalist Ahmet Altan aus dem Gefängnis entlassen. Altan war im Zuge des gescheiterten Putschversuches von 2016 verhaftet worden.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Wirtschaft Das Lieferkettengesetz – Mehr Verantwortung für faire Produktion

Soziale und ökologische Standards sollen auch in den Herstellerländern gelten. Deshalb nimmt das Lieferkettengesetz die Unternehmen in die Pflicht. Sie sollen diese Standards kontrollieren.  mehr...

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