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Eine finstere Regennacht während des Zweiten Weltkriegs. Hungrig, durstig, verstört vor Angst und Müdigkeit, beziehen der Erzähler und sein Regiment, französische Dragoner, Quartier in einem nordfranzösischen Dorf. Und werden Zeuge des langsamen Sterbens eines verletzten Armeepferdes.

"Das Pferd", erstmals 1958 veröffentlicht, ist eine frühe Verarbeitung des Flandern-Materials, das Simon bis zu seinem großen Antikriegsroman "Die Straße in Flandern" beschäftigte. In diesem erinnert er an das militärische Desaster Frankreichs von 1940, das ihn als Kavalleristen beinahe das Leben gekostet hätte.

Claude Simon, (1913 – 2005) geboren in Tananarive, Madagaskar, Vertreter des Nouveau Roman, der in seinen Romanen mit herkömmlichen Erzählformen und chronologischen Abläufen bricht. 1985 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Er starb in Paris.

Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
Mit: Jakob Diehl, Christian Redl, Timo Weisschnur, Lukas Hupfeld, Martin Engler u. a.
Musik: Steffen Schleiermacher
Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2018)

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