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Der Januarhimmel ist klar und die Sonne scheint. Braucht man also auch im Winter Sonnencreme?

Wenig UV-Stahlen

Der sogenannte UV-Index liegt im Januar in der Regel bei eins bis zwei. Das liegt daran, dass die Sonne in den Wintermonaten sehr tief steht und nur wenige der UV-Strahlen überhaupt auf der Erde ankommen.

Sonne im Herbst (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Dirk Pagels)
Dirk Pagels

Sonnencreme bleibt im Schrank

Ein Index von null bis zwei ist die niedrigste Stufe und das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt einen Sonnenschutz erst ab Stufe drei. Ein Januar-Spaziergang ohne Sonnenschutz ist nicht nur ungefährlich, sondern sogar absolut zu empfehlen, denn er tut der Stimmung gut.

Ausnahme

Bei einer geschlossenen Schneedecke ist das jedoch anders. Dann wird die UV-Strahlung reflektiert und verstärkt, je nach Hauttyp ist dann Sonnencreme zu empfehlen. Im Hochgebirge beim Skifahren ist sie auf jeden Fall unverzichtbar, und zwar für jeden Hauttyp.

Ein weiterer Grund ist der bei geringen Temperaturen ausbleibende Selbstschutz der Haut. Da die Haut bei Temperaturen unter acht Grad kein Fett mehr produziert, fehlt dabei der natürliche Kälte- und Austrocknungsschutz. Spezielle Produkte für den Winter, die meist deutlich mehr Fett enthalten als Sonnenschutzmittel für den Sommer, können die Haut unterstützen. 

Keine Angst vor Vitamin-D-Mangel

Angst vor Vitamin-D-Mangel braucht man bei der Benutzung von Sonnenschutz auch im Winter nicht haben. Unser Körper kann Vitamin D speichern, sodass ein gesunder Mensch auch in der dunklen Jahreszeit genügend Vitamin D zur Verfügung hat. Ab dem Frühjahr kann der Vitamin-D-Speicher wieder aufgefüllt werden.

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