Advent, Advent – die Bude brennt

Wie Sie einen brennenden Adventskranz vermeiden

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Klaus Weis
Klaus Weis (Foto: SWR, SWR1 -)

An den wenigsten Weihnachtsbäumen sind noch echte Kerzen zu finden – ganz anders bei Adventskränzen. Aber je länger der Kranz steht, desto mehr trocknen die Zweige aus und bilden eine echte Brandgefahr.

Jedes Adventwochenende kommt eine brennende Kerze dazu. Gerade wenn diese immer mehr runterbrennen, und sich somit den trocknen Zweigen nähern, steigt die Brandgefahr. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann man vorab diese Gefahr minimieren.

Brennender Adventskranz (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Dekoration

Neben den Tannenzweigen und Kerzen, befinden sich auf manchen Adventskränzen auch Dekorationselemente. Achten Sie beim Kauf auf schwerentzündbare Dekoration und dass Sie den Flammen nicht zu nahe kommen. Das gilt auch für die Tannenzweige.

Zweige

Damit das Tannengrün länger frisch bleibt, stellen Sie den Adventskranz nachts an einen kühlen Ort. Alternativ können Sie die Zweige auch regelmäßig mit Wasser aus einer Blumenspritze befeuchten. Ist er doch trocken geworden, tauschen Sie die Tannenzweige während der Adventszeit durch frische aus.

Kerzen

Überprüfen Sie die Befestigung der Kerzen – sie sollten so stabil angebracht werden, dass sie nicht umkippen können. Idealerweise verfügt der Kranz über sogenannte Kerzenteller, die auch das flüssige Wachs auffangen. Brennen die Kerzen schon vor Heiligabend ganz herunter, tauschen Sie sie rechtzeitig aus, damit die Flammen den Zweigen und er Dekoration nicht zu nahe kommen. Und natürlich gilt: Lassen Sie die brennenden Kerzen nicht längere Zeit unbeaufsichtigt.

Der richtige Ort

Stellen Sie den Kranz nicht direkt auf den Tisch. Hier gehört als Brandschutz eine feuerfeste Unterlage darunter, idealerweise aus Metall, Glas, Stein, Ton oder Porzellan. Auch sollten Gegenstände, wie Gardinen oder Papier, einen Abstand zum Kranz von mindestens einem Meter haben. Sind Kinder und Haustiere in der Wohnung, stellen Sie den Adventskranz so auf, dass er für die kleinen Zwei- und Vierbeiner nicht erreichbar ist.

Feuerlöscher (Foto: Colourbox)
Machen sie sich vor dem Einsatz mit dem Feuerlöscher vertraut.

Wenn es dann doch brennt

Kommt es zu einem Brand, nicht die Nerven verlieren. Am besten haben Sie sich schon vorbereitet, in der Ecke steht ein gefüllter Eimer mit Wasser oder wissen, wo ein Feuerlöscher ist und wie er funktioniert. Alternativ kann eine luftdichte Decke aus nicht brennbarem Material zum Einsatz kommen, um die Flammen zu ersticken.

Wenn der Brand nicht selbst gelöscht werden kann, schließen Sie – wenn noch möglich – alle Fenster und Türen, verlassen die Wohnung und verständigen umgehend die Feuerwehr unter der 112. Informieren Sie weitere Bewohner des Hauses, damit auch sie das Haus rechtzeitig verlassen können.

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